Jury sucht "sprachliche Missgriffe" des Jahres 2009
Bis zum 11. Januar sammelt der Erfinder der negativ-Auszeichnung "Unwort des Jahres", Professor Horst Dieter Schlosser, noch Vorschläge, die dann von einer Jury gesichtet werden. Wie oft ein Begriff eingesandt wird, hat auf die Auswahl keinen Einfluss.
Bisher wurden unter anderem Unworte wie, das von Sarrazin kreierte "Kopftuchmädchen", den "erweiterten Suizid" für einen Amoklauf, "Flüchtlingsbekämpfung" und auch das "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" vorgeschlagen.
Die Verantwortlichen der Initiative "Unwort des Jahres" definieren als "Unworte" in der Öffentlichkeit verwendete Begriffe, die diskriminieren oder auf anderer Weise als unpassend auffallen. Bisher sind schon 1.500 Vorschläge eingegangen.