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Sudan: Friedenskräfte wurden erschossen, als sie Flüchtlingen Wasser brachten

Am vergangenen Freitag wurden im Nord-Darfur (Sudan) Friedenskräfte von Unbekannten beschossen, als sie im Auftrag der UNAMID-Friedensmission einen Tanker begleiteten, der Wasser zu einer Sammelstelle in einem Flüchtlingslager brachten.

Dabei wurden zwei aus Ruanda stammende Mitglieder der Bewachungstruppe an Ort und Stelle getötet und zwei wurden verwundet. Seit dem Beginn der Mission im Januar des vergangenen Jahres haben 20 Angehörige der Friedenstruppen das Leben verloren.

Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief die Sudanesische Regierung dazu auf, die Schützen ausfindig zu machen und zu verurteilen. Recht und Ordnung brachen im Darfur zusammen, nachdem sich zumeist nicht-arabische Rebellen gegen die Regierung erhoben hatten.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flüchtling, Friede, Sudan, Friedenstruppe
Quelle: af.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2009 16:16 Uhr von patton
 
+24 | -20
 
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Friedesntruppen abziehen, Hilfslieferungen und Gelder einfrieren und der Hunger, Krankheiten, Epedemien erlediegen die Probleme von alleine..
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05.12.2009 16:36 Uhr von Fl0w90
 
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@patton: setzen 6, die Menschen im Sudan sind unsere Brüder und brauchen unsere Hilfe, wenn man seine Leute abzieht kapituliert man nur vor den Terroristen und es wird nur schlimmer.
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05.12.2009 16:39 Uhr von patton
 
+15 | -18
 
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@Fl0w90: Menschen im Sudan sind unsere Brüder

Meine nicht, deshalb sollten dort nicht unsere Steuergelder verbraten werden. Was man mit dem ganzen Geld in Deutschland machen könnte was man mich solchen unützen Hilfen verbrät. Und falls die Terroristen zu bunt treiben ein paar Bomben drauf und gut ist.
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05.12.2009 18:49 Uhr von TheRoadrunner
 
+12 | -5
 
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@ patton: Schau dir mal an, was die Entwicklungshilfe für alle Länder zusammen (!) kostet - und dann schau dir an, wieviel in die Banken gebuttert wurde.
Und dann sag mir, wo das größere Einsparungspotenzial ist.
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06.12.2009 11:37 Uhr von Huckle
 
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Meine: Meinung ist ja, überall auf der Welt wo angeblich radikalische Islamisten Massaker verüben sind in Wirklichkeit sowas wie Blackwater und -oder CIA Angehörige!
Wenn sie in der Lage sind weltweit militärisch zu intervenieren so sind sie auch in der Lage weltweit solche Operationen durchzuführen um den Islam weltweit in Verruf zu bringen und um die Menschen gerade im Westen dazu zu bringen den Islam zu hassen und jeden der dieser Religion angehört!
Das sind Satanisten die sich dem okkulten verschrieben haben!
Die wollen die ganze Welt von allen religiösem Zeug befreien!
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07.12.2009 02:58 Uhr von ElChefo
 
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Also das Problem mit solchen Hilfslieferung ist ja ein recht einfaches, und da hat dann Patton auch wieder recht. Die UNAMID-Truppen (genauso wie UNMIS) sind auf Bitten der Regierung vor Ort (genauso wie sie auch von der Regierung finanziert (und damit von ihr abhängig sind)). Beide drohten zu scheitern als die Afrikanische Union das Ganze zu einer internen "Klamotte" erklärte und selbst lösen wollte. Nur mit hängen und würgen durfte "die Welt" mitspielen. Dummerweise werden die Reiterhorden die im Westsudan, mehr oder weniger also Darfur wüten, auch von der selben Regierung bezahlt. Die Zonen des Landes (da hält das Bundesamt für politische Bildung auch Karten drüber bereit) in denen Hilfe dringend benötigt wurde, sind zufälligerweise auch gleich Sperrzonen, die von der Regierung für Aussenstehende halt unzugänglich gehalten werden. Das wirkt sich gerade in Darfur katastrophal aus. 2005/06 wurden dort Schulen von der UN und NGOs gebaut, die noch nicht mal einen Monat standen bis sie (auf geheiss Khartums) wieder abgebrannt wurden.
Das bedeutet im Klartext, das sämtliche Hilfeleistung erstmal über die korrupte Regierung und die noch korrupteren Behörden läuft. Dieser Fall wird auf zwei Optionen hinauslaufen: A) Kein Täter gefunden oder B) "Mohammed Abdullah" (hier: beliebiger fiktiver Name) wird auf die finger gehauen oder geköpft, was aber für niemanden wirklich nachvollziehbar ist.
Dummer- bzw. tragischerweise ist der andere Schluss aus der Lage das jeder Laib Brot und jeder Liter Wasser, der aus Europa dorthin geliefert wird nicht mehr bewirkt, als das irgendein Beamter, Handlanger, Milizionär oder sonstwie verwickelte in den vielen Behörden des Landes rund einen Tag mehr etwas zu essen und zu trinken hat, aber bestimmt nicht hungernde Kinder oder allgemein die Landbevölkerung, zu deren Hilfe man das Paket losgeschickt hat.
Insgesamt kann ich nur sagen, das der Sudan genau das Land gewesen wäre, was für den Herrn Bush und seine Koalition der Willigen, wenn sie schon einen Feind brauchen, hätte sein sollen und eben nicht der Irak. Böses Regime hin oder her, im Sudan herrschten und herrschen Zustände die weit über die Gräuel einer Regierung Hussein hinausgehen. Dort hätte man mit einem Regime Change etliches erreichen können. Widerum tragischerweise ist das Land halt zu uninteressant für den Rest der Welt.

PS: Insofern gebe ich Huckle begrenzt recht, nur das die Bösewichter nicht aus dem Westen kommen (...und bezahlt werden) sondern halt direkt vor Ort.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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