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Potsdam: Durch Rückkauf sichert sich Neues Palais Vasen aus Meißener Porzellan

Wie die SPSG (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten) am gestrigen Freitag bekannt gab, hat die Stiftung fünf Vasen aus der Zeit um 1750 der Porzellanmanufaktur Meißen von einstigen jüdischen Besitzern zurückgekauft und damit diese in den Kunstbestand des Neuen Palais in Potsdam offiziell überführt.

Die Porzellanvasen sind wahrscheinlich aus einer von rund 100 Kisten mit Meißener Porzellan, die Friedrich II. als König von Preußen 1763 aus dem annektierten Sachsen nach Potsdam und Berlin transportieren ließ. Nach Irrwegen gelangten sie in den Besitz der Juden Jakob und Rosa Oppenheimer.

Sie wurden dann von den Erben der Oppenheimer von der SPSG zurückgekauft und zählten bereits zum Originalbestand des Neuen Palais´. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg gelangten sie in die Sowjetunion und kamen erst durch die Beutekunstrückgabe im Jahr 1958 wieder nach Potsdam zurück.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Potsdam, Porzellan, Rückkauf, Neues Palais, Meißner
Quelle: www.open-report.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2009 13:34 Uhr von jsbach
 
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Von der SPSG wurde noch angemerkt, dass in den letzten 60 Monaten 146 "Kriegstrophäen" zurückgegeben oder durch Entschädigungszahlungen für den Stiftungsbesitz gesichert wurden. (Bild zeigt symbolhaft mehrere Vasen aus Meißener Porzellan)
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05.12.2009 14:13 Uhr von borgdrone
 
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ich versteh nicht warum immer bei Juden erwähnt werden muss was sie für ne Religion hatten.
Reicht es nicht zu erwähnen wie das Paar hieß?
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05.12.2009 15:03 Uhr von wordbux
 
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Meißener Porzellan: [Zitat]Nach Irrwegen gelangten sie in den Besitz der[...]Oppenheimer. [Zitat Ende]

Es wurde an diese Personen verkauft.
Sowas könnte man schon erwähnen, sonst hat es den Anschein, die Personen hätten es gestohlen.



[ nachträglich editiert von wordbux ]
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05.12.2009 15:49 Uhr von borgdrone
 
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@wordbux: "...aus ehemals jüdischem Besitz für den Bestand des Neuen Palais in Potsdam gesichert"

"die die Werke dem jüdischen Kunsthandels-Konzern Margraf verkauften."

dies wird auch bei schriftstellern oder kritikern oft getan.
Ich weiss nicht warum man dies tut

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