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Österreich: Helikopter gerät mit Rotor in ein Stromkabel der ÖBB

Bei Filmaufnahmen in der Gegend bei Reith (Tirol) hat ein Hubschrauber eine Stromleitung der Österreichischen Bundesbahn gekappt. Der Bahnverkehr kam zum Erliegen.

Der Hubschrauber hat ein Erdungskabel der Bundesbahn durchgetrennt, was zu einem Kurzschluss führte, da dieses auf andere stromführende Leitungen gefallen war. Der Zugverkehr zwischen Reith und Scharnitz wurde dadurch für ungefähr eine Stunde lahmgelegt.

Der Pilot des Hubschraubers konnte danach landen, niemand wurde verletzt. Was zu dem Vorfall geführt hat ist noch nicht bekannt.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Österreich, Hubschrauber, Tirol, Helikopter, Stromkabel
Quelle: www.salzburg.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2009 10:59 Uhr von chaotiker1
 
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Dusel gehabt! Der feiert jetzt bestimmt 2x im Jahr Geburtstag
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06.12.2009 14:03 Uhr von MBGucky
 
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Halb so wild. Na was zu dem Vorfall geführt hat ist doch wohl klar: Der Pilot hat die Maschine zu nahe an das Stromkabel gelenkt.

Und wirklich viel passieren kann dabei auch nichts. Der Rotor dreht sich so schnell, dass ihn ein paar Stromkabel nicht aufhalten können. Da sich der Helikopter in der Luft befindet fließt auch höchstens ein Strom, wenn der Rotor 2 Kabel gleichzeitig berührt. Und auch dann nur entlang des Rotors zwischen den 2 Kabeln und nicht über die Kabine. Die größte Gefahr hätte wohl für irgendwelche Leute bestanden, wenn sich diese auf den Gleisen aufgehalten hätten. Da dies allerdings wohl nicht der Fall war, kam es lediglich zu einem Kurzschluss und folglich zu einem Ausfall des Zugverkehrs.

Nachtrag:

@Autor:

ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass man als Hubschrauberpilot so ein paar gespannte Drahtseile schonmal übersehen oder die Entfernung zu den Gleisen nicht ganz so gut abschätzen kann. Ich gehe mal eher davon aus das irgendwo auf dem Boden ein Verantwortlicher rumgelaufen ist der dem Piloten hätte sagen müssen, dass da eine Leitung ist und wie weit er noch kann.


[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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01.02.2010 09:50 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
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Btw. Solange der Hubschrauber nicht den Boden berührt oder eine gewissen Abstand zum Boden erreicht hätte, wäre Strommäßig ÜBERHAUPT nichts passiert.
Der Pilot wäre außerdem in einem faradayschen Käfig. solange er den Hubschrauber nicht verläßt.

PS.Je nach "dicke" des Stromkabels hätte der Rotor sehr wohl schaden nehmen können.
Das hat nichts mit der Geschwindigkeit des Rotors zu tun, sondern mit der Festigkeit der Materialien-
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01.02.2010 20:24 Uhr von MBGucky
 
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@Wurstwasserpfeife: Schön, dass Du so zeitnah (gerade mal zwei Monate später) einen Kommentar abgegeben hast, um den Begriff "faradayscher Käfig" in den Raum zu werfen.

Da war wohl nicht genug Zeit, um sich mit diesem Begriff einmal vernünftig auseinanderzusetzen. Sonst wüsstest Du, dass es bei einem faradayschen Käfig nicht darum geht Strom abzuleiten, sondern darum dass das elektromagnetische Feld, welches bei starkem Stromfluss zwangsläufig entsteht, nicht in diesen Käfig eindringen kann (hinaus klappt das übrigens auch).

Außerdem haben Hubschrauber für gewöhnlich sehr große Glasscheiben. Ich möchte bezweifeln, dass dabei der Effekt eines faradayschen Käfigs voll zum Tragen kommt.

Und was meinst Du mit "solange er den Hubschrauber nicht verlässt"? Willst Du behaupten, der Stromschlag macht nix, bis der Hubschrauber gelandet ist und der Pilot dann aussteigen möchte? Bekommt er dann plötzlich nen Stromschlag und fällt tot um?
<ironie>Jetzt weiss ich auch, wie das damals bei der Hindenburg war.</ironie>
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05.02.2010 00:14 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
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@MBGucky: 1. Interessiert es mich einen scheiss, wann die News aufgetaucht ist.Bei mir war sie frisch unter "Brennpunkte" zu finden, Ergo hab ich draufgeklickt und nen Kommentar gepostet.
Wenn Du die Zeit hast zu jedem Kommentar das Datum und die Uhrzeit zu lesen...GLÜCKWUNSCH.
Kannst Dir jetzt ne aufblasbare Gummiwaschmaschine bestellen.

2.Muss ich mich nicht mit einem Begriff auseinandersetzen.
Schon gar nicht muss ich mich vor jemandem rechtfertigen, der selbst keinen Plan von der Materie hat.
Zumindest nicht was Helikopter angeht.
In den Staaten benutzen die Jungs der Stromfirmen Helis um die Leitungen zu prüfen.Dafür klinken die sich im Flug in 500 KV Leitungen ein.Hab mal ne Doku darüber gesehen.Sehr interessant.
Das würden die wohl kaum machen, wenn die Helis nicht sicher wären, oder?

PS.:Komisch nur das Du nichts mehr zum "durchtrennen der Stromkabel" geschrieben hast.
Hast wohl selbst gemerkt, das Deine Antwort nicht wirklich das Gelbe vom Ei war, gelle?:D
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05.02.2010 14:40 Uhr von MBGucky
 
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@Wurstwasserpfeiffe: 1. Warum liegt in meinem Briefkasten eine Rechnung für eine aufblasbare Gummiwaschmaschine, die an einen User Wurstwasserpfeiffe geliefert wurde?

2. Ich verrate Dir mal was. Die könnten sich sogar zur Leitung abseilen und da drüber balancieren, wenn sie wollten. Mit einem Faradayschen Käfig hat das trotzdem nichts zu tun, sondern nur damit, dass Strom eben nur bei einem geschlossenen Stromkreis fließen kann und der ist bei einem Hubschrauber in der Luft nunmal nicht gegeben. Das ist zudem der selbe Grund, weshalb Vögel auf ner Hochspannungsleitung auch nicht gegrillt werden.


PS: Ich hatte leider gerade keinen Hubschrauber zur Hand um mal auszuprobieren, ob man damit nun so eine Leitung durchtrennen kann. Die Geschwindigkeit spielt jedoch sehr wohl eine Rolle. Ich schaue auch ab und zu mal eine Doku und in einer davon habe ich gesehen, wie man mit Papier Stahl schneiden kann. Alles eine Frage der richtigen Geschwindigkeit. Ich hatte nur nichts dazu geschrieben, weil ich es für möglich gehalten habe, dass Du mit diesem einen Punkt vielleicht recht hast.

Der folgende Link zu einer News (leider nichts bei SN gefunden) wo ein Heli mit seinem Rotor eine Starkstromleitung durchtrennt hat, scheint mir aber wohl doch recht zu geben. Danke, dass Du mich auf mein Versäumnis aufmerksam gemacht hast.

http://www.strom-magazin.de/...

[ nachträglich editiert von MBGucky ]

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