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Brasilien: Ungarische Forscher wollen Milliarden-Wrack aus dem 17. Jahrhundert bergen

Eine Arbeitsgruppe von maritimen Archäologen aus Ungarn hat in den Gewässern vor der Küste Brasiliens ein Handelsschiff aus Holland, das aus dem 17. Jahrhundert stammen soll, gefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich in dem Wrack ein sehr reichhaltiger Schatz befindet.

Recherchen in Archiven ergaben, dass es sich vermutlich um das über 300 Jahre alte Segelschiff "Voetboog" handelt. Nach den Archivunterlagen bestand die Fracht unter anderem aus chinesischem Porzellan und 180.000 holländischen Goldmünzen, deren Gesamtfrachtwert etwa eine Milliarde Dollar beträgt.

Das Schiff war vom heutigen Jakarta mit 109 Seeleuten an Bord nach Holland unterwegs, als es bei Sturm wahrscheinlich zu nahe an die Küste Brasiliens kam und sank. Das Wrack war von einer meterhohen Schicht umgeben und bereits 2008 entdeckt worden. Die Fracht soll jetzt schrittweise gehoben werden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brasilien, Schiff, Archäologie, Schatz, Wrack, Bergung
Quelle: www.pesterlloyd.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2009 09:38 Uhr von jsbach
 
+3 | -2
 
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Ergänzen möchte ich noch, dass das Wrack nach brasilianischem Recht "ausgebeutet" werden soll. Es wird demnach nicht in internationalen Gewässern liegen. (Symbolbild)
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04.12.2009 10:43 Uhr von MrLiNk
 
+2 | -5
 
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Versteh den satz nicht...?! "Das Wrack war von einer meterhohen Schicht umgeben und bereits 2008 entdeckt worden. "

Welche Schicht?!

[ nachträglich editiert von MrLiNk ]
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04.12.2009 11:09 Uhr von jsbach
 
+7 | -0
 
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@MrLiNk Sand, Schlick, Muscheln, Korallen etc..??
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04.12.2009 12:51 Uhr von xlibellexx
 
+0 | -4
 
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Ist schon Schade: das Schiff ist nach Holland unterwegs und versinkt in den küsten Brasilien´s .. ähmm hat Chinesiches Porzellan !... also war es in China ..... ? komische route !


[ nachträglich editiert von xlibellexx ]
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04.12.2009 12:56 Uhr von jsbach
 
+5 | -0
 
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Dann ist es um: das berüchtigte Kap Horn gesegelt....
Vor 300 Jahren gab es halt noch keinen Panama- oder Suez-Kanal...
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04.12.2009 13:20 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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Nicht ganz: Es war auf dem Rückweg von Batavia - segelte ums Kap der guten Hoffnung und, wie gesagt es "segelte" - d.h dem günstgsten Wind folgend machte es einen weiten Bogen über den Südatlantik westlich von Afrika - welcher vor die bras. Küste führte - auf dem Hinweg ging es dichter vor Afrika ums Kap.

[ nachträglich editiert von vostei ]
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04.12.2009 13:39 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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und der Vollständigkeit halber: Das Ganze ist natürlich abhängig von der Jahreszeit, Wind und Wetter und auch von den Strömungsverhältnissen - der Hin- und Rückweg zum Kap (Afrika) kann also auch umgekehrt verlaufen...
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04.12.2009 13:48 Uhr von wordbux
 
+1 | -0
 
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Handelsschiff aus Holland: Was mich wundert, die Holländer sind doch führend im Bergen von Wracks, warum machen die das nicht selbst ?
Da Schiff war ein holländischer Segler, wem gehört es ?
Oder ist es etwa Eigentum von Brasilien wenn es in deren Gewässern liegt ?

Es sind ernstgemeinte Fragen.

[ nachträglich editiert von wordbux ]
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04.12.2009 14:01 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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@wordbux: Brasilien. Die Ungarn, noch dazu Archäoöogen, haben offensichtlich die Erlaubnis bei der Bergung, Sicherung und Verwertung nach bras. Recht vorzugehen -lt. Quelle.

Bei anderen Wracks gibt es allerdings auch öfters Streit - zB in Südamerika gestohlenes Gold auf dem Grund der Seegewässer des Diebs... ;) - diejenigen, von denen es stammt sind da aber seltsamerweise nicht mit im Streit - der Dieb streitet sich sozusagen mit dem neuzeitlichen prof. Finder.

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