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Guttenberg korrigiert Meinung zum Kundus-Angriff

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg korrigierte seine Aussage zum Kundus-Angriff, bei dem am 4. September 142 Menschen ums Leben kamen und bewertete ihn als militärisch "nicht angemessen".

Der deutsche Oberst Georg Klein hingegen habe zum Schutze seiner Soldaten gehandelt und in "kriegsähnlichen Zuständen" gestanden.

Bei seinem Amtsantritt am 6. November hatte Guttenberg den Angriff aufgrund von NATO-Berichten als "angemessen" bezeichnet. Bei dem Angriff wurden auch zahlreiche Zivilisten getötet.


WebReporter: MisterNews
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angriff, Militär, NATO, Karl-Theodor zu Guttenberg, Meinung, Kundus
Quelle: www.tagesschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2009 18:28 Uhr von MisterNews
 
+9 | -6
 
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Eine richtige Korrektur von Guttenberg.
Die Stellung von Georg Klein hingegen ist auch nicht zu verachten. Er hat als Oberst so gehandelt,wie es für unsere Soldaten am besten war.
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03.12.2009 19:47 Uhr von usambara
 
+8 | -3
 
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@Autor: so war es für die Soldaten am Besten, weil sie aufgrund der
Bombardierung nicht Nachts ihr Lager verlassen mussten, um vor Ort nicht kämpfen zu müssen.
Allerdings hätte man so sicher viele Tote Zivilisten vermeiden können.
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03.12.2009 20:02 Uhr von kommentator3
 
+10 | -8
 
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@usambara: oder sie hätten versuchen sollen die Taliban mit Wattebällchen zu bewerfen. Dann hätte es gar keine Toten gegeben.
(Höchstens deutsche Soldaten, aber das ist ja nicht so schlimm, Gell)
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03.12.2009 20:16 Uhr von kommentator3
 
+3 | -9
 
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@isogdwohrheit: aber gerne.

Taliban vernichten!
Reicht das nicht?
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03.12.2009 21:03 Uhr von BRILLOCK2003
 
+5 | -4
 
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war ja klar wer will dem auch stand halten,wenn der Ammy sagt wir sind schuld dann sind wir auch schuld da gibt es keine Rückendeckung von unseren Politikern.Hier kannste nur kotzen....
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03.12.2009 22:10 Uhr von maki
 
+4 | -3
 
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Na endlich... :-D: Mal sehn, ob sich die Nacht oder morgen wieder der kriegsverherrlichende Abschaum (im Moment traut sich ja bisher nur einer) hier versammelt.
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03.12.2009 23:18 Uhr von ElChefo
 
+2 | -4
 
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@maki, usambara: maki:
Bin doch schon da, sorry, alter Mann ist kein D-Zug. Hat nix mit trauen zu tun, sondern damit, das es ein Leben neben Shortnews-Debatten gibt.

usambara:
Mit deinem umfangreichen Wissen um militärische Operationen bei schwierigen Sichtbedingungen (Nachtm zählt dazu) möchtest du jetzt wem erklären, das es a. möglich und b. bei unklarer Gefahrenlage im Umland einfacher und besser gewesen wäre, direkt mit Infantristen hinzufahren und sich da direkt ein blutiges Maul zu holen?
Nur das Leute wie du sich wieder drüber lustig machen können, wie deutsche Soldaten verwundet und getötet werden und das übliche BlahBlah über diese fiesen faschistischen Besatzer?
Wenn man doch eins aus allen Kriegen der Menschheitsgeschichte gelernt hat, ist es, den Feind immer da und immer so anzugreifen, das er sich wenig bis gar nicht wehren kann.

Zum Thema: Es war klar, das der Guttenberg als Politiker bei erstbester Gelegenheit einknickt. Naja, wenigstens schleift er unsern guten Oberst nicht vor Gericht. Das wäre wohl ein Vertrauensbruch zwischen Armee und Ministerium der so einfach nicht zu flicken wäre. Aber selbst so wird es schon zu einer schwer haltbaren Situation, mit Politikern die nur so lange hinter einem stehen, wie es zu ihrem eigenen Vorteil ist. Aber das kennt man ja aus fast alles Bereichen unseres tollen Kabinetts.
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04.12.2009 00:45 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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@ElChefo: na dann kann man den Taliban auch nicht vorwerfen Straßenbomben zu zünden...oder in Häuser zu gehen.
Übrigens nutzen die Amis die Nacht gerne, sie haben
Nachtsichtgeräte- Taliban nicht.
Und lustig finde ich Krieg nicht, auch nicht die menschenverachtenden T-Shirts mit den Tankwagenmotiv
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04.12.2009 03:01 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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@usambara: Zuvordererst: Lies den Satz nochmal, denk drüber nach und gib mir Recht, das bei vergleichbaren Nachrichten auf SN über tote und verwundete Soldaten am laufenden Band Kommentare mit Hähme auftauchen. Ob du nun welche verfasst hast oder nicht, ist erstmal nachrangig. Es gibt sie, und das ist ekelhaft. Und entschuldige, das ich damit halt die ganze Gruppe der Gegner dieses Einsatzes über einen Kamm geschoren hab. Und um T-Shirts, die wahrscheinlich noch nicht mal aus deutscher Produktion stammen, geht es hier wahrhaftig nicht. Man kann auch "echte" Breitling- und Omega-Uhren kaufen. Jeden Freitag ist im Camp Local-Market. Naja, ich schweife ab.

Klar kann man das. Attentate und Heimtücke haben wir vor etwa hundert Jahren geächtet und uns fortlaufend an die aktuelle Lage angepasst. Taliban tragen ihre Waffen nicht offen, Taliban unterscheiden nicht zwischen Kombatanten und Non-Kombatanten. Glaubst du auch nur eine Sekunde, der Trigger-Man drückt nicht aufs Knöpfchen, wenn sein Ziel gerade von einem Zivilisten überholt wird? Oder auf zivilen Gegenverkehr trifft? Glaubst du, Selbstmordattentäter würden von ihrem Plan ablassen, wenn dadurch Unbeteiligte gefährdet würden?
Realitycheck, einfache Antwort: Es ist ihnen Latte, und nein, NIE IM LEBEN würden sie ihren Angriff einstellen oder verschieben.
Es ist nicht alles schwarz und weiss, gut und böse. Manchmal passiert es halt, das man sich die Finger schmutzig machen muss. Auch in Form von Bomben auf Tanklaster, die dann auch mal Zivilisten mitreissen. Man könnte sagen, dumm gelaufen, aber das wäre zynisch.
Sieh es einfach mal so, anhand der Lage im Einsatzgebiet:
Der Kommandeur des Lagers bekommt täglich seine J2-Berichte (Nachrichten, Sicherheit, Aufklärung, Lage). Nun wird ihm gemeldet, das Talibangruppen planen, ein oder mehrere Lager zu überrennen und zu diesem Zweck mit Tanklastern den Torbereich aufzusprengen. Wie ist dann wohl die (zwingende) Reaktion, wenn der Feind Tanklaster entführt? NATÜRLICH ist dann Gefahr im Verzug, ein Angriff - und der Schluss liegt schlussendlich nahe - steht mehr oder minder unmittelbar bevor, also tue ich ALLES, um diesen Angriff abzuwenden..

Und ja, natürlich haben die Amerikaner Nachtsichtgeräte. Wir auch. Aber wir haben auch die Auftrags- statt Befehlstaktik und handeln nach vollkommen anderer Doktrin. Oder wieviele 1000-Pfund Bomben haben deutsche Soldaten schon auf Hochzeiten geworfen?
Die SOPs, am Rande erwähnt, sagen nebenbei auch aus, das wir bei unklarer Gefahrenlage, ohne Aufklärung, ohne Informationen über Feindlage, Stärke, Aufstellung und so weiter bestimmt nicht plump hinfahren und Rambo spielen. Ein paar Infrarotbilder aus dem Sniper der B1B sind bestimmt nicht geeignet, all diese Informationen zu geben.

Und schlussendlich, einen ganz simplen - du wirst mich auslachen - Vergleich. Der Kommandeur HÄTTE auch die Jäger im Tiefflug über den Ort des Geschehens wegfliegen lassen können als Vorwarnung. Theoretisch. Hat er aber nicht. Um zum Vergleich zu kommen: Das nennt sich Tatsachenentscheidung. Irland hat sich gegen Frankreich nicht qualifiziert, weil der Schiedsrichter das Handspiel von Thierry Henry nicht gesehen hat. Anfechtbar? Nie und nimmer. Abänderbar? Auch nicht. Genauso ist es hier.
Du wirst mich jetzt wahrscheinlich wieder als Menschenverachtend hinstellen weil ich Fussball mit Krieg vergleiche.
Aber bei allem Mitleid für die, die diesen Tod bei diesen Tanklastern nicht verdient haben, WIR haben damit nicht angefangen. Wir sind in diesem Land auf Bitten der Regierung mit dem Auftrag, ein sicheres Umfeld für zivile Organisationen für einen Wiederaufbau zu schaffen. Nicht mehr. Und dafür fliegen uns Tag für Tag Kugeln, Raketen und IEDs um die Ohren.
Was ist mit dem Hauptgefreiten, der in der Heckklappe seines TPz Fuchs sichernd eine RPG mit dem Körper gefangen hat. Kein Aufschrei, keine Medien, keine Untersuchung, nur Angehörige die einen Helm, eine Fahne und salopp gesagt, einen feuchtwarmen Händedruck bekommen. Sprechen wir doch mal von Gerechtigkeit?
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04.12.2009 03:17 Uhr von Tokata
 
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Also ich kann so einen: nicht mehr Ernst nehmen. Erst ist es okay, dann wieder nicht.
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04.12.2009 08:11 Uhr von Milkcuts
 
+2 | -0
 
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@Tokata: Ja, wäre natürlich sinnvoller, er würde wie jeder andere seine Meinung anhand erster Informationen bilden und danach nie wieder davon abrücken.... Fehler zugeben und durch neue Informationen seine Meinung ändern, pfui, wie kann er nur...
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04.12.2009 12:44 Uhr von Deevo
 
+0 | -2
 
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Halte ich für falsch: Ich finde, dass der milit. Einsatz durchaus berechtigt war, natürlich sind Zivilistenverluste tragisch, aber es ist nunmal die Taktik der Taliban Zivilisten zum Schutze zu verwenden. Und mal Ehrlich, lieber die Tanklaster vorher hochjagen und 14 Zivilisten töten, als ihnen Freie Hand zu lassen und dem Tanklaster irgendwo in der nächsten Stadt beim Hochgehn zuzugucken, da wären wohl weit weit mehr Zivilisten draufgegangen.
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05.12.2009 16:06 Uhr von KhaosPrinz
 
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Ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums sagte, "zwischen 200 und 250" Dorfbewohner hätten sich um die Laster geschart. Darauf wurden dann Bomben abgeworfen. Daher sei eine "grosse Zahl" von Zivilisten unter den Toten und Verletzten zu befürchten.

Die Taliban sagen, sie hätten bei dem Zwischenfall gar keine Opfer erlitten. Alle Toten seien Zivilisten gewesen, sagte der Taliban-Führer des Distrikts Char Darah, Mullah Schamudin. "Die Taliban haben die Tankwagen der armen Bevölkerung übergeben und die Gegend dann sofort verlassen." Erst danach seien die Bomben gefallen und hätten 150 Zivilisten getötet, sagt Schamudin weiter.

Quelle:http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...
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05.12.2009 23:41 Uhr von ElChefo
 
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@Khaosprinz: Prima Quelle. Wie schön neutral. Gibts das auch bei womblog?
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06.12.2009 15:46 Uhr von ElChefo
 
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@1984: Immer dieselben Parolen zu rufen muss doch irgendwann langweilen. Gibts irgendne Grundlage für das was du sagst ausser, das du dagegen bist?
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08.12.2009 20:30 Uhr von Falap6
 
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@1984: Naja so stimmt das nicht was du sagst.
Die Taliban, die gewaltsam die Macht in Afghanistan übernommen haben, haben Terroristen von Al-Qaida, die im Terroranschlag von 11. Sep. 2001 verwickelt waren unterstützt. Somit hat die NATO nach Artikel 5 des Nato-Vertrags militärischen Beistand zu leisten.

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