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Mexiko: Todesschwadron gegen Drogenbosse

Ein mexikanischer Politiker will bei der Jagd nach Drogenbossen neue Wege gehen. Er will die Drogenbosse jetzt mit einer Privatarmee jagen.

Während die Öffentlichkeit entsetzt reagiert, feiern ihn einige Mexikaner als Helden. Mexiko ist ein wichtiges Land als Durchgangsstation für den Drogenhandel. Bandenkriege und Schießereien sind an der Tagesordnung.

Das mexikanische Volk hält den Kampf der Armee mit den Kartellen für verloren. Daher unterstützen einige diesen Plan des Politikers.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Droge, Mexiko, Jagd, Drogenboss, Drogenhandel
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2009 14:57 Uhr von Thommyfreak
 
+12 | -3
 
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Klar kann die Armee den Kampf nicht gewinnen. Werden sicher genug Beamte und Generäle von der Drogenmafia bezahlt. Sicher ist es nicht richtig auf diese Art Selbstjustiz zu üben, könnte aber vielleicht klappen. Der Staat hat ja indirekt kapituliert.
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03.12.2009 15:25 Uhr von Klassenfeind
 
+19 | -6
 
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God Luck !!! Das ist ernst gemeint !!!
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03.12.2009 16:16 Uhr von cong0
 
+7 | -2
 
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Problemlösung? Wohl eher nicht. Selbst diese Aktion wird das Problem nicht wirklich lösen, höchstens an einen anderen Ort drängen.

Wo eine Nachfrage ist, dort kommt auch das Angebot!

Politiker verstehen dieses Prinzip immer noch nicht, und ohne dem Verständnis dafür, lässt sich auch keine sinnvolle Drogenpolitik gestalten (sei es mit sogenannten weichen, als auch mit harten Drogen).

[ nachträglich editiert von cong0 ]
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03.12.2009 16:18 Uhr von Macres
 
+9 | -4
 
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ich befürchte, dass die todesschwadron da unten leider mehr umplempen wird als nur die Drogenbosse...

Stellt euch die Situation nicht so kontrastreich vor. Die Drogendealer dort unter, sorgen unter anderem in den Favelas für das Überleben der Armen und unverschuldeten Armen. Viele Unschuldige sind involviert um dem Hungertod zu entgehen.

Schick Söldner rein, richte ein Massaker an und schmore anschließend in der Hölle.
Es gibt dort keine simplen Dealerhauptquatiere die es zu stürmen gibt.

[ nachträglich editiert von Macres ]
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03.12.2009 16:34 Uhr von Großunddick
 
+4 | -2
 
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Sowas nennt sich doch Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
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03.12.2009 16:47 Uhr von Bongolus
 
+4 | -0
 
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Schönes Zitat: "Ich werde mir Befugnisse herausnehmen, auch wenn sie mir rechtlich gar nicht zustehen."

So lapidar wie er das formuliert passt es auch auf die Drogenbosse. Die nehmen sich auch "nur" Befugnisse die ihnen rechtlich nicht zustehen. Was macht ihn da jetzt besser als die bösen Drogenbosse?

Es heißt nicht umsonst Der Weg in die Hölle ist voller guter Absichten und Vorsätze. Es macht keinen Sinn im Namen des "Guten" böses zu tun.

Ich glaube auch den meisten Mexikanern wird es egal sein, ob das Todesschwadron, das ballernd durch die Straßen rennt, nun pro oder contra Drogen ist. -.-
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03.12.2009 18:19 Uhr von dRacuL1337
 
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Gute Idee: Todesschwadronen sind eigentlich gegen solche "Idioten" geschult worden. Glaub weniger das des irgendwie ein Problem wird,weil Meistens sind Legionäreprojekte Jahre lang geplant...
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03.12.2009 18:35 Uhr von fallobst
 
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einige leute sollten sich mal informieren: bevor sie ihr nichtwissen präsentieren. mit drogen ist hier vor allem kokain gemeint. und das problem ist, dass vor allem die ganzen drogenbanden stärker werden und bei kämpfen untereinander auch viele unschuldige getötet werden. es gibt keine sicherheit.

http://www.spiegel.de/...

bzw. dieselbe seite: http://tinyurl.com/...

"Laut einer Studie der deutschen Stiftung für Wissenschaft und Politik starben im vergangenen Jahr mehr als 6200 Menschen durch kriminelle Übergriffe."


wenn der staat so grenzenlos versagt seine bürger zu beschützen, kann ich solche aktionen verstehen. man sollte da nicht so leichtfertig und hochnäsig drüber urteilen ohne die fakten zu kennen.
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04.12.2009 03:48 Uhr von Rote-A-Fraktion
 
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jaja drogen freigeben und die kartelle trockenlegen. aber dann würden ja alle waffenhändler pleite gehen und die politiker sich nicht mehr berreichern..

die lösung ist wohl zu einfach...
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04.12.2009 11:48 Uhr von RickJames
 
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Ohhh ja: Todesschwadron gegen Drogenbosse... tolle Idee(!!!) hat ja auch super in Bolivien, Nicaragua und Brasilien funktioniert als das die Amerikaner in den 80ern versucht haben.

(Wer Ironie findet...)
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04.12.2009 14:54 Uhr von fallobst
 
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@ raf: jaja, schön mal herion, kokain und co. freigeben. damit auch wirklich jeder mal die chance hat süchtig zu werden. damit auch wirklich jeder mal erfährt wie toll ein leben als herion-zombie ist. diese erfahrung wird zwar das leben von fast allen zerstören, aber was solls....

schon lange nicht mehr so einen müll gelesen. setz dich mal mit herion auseinander, du schlaumeier.
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04.12.2009 18:23 Uhr von Totoline
 
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Der Gute Mann: unterschätzt scheinbar die Länge des Armes der Drogenkartelle.... Trotzdem mal alles Gute!
-----------
Hier nimmt der Drogenkonsum zu, weil entweder zu wenig Freizeit vorhanden ist, bei anderen gerade weil zu viel vorhanden, da Arbeitslos.
In Südamerika bleibt einigen Bauern nichts weiter übrig als Drogenanbau, damit ihre Familie überhaupt etwas zu Essen auf dem Tisch hat.
Ein Teufelskreis....
Lediglich die Politiker sehen es natürlich anders: Drogenkonsum: Kriminell
Bauern: Sollen sehen, wo sie bleiben, ansonsten werden die Felder nieder gebrannt
Super Start!

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