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Telekom: Ermittlungen durch Bundeskartellamt

Das Bundeskartellamt hat Ermittlungen gegen die Telekom aufgenommen. Grund der Ermittlungen ist der Verdacht auf den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung.

Den Ermittlungen vorausgegangen sind Beschwerden von Mitbewerbern. Diese monierten einen zu hohen Preis für Vorprodukte der Telekom.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, muss die Telekom mit hohen Bußgeldern rechnen.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Telekom, Missbrauch, Verdacht, Ermittlung, Kartellamt
Quelle: winfuture.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2009 13:52 Uhr von Thommyfreak
 
+4 | -4
 
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Wie der Quelle zu entnehmen ist, müssen die Nutzer der Leitungen genau soviel dafür bezahlen, was bei der Telekom das Endprodukt kostet. Logisch, dass dieser Zustand zur Wettbewerbsverdrängung führt und zur Monopolstellung der Telekom in Bezug auf über keine eigene Netze verfügende Unternehmen. Rohling zum Fertigpreis ist schon ein wenig frech.
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03.12.2009 14:04 Uhr von Klopfholz
 
+5 | -8
 
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Mal wieder: VEB Telekom hat seine Monopolstellung schon öfter missbraucht. So richtig passiert ist denen aber noch nie was
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03.12.2009 14:11 Uhr von Thommyfreak
 
+5 | -3
 
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@ Klopfholz die haben ja der Regierung letztens erst paar abhörsicher Handys zukommen lassen ;) Ich könnte da glatt in Versuchung kommen Zusammenhänge zu vermuten. Wie war das mit "Eine Hand wäscht die andere"? *Ironie*
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03.12.2009 14:28 Uhr von :raven:
 
+4 | -4
 
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Das die Telekom das tut erzählen einem glatt die eigenen Techniker vor Ort, dazu braucht es kein Bundeskartellamt. Das weiss jeder der bei Arcor, Alice etc eine Störung an den Leitungen hatte, die im Verantwortungsbereich der Telekom liegen. Erst kommen die Telekomkunden dran und dann viewlleicht der Rest.
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03.12.2009 14:41 Uhr von Arigato
 
+12 | -6
 
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Ups? Wer hat denn die ganzen Leitungen in der Erde verbuddelt?
War das etwa Freenet, Alice oder wie sie alle heisen?
Nein, das war die Telecom.
Weder Freenet, Alice, Arcor und all die anderen bieten einen Service an.
Sie bieten gnadenlos günstige Hotlines an - nach dem Motto -Ruf mich an und dann wird richtig Geld verdient.
Ich bleibe bei der Telecom da die anderen für mich Geldabzockmaschinen sind.

Gruss
Arigato
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03.12.2009 14:56 Uhr von shathh
 
+7 | -2
 
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:raven: Stimmt so nicht. Carrier haben sogar engere Korridore als die Telekomkunden. Sowohl Carrier Neuanschlüsse, als auch Störungen, werden vor Telekomkunden bearbeitet.

Dass dies meist durch wenig professionelle Subunternehmer der Telekom geschieht ist eine andere Sache. You get what you pay for, also sollten die Billigheimer hier mal fein den Mund halten.
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03.12.2009 15:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -3
 
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Wie ist das eigentlich wenn man ein Haus am Ende eines Dorfes baut, Alice oder Vodafon anruft und einen Anschluss fürs Telefon will? Kommen die dann her und buddeln die Leitung?
Und wie sieht es mit Sozialtarifen für Behinderte aus, die viele bei der Telekom haben durch ihre Kriegsleiden aus dem 2. Weltkrieg?
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03.12.2009 15:14 Uhr von evil_weed
 
+5 | -3
 
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"Wer hat denn die ganzen Leitungen in der Erde verbuddelt?
War das etwa Freenet, Alice oder wie sie alle heisen?
Nein, das war die Telecom."

und wer hat es bezahlt? der staat und der kunde, der aufgrund der monopolstellung bis vor einigen jahren dazu gezwungen war einen anschluss bei der telekom zu mieten.

wenn man die telekom ohne regulierung hätte weitermachen lassen, dann wären die heute noch der einzige überregionale anbieter und könnten weiterhin wucherpreise verlangen. flatrates gäbe es dann wahrscheinlich auch nicht. wieso auch, wenn es keine ernsthaften konkurrenten gibt.
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03.12.2009 15:29 Uhr von Ken Iso
 
+4 | -5
 
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@Arigato: und wer hat die Leitungen bezahlt?

Richtig! Der Steuerzahler, als die Telekom noch staatlich war!
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03.12.2009 16:14 Uhr von shathh
 
+7 | -4
 
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Ken iso: hahaha..
Wer hat eigentlich VDSL als einziger Anbieter entwickelt und aufgebaut? Glasfaserstrecken komplett neu gelegt?

Ach, nur die Telekom? Wie, die sind auch nicht mehr staatlich? Ganz allein bezahlt?

Na sowas. Glücklicherweise dürfen andere Anbieter für ein lächerlich geringes Entgelt diese neuen Leitungen nutzen ohne jemals einen Finger krumm gemacht zu haben - danke EU!
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03.12.2009 17:14 Uhr von incredible.99er
 
+3 | -1
 
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in der Stadt Hildesheim ist es immer so das man über das normale DSL Netz aus der Telefon Dose bei 16000 nicht das bekommt was man kauft!

Ich erlebe es bei Bekannten,Freunden und Kunden....

Jeder aus einem fremdem Netz was nicht von der Telekom oder 1&1 kommt bekommt 35-50% der Leitungleistung von DSL 16000.....

Ist das Zufall?

Ich bin selbst seit kurzem zu Kabel Deutschland gewechselt die das zur Zeit günstigste Produkt anbieten mit DSL 32.000

Und ich bekomme hier sogar 33 und 34.000 hin ...

Sie haben hier komplett ein eigenes Netz....

Sind schon Unterschiede die einen richtig ankotzen können...
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03.12.2009 17:33 Uhr von xInternetPiratx
 
+6 | -2
 
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@incredible.99er: schau halt mal das Angebot genau an.. Du kriegst nicht 16.000, sondern BIS ZU 16.000 :-)
Wieviel dann letzendlich rauskommt hängt von der Leitung, Technik und Profilen ab. Wenn du für 16.000 zahlst aber nur 6000 ankommen kannst du ja den Tarif runterstufen oder bei einer Initiative mitmachen, dass bei dir in der Nähe ein DSLAM aufgebaut wird :-)
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03.12.2009 19:58 Uhr von charma
 
+2 | -3
 
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Wenn ich das immer höre angeblich kommen zuerst die Telekomkunden und irgendwann der Rest. Stammtisch-Gesabbel "hat der Techniker selbst gesagt" - ein ganzer Teil der Techniker arbeitet (zumindest damals) nicht mal fest für die Telekom.

Ich habe damals während der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der Telekom selber im ACTK gearbeitet (ist der technische Kundendienst) und musste u.a. im Hvt Leitungen schalten und da kamen ZWINGEND immer zuerst die anderen. Es gab nen Stapel an Schaltungen und die der Externen mussten bis zu ner gewissen Uhrzeit erledigt sein, sonst drohte ne Strafe.
Und erst danach, dürften wir die "eigenen" Leitungen schalten.

Aber klar, geiz ist geil...die Folgekosten für Support interessieren die Stammtischler bei der Anschaffung nicht.
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03.12.2009 20:00 Uhr von :raven:
 
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@shathh: "You get what you pay for" ... gebe ich dir vollkommen recht!

Und dann gibt es noch die, welche sich ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans ;-)
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03.12.2009 20:08 Uhr von :raven:
 
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@charma: "Aber klar, geiz ist geil...die Folgekosten für Support interessieren die Stammtischler bei der Anschaffung nicht"

...das ist eher eine Frage von Angebot und Nachfrage, das solltest du als "Kaufmann" doch vertsehen.Oder hat man dich da nur als Supportklickaffen mißbraucht?
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04.12.2009 00:36 Uhr von shathh
 
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raven: Verdienst du noch kein eigenes Geld oder warum kannst du dich nur beleidigend verständigen?
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04.12.2009 07:57 Uhr von charma
 
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@raven du spiegelst genau diese falsche Denkweise wieder wie sie die Drücker von Netcologne etc. einem vermitteln wollen.

Ich kann für mich als Kaufmann sagen, dass ich lieber Qualität statt Quantität anbiete. Und wenn ich schon weiß, dass ich aufgrund vieler Einflussfaktoren keinen 100% Service erbringen kann, dann biete ich wenigstens angemessenen und vor allem kostenlosen Support, statt den Kunden mit Billigangeboten und großen Versprechen zu locken, dabei die Konkurrenz bis ins äußerste diffamiere, nur um ihn dann bei der Hotline abzuzocken.

Das hat mit Angebot und Nachfrage nix zu tun.
Die Telekom ist nicht teurer weil sie das so will, sondern weil die RegTP jeden Antrag auf Preissenkung ablehnt (ja die Telekom muss Anträge stellen um ihre Preise senken zu dürfen) - und die selbe Behörde verweigert der Telekom dann noch das Recht, den Teil vom Netz, den sie in den letzten Jahren selbst aufgebaut hat zu eigenen Konditionen, zumindest zeitweise, zu vermieten.

Wie shathh schon sagte:
"""Wer hat eigentlich VDSL als einziger Anbieter entwickelt und aufgebaut? Glasfaserstrecken komplett neu gelegt?

Ach, nur die Telekom? Wie, die sind auch nicht mehr staatlich? Ganz allein bezahlt?

Na sowas. Glücklicherweise dürfen andere Anbieter für ein lächerlich geringes Entgelt diese neuen Leitungen nutzen ohne jemals einen Finger krumm gemacht zu haben - danke EU!"""

Und nein, ich bin schon seit 2007 nicht mehr bei der Telekom!
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04.12.2009 09:17 Uhr von :raven:
 
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@ shathh: Die "Weihnachtsgans" war eigentlich nicht auf dich bezogen. Aber wenn du dir die Jacke gerne anziehst ... bitte.
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04.12.2009 09:38 Uhr von :raven:
 
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@charma: "lieber Qualität statt Quantität"

Es wäre wünschenswert, wenn alle Anbieter danach handeln würden. Tun sie aber nicht, weil sie es schlichtweg auf Grund der Rahmenbedingungen (staatliche, EU.. etc:) nicht können. Der Ruf nach Rentabilität und Rendite bringt die Illusion vollends zur Bauchlandung.
Und das die Telekom durch ihre Historie eine vielleicht auch tragische Rolle zu spielen hat, ist auch klar. Nur der Kunde wäre doch weiterhin einer Monopolstellung ausgesetzt, wären zumindest die Netze nicht auch für andere Anbieter zugänglich.

Bei allen engen Anbietermärkten mag der Konkurrenzkampf hoch sein, aber eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Soll heissen, dass so lange jeder Anbieter einen Teil vom Kuchen bekommt, nichts im Zuge des Wettbewerbs unternehmen wird, was dem Markt grundsätzlich schaden würde. Beim Strommarkt sind doch ähnliche Themen bekannt... (Kartellfragen mal aussen vor...).

Immer wenn infrastrukturelle Leistungen aus Staatshänden privatisiert worden sind, zahlt der normale Kunde die Rechnung. Sei es durch Drücker, schlechten Support oder "Geiz ist geil"-Gehirnakrobaten.
Ein kleines Beispiel dafür, dass (oh Wunder oh Wunder) unsere Regierung auch Fehler in dieser Richtung eingesteht, ist die Geschichte der Bundesdruckerei. Erst mit Pauken und Trompeten verramscht und nun kleinlaut wieder in Staatsbesitz zurückgekauft. Auch dafür hat der Steuerzahler die Rechnung bezahlt, ohne wirklichen Mehrwert.
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13.12.2009 23:44 Uhr von lucky999
 
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Endlich: Endlich wird mal etwas unternommern...
bin mal gespannt was raus kommt

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