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Siemens AG: Ausgliederung der IT-Sparte zum 01.07.2010

Zum 01.07.2010 will die Siemens AG ihre IT-Sparte, die Siemens IT Solutions and Services (SIS), in eine eigenständige Rechtsform ausgliedern. Eine Option hierzu sei ein möglicher Börsengang.

Weltweit sind derzeit etwa 35.000 Beschäftigte in der Siemens IT Solutions and Services (SIS) tätig.

Laut Aussage von Konzernvorstand Löscher sei eine noch stärkere Ausrichtung an die Erfordernisse der IT-Märkte erforderlich.


WebReporter: tomshaw
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Börse, Siemens, IT, Sparte, Ausgliederung
Quelle: kurse.focus.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2009 13:42 Uhr von :raven:
 
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Hmm irgendwie seltsam!?!

Erst rennen vor zwei, drei Jahren US-Patentanwälte durch Siemens und stellen alles auf den Kopf und nun "entfernen" sich zusehendst immer mehr Bereiche vom ursprünglichen Siemens-Mutterkonzern.
Liegt das daran, dass ein kleinerer, rechtlich ausgegliederter Teil einfacher von Konkurrnten übernommen werden kann??? Ein Schelm, wer da an General Electric denkt...

Ein weiteres Beispiel liefert gerade Daimler AG... selbst relativ hohe Mitarbeiter aus dem Management können den Standortwechsel nur schwerlich nachvollziehen. Hat da etwa die USA massiven Druck ausgeübt und gefordert, wenn ihr schon Autos hier verkauft, sollen gefälligst unsere Arbeiter satt werden?!?

Das viele westlichen Staaten bereits ihre eigenen Staatsanleihen über ihre eigenen Zentralbanken "monetisieren" müssen, ist kein Geheimnis mehr. Heisst aber faktisch... sie sind PLEITE!

Ich vermute, dass im Hintergrund längst der Wirtschaftskannibalismus unter den Staaten angefangen hat.

Und so ziemlich vor einem Jahr hatte der "gute, alte" Steinbrück noch lauthals verkündet, die Krise sei eine Krise der USA. Wenn es nicht so traurig wäre....
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03.12.2009 14:22 Uhr von TomShaw
 
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Langer Weg des Leidens: Alles begann am 01.10.1996 mit der Augliederung der damaligen IT in die SBS GmbH & Co oHG. Leider war dieser konzerninterne IT-Supporter nicht in der Lage auf die Bedürfnisse seiner Kunden (Bereiche innerhalb der Siemens AG) einzugehen, sodass diese wiederum selbst Kompetenzen aufbauten. In 2007 holte man die SBS in die Siemens AG zurück, taufte diese in SIS um und ordnete die IT-Supporter welche zwischenzeitlich aus den Reihen einzelner Siemens-Bereiche entstanden waren und sowohl technisch als auch wirtschaftlich im Gegensatz zu SBS erfolgreich waren, zu. Nun stellt sich die aktuelle Situation in Deutschland so dar, dass von den 128.000 Beschäftigten bei der siemens AG, 12.800 der SIS zugehören. 10% IT-Supporter sind für kein Unternehmen tragbar, der Prozentuale Anteil an Externem Geschäft ist viel zu niedrig, nach einer Ausgleiderung wird es zum Stellenabbau kommen.
Übrigens ist die TATA-Group (aus Indien) sehr an der SIS interessiert. Es ist also durchaus möglich das sich ein Ereigniss wie damals im Zusammenhang mit BenQ wierdolt.

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