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Minarettverbot Schweiz: Keine Massenproteste in der Türkei

Nach dem schweizer Minarettverbot verhielt sich die Türkei liberaler als gedacht. Umsonst hat man in Europa Massenproteste aus islamischen Ländern erwartet. Das wird als Zeichen für die abnehmende Europabegeisterung der Türken gedeutet.

Das Erdogan Zitat "Die Moscheen sind unsere Kasernen" wurde von Ziya Gökalp ende 19. Jahrhundert gedichtet. Dabei ging es den Jungtürken darum, das Kalifat zu beenden. Dieses Zitat sollte den Jungtürken dabei helfen die Landbevölkerung auf ihre Seite zu bekommen.

Erdogan löste sich nachdem er für dieses Zitat vier Monate Gefängnisstrafe bekommen hat, von seiner damaligen islamistischen Partei los und Gründete die Reformpartei AKP. Seitdem sind auch Christen in der Türkei besser gestellt.


WebReporter: hi2010
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Schweiz, Türke, Masse, Minarett, Massenprotest, Minarettverbot
Quelle: www.dradio.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2009 21:02 Uhr von Sprtanch
 
+16 | -8
 
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Verwundert? Also ich habe mir schon gedacht das nichts grossartiges passiert.
Den das Minaretverbot beschneidet in keinster weise die Religionsfreiheit weil sie gar keinem Religiösen zweck dienen.
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02.12.2009 21:14 Uhr von lina-i
 
+10 | -17
 
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Sieh an Kein Schwein interessiert sich dafür.

Dafür ist der Protest der Islamisten mit dem Anschlag auf die SVP-Geschäftsstelle um so heftiger ausgefallen.

Manchmal ist es besser, zu schweigen, wenn man ertappt wurde...
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02.12.2009 21:31 Uhr von MX90
 
+12 | -11
 
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@Noenoe: Stellt sich die Frage, wer hier der Hassprediger ist. Troll dich, verkappter Hetzer.
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02.12.2009 21:58 Uhr von supermeier
 
+10 | -6
 
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Vielleicht ist die: Bevölkerung doch aufgeklärter und intelligenter als ihre weltlichen und religiösen Führer in einigen Staaten gerne hätten.
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02.12.2009 22:02 Uhr von sternsauer2009
 
+11 | -3
 
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nur mal so zur info: obwohl es in der türkei ebenfalls einige islamistische fanatiker gibt kann mann die türkei trotzallem nicht mit staaten wie Iran Irak Afghanistan usw vergleichen.
vielen vorallem jungen türken ist ihre herkunft bzw ihre Staatsangehörigkeit um einiges wichtiger als die religion.
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02.12.2009 22:06 Uhr von Diekmann
 
+10 | -5
 
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Mir ist es ja auch wurscht, ob in der Türkei Kirchtürme gebaut werden dürfen oder nicht. Warum soll es also die Türken jucken, ob in der Schweiz Minarette gebaut werden dürfen?
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02.12.2009 22:20 Uhr von lina-i
 
+3 | -8
 
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@ Noenoe12: War auch zu erwarten, wenn wir unsere besten Türken zur Olympiade entsenden...
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02.12.2009 22:45 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+2 | -9
 
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@noenoe: Wen wundert es, wenn man bedenkt, dass sehr viele Schulklassen zu über 90% aus Türken, Libanesen, Arabern etc. bestehen. Wie lina schon sagte, wir haben einfach die besten von Denen hingeschickt :)
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03.12.2009 02:57 Uhr von Hanno63
 
+2 | -7
 
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es ist doch logisch,, Alle die was geworden sind in der heutigen Türkei, haben vorher ihr Geld bei uns oder unseren Nachbarn verdient und gelernt , daher wissen sie auch wie das laufen muss und Freunde (auch deutsche) haben viele ja auch in Deutschland, wenn jemand fleissig war und ehrlich..
Es sind ja nicht alle doof, einige sind europäisiert, haben aber das "know how" und da sagt man wohl auch nichts gegen die international Gebildeten auch wenn sie nicht mehr so fanatische Muslime ,also etwas menschlicher geworden sind.
Wer in Europa bewusst gearbeitet hat, versteht ja auch was hier passiert, warum soll den ein anständiger Mensch protestieren, wenn er es wirklich versteht , dass da eine absolute Grenze überschritten war mit den dauernden Forderungen, mir islamischem Invasionsverhalten und der Verar..hungen der "freien" Bevölkerung.
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03.12.2009 03:05 Uhr von Hanno63
 
+2 | -6
 
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noenoenoe x 12 übrigens das heisst, was für´n schöner Account,der wievielte..??
wann sagen die anderen "noenoe"...?
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03.12.2009 05:59 Uhr von Deniz1008
 
+3 | -5
 
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bild-zeitung zeigt aber das wahre gesicht der AKP: http://www.bild.de/...
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03.12.2009 10:33 Uhr von cemx1
 
+6 | -5
 
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@MacClouds: " war Bir_Osmanli.Inzwischen ist Er schon gesperrt.Was mich wundert weil ich ihn diesmal nicht gemeldet habe.^^ "

Es würde mich wirklich Interessieren wie du zu dem Entschluss kommst.

Hat er zugegeben, dass er BIR ist? Oder bist heimlich zu ihm reingeschlichen und hast ihm vor dem Computer ertappt..

Verrat uns mal deine Technik wie du das so sicher weißt.
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03.12.2009 11:12 Uhr von derAndereNeue
 
+7 | -1
 
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Man sieht: Das die Türken im eigenen Land ganz anders sind als vemutet. Wäre eh lächerlich denn es geht nur um soeinen Turm und nicht um das Gebetshaus ansich, also ich seh da keine religiöse Beschneidung.

Ich kann nur wieder raten, beiden Seiten, sich nicht von dieser gezielten Propagandermaschine manipulieren zu lassen zu der die Medien und ihre Marionetten verkommen sind.

Niemand muss hier irgendjemanden hassen. Man kann zwar eine Abneigung gegen bestimmte Leute haben aber wenn dann bildet diese doch bitte selber und habt wirkliche Gründe dafür und spring nicht auf die Züge die alle paar Tage losgeschickt werden.

Es zählt nicht die Meinung oder der Glaube der euch diktiert wird, es zählt nur das was ihr selber daraus macht.

mfg
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03.12.2009 13:00 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -3
 
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Tendenzielle Zusammenfassung : >>Seitdem sind auch Christen in der Türkei besser gestellt.<<


Steht da. Richtig. Aber der Satz geht noch weiter, was der Autor -aus welchem Grund auch immer- nicht zitiert hat :
>> (...) - wenn auch deren Situation internationalen Menschenrechtsnormen noch immer nicht völlig genügt. <<
Die Situation religiöser Minderheiten sind in der Türkei immer noch alles andere als Menschenrechtskonform. Von AI und internationalen Hilfsorganisationen seit Jahren immer wieder unvermindert vehement belegt.


Für mich ist die ruhige und besonnene Reaktion der türkischen Bürger weitaus beruhigender, als es die hochfliegenden und aggressiven Töne muslimischer Politiker und Geistlicher in den letzten Tagen waren.

Wer allerdings in der Reaktion der Türken eine Abkehr von der EU sieht, der verkennt glaube ich, dass es nie eine wirkliche Hinwendung zur EU in der Bevölkerung gab. Diese Hinwendung gab es nur Seitens der politischen Führung.


Manchmal sind die "einfachen Bürger" schlicht schlauer als ihre sie repräsentierenden Volksvertreter, die je nach politischer Gesinnung ihre Bürger durchaus in die eine oder andere Schablone zu pressen versuchen.

Die Türkei hat eine historische Chance, die auf ihrer geographischen und kulturellen Situation beruht:
der Mittler zwischen Orient und Occident. Ein Volk, das beide Kulturen im eigenen Land kennt. Wie gut das funktioniert, sieht man an der Weltmetropole Istanbul.

Bleibt der Türkei zu wünschen, dass sie diese Chance wahrnimmt und sich nicht verbiegen und nicht exclusiv auf nur eine (Interessens-)Seite ziehen läßt.
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03.12.2009 21:22 Uhr von Hanno63
 
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@Ferdi_nand... fände ich garnicht gut.. sowas fände ich unfair , weil dadurch Kleinkriege ausgelöst werden und ein lustiges hin und her von :wer,.. wem alles tun muss, oder kann .usw,
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04.12.2009 03:07 Uhr von SU-XA
 
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Jeder hat ein Recht auf Religionsfreiheit und die Moschees sind meistens gute besucht, also aufjedenfall besser als Kirchen aber wenn ein fremdes religiöses Bauwerk, Aussehen und die Kultur des Landes verändert ( Und das tun 70meter hohe Minaretten) dann geht das zu weit !!!

Die Moslems sollten den Christen etwas entgegenkommen denn von Relionsfreiheit kann man im Islam nicht sprechen.
In manchen islamistischen Ländern kann man zum Tote verurteilt werden wenn rauskomt das man kein Moslem ist.

In der nähe MEINES Hauses wurde auch eine Moschee gebaut und MICH hat KEINER gefragt ob ich das will.
aber ich akzeptiere das.
So und jetzt will ich mal einen Moslem sehen der das gleiche macht ;)

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