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"Ein starkes Stück" - Sportschützen sauer über kostenpflichtige Waffenkontrollen

Bei einem Luftgewehrsportwettkampf am Wochenende in Donaueschingen standen neben sportlicher Ziele auch die von der Stadt beschlossenen Gebühren für Waffenkontrollen im Visier der Schießsportler.

Jürgen Hall, Kreissportleiter für Langwaffen, befürchtet, dass über die Gebührenschraube dem Schießsport das Wasser abgegraben werden soll. Kontrollen seien für die Schießsportler kein Problem. Die Gebühren dagegen könnten zahlreiche Schützen dazu bewegen, ihren Sport an den Nagel zu hängen.

Alle ihm bekannten Sportschützen würden ihre Waffen ordnungsgemäß und sicher aufbewahren. Waffen auf dem Schwarzmarkt zu erwerben sei viel leichter.


WebReporter: Seeinfos
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, Kosten, Waffe, Amoklauf, Gebühr, Stück
Quelle: www.suedkurier.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2009 19:18 Uhr von uhlenkoeper
 
+7 | -4
 
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Versuche, Versuche, Versuchskaninchen Wer ist dann der nächste, der für "seine" Kontrolle auch noch zahlen darf ?

Dürfen wir dann demnächst dem Stromableser auch einen Fuffi in die Hand drücken, damit er unseren Zähler abliest ?
Müssen wir dem Finanzamt auch 100 Euro überweisen, damit unser Einkommenssteuerbescheid bearbeitet wird ?
Müssen wir als Tierhalter dann demnächst auch kostenpflichtige Halterkontrollen finanzieren ? Wird demnächst mit dem Kauf einer Karte für´s Fußballspiel auch eine Gebühr für polizeiliche Kontrollen entrichtet ?


Es ist erschreckend, wie Vater Staat uns alle auszunehmen versucht. Angefangen wird da bei "Randgruppen", später ist die Allgemeinheit dran. Und ist der Fuß erst einmal in der Tür, kann man die Gebührenschraube ja lustig anziehen.
Und niemand hat´s kommen sehen .... ?



Anbei:
Viele der Sportschützen in unserem hiesigen Schießsportverein sind Polizisten. Wobei mich dann mal interessieren würde, ob Polizisten -die ihre Dienstwaffe mit nach Hause nehmen dürfen- dann auch kostenpflichtig überprüft werden oder nicht. Oder zahlt diesen Betrag dann der Steuerzahler ? Weiß das jemand ?
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01.12.2009 19:18 Uhr von Totoline
 
+2 | -2
 
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Tja: So ist das halt. Der Schwarzmarkt wird es Danken und noch mehr illegale Waffen in Umlauf bringen.
Wie war das doch gleich mit den Schmiergeldern der Mafia, die von unseren sauberen Polithirsen gern genommen werden?
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01.12.2009 19:22 Uhr von supermeier
 
+4 | -2
 
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@uhlenkoeper: "Dürfen wir dann demnächst dem Stromableser auch einen Fuffi in die Hand drücken, damit er unseren Zähler abliest ?
Müssen wir dem Finanzamt auch 100 Euro überweisen, damit unser Einkommenssteuerbescheid bearbeitet wird ?
Müssen wir als Tierhalter dann demnächst auch kostenpflichtige Halterkontrollen finanzieren ? Wird demnächst mit dem Kauf einer Karte für´s Fußballspiel auch eine Gebühr für polizeiliche Kontrollen entrichtet ?"

Das Alles zahlen wir doch schon längst.
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01.12.2009 19:56 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
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Nein, wenn wir im Auto kontrolliert werden dann kostet uns das 2 halbe Std eines mittleren Beamten plus Einsatz von Streifenwagen und Auslagen!
Bisher kostet doch jedes Knöllchen auch teils schon über 25Euro Gebühren.

Naja, unterm Strich ein Versuch mancher Politiker zu profilieren ohne, dass ihnen dafür ein Budget zur Verfügung steht!
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01.12.2009 20:15 Uhr von kommentator3
 
+5 | -9
 
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nur gerecht: warum sollen Nichtwaffernbesitzer für diese Kosten aufkommen?
Wenn mein Auto zum Tüv muss oder der Kaminkehrer kommt, dann zahlt ich das selbstverständlich auch selbst.
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02.12.2009 19:42 Uhr von uhlenkoeper
 
+1 | -0
 
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@supermeier: Wirklich ? Zahlen wir dem Finanzamt schon 100 Euro für die Bearbeitung ? Zahlen wir den Stromableser ?
Was Du meinst ist vermutlich, dass wir "indirekt" diese Kosten zahlen. Über unsere Stromkosten und die Steuer. Aber das ist etwas anderes. Das tun die Legalwaffenbesitzer ohnehin schon, denn diese müssen ihre Waffen kostenpflichtig anmelden und auch die Versicherungen zahlen.

@Pils28
Wir zahlen diese Beträge aber nur, wenn wir bei einer "Straftat" oder Ordnungswidrigkeit erwischt werden. Wenn die Kontrolle keine Übertretung ergibt, dann zahlen wir nicht. Oder hast Du bei einer Verkehrskontrolle schon einmal 20 Euro abgelascht, auch wenn Du Dich ordnungsgemäß verhalten hast ? Ich nicht.

@kommentator3
Wenn der Legalwaffenbesitzer seine Waffe anmeldet, ist das kostenpflichtig. Dagegen hat auch niemand etwas. Wenn die Waffe defekt ist, muß er sie auch fachgerecht reparieren lassen und den ordnungsgemäßen Zustand nachweisen (kostenpflichtig). Auch das ist völlig normal.

Wenn Du aber bei Deinem Beispiel mit dem Auto und dem TÜV bleibst, dann wäre der TÜV für den Legalwaffenbesitzer der Schießnachweis und der Nachweis des ordnungsgemäßen, nicht-gefährdenden Zustandes der Waffe (analog zum TÜV). Wußtest Du z.B., dass Jäger Schußproben auf einem Schießstand machen müssen ? Dass angedacht wird, verpflichtende, in regelmäßigen Abständen nachzuweisende Schießkontrollen einzuführen ? Alles o.k.

Analog zum Beispiel Auto wäre der Vergleich mit der Waffenkontrolle aber ein anderer : vergleichbar wäre dieses Beispiel nämlich nur dann, wenn das Ordnungsamt die ordnungsgemäße Unterbringung Deines Autos in einer Garage kontrollieren und dafür Geld verlangen würde. Das würde der Gebührenerhebung bei Kontrolle auf ordnungsgemäße Unterbringung der Waffe entsprechen.

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02.12.2009 20:00 Uhr von Terminator02
 
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Absolut unnötig: Da könnte man gleich für den Besitz einer Waffe eine fette Steuer rantackern.

Naja, damit strotzt wenigstens der Schwarzmarkt der Wirtschaftskrise.
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03.12.2009 13:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Viele Amokschützen kamen an Waffen und Munition erst über Eltern und Verwandte im Schützenverein. Beim Amoklauf in Winnenden lagen die Waffen frei in der Wohnung rum und der Vater ging mit seinem Sohn sogar Munition einkaufen.
Da mir mindestens ein weiterer Fall aus dem Schützenverein bekannt ist, wo die Waffen und Munition ebenso frei rumlagen halte ich diese Kontrollen für äusserst berechtigt (der Mann ist gestorben und die Polizei hat bei der Todesfeststellung die Waffen beschlagnahmt).
Einmal protzte er damit rum, an Silvester mit scharfer Munition zu schiessen.
Ein grosser Teil der Mitglieder in Schützenvereine sind Irre.
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04.12.2009 14:09 Uhr von xGwydionx
 
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Salamitaktik: Nur zur Erinnerung:So wie es heute geht,fing es unter Hitler auch an.
Prinzip:
Als sie den Sozi holten,habe ich nichts gesagt.
Als sie den Kommunisten holten ,habe ich nichts gesagt.
Als sie die Zeugen Jehovas holten,habe ich nichts gesagt.
Als sie die Juden holten,habe ich nichts gesagt.
Usw.
Als sie dann mich holten,war niemand mehr da,der etwas sagen konnte....
Liest irgendwer noch unser GG? Tip: Lest mal eins von1970- 1989 und vergleicht es mit der heutigen Version.
Wenn man dann noch Sachen wie beschränkung der Reisefreiheit( Hooligans..ist doch egal?!!!), Versammlungs-und Religionsfreiheit (Kalif von Köln-ist doch egal?1?!!) dazu nimmt, ist eigentlich nicht die Frage,ob es jeden von uns mal erwischt,sondern nur noch die Frage,wann es uns erwischt!
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04.12.2009 14:30 Uhr von xGwydionx
 
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@ Hambrecht: http://www.epochtimes.de/...
New York hat die schärfsten Waffengestze von USA,hat sehr erfolgreich die Krinminalität bekämpft. Trotzdem werden mit Illegalen Waffen,Messern usw mehr Morde begangen als in vielen vergleichbaren Großstädten,die diese Waffengesetze nicht haben!
Übrigens:Nimm ein großes Auto(Mietwagen?) Und fahre 20Leute in einer Bushaltestelle tot. Da hat dir Polizei Probleme,Absicht nach zu weisen! Und jetzt? Alle Autos verbieten,Bedingeungen wie im Waffengesetz einführen? Dann sind die meisten hier Ihren Job los-noch dazu!
Waffen verbieten löst keine gesellschaftlichen Probleme! Arbeitet aber einer Korrupten Regierung in die Hände!
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15.12.2009 09:32 Uhr von FredII
 
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Gebühren sind okay: Es geht um eine Sicherheitskontrolle.
Zahlen wir nicht Jahr für Jahr Gebühren für die Sicherheitsüberprüfung unserer Kraftfahrzeuge beim TÜV, Dekra, etc.? Na also! Da murrt doch auch keiner, wenn er gebührenpflichtig in der Beweispflicht steht überprüfen zu lassen, dass sein Eigentum keine Gefahr für die Öffentlichkeit ist.
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29.12.2009 19:07 Uhr von Worldgrea
 
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Absolut korrekt! Wer eine Waffe besitzt, kann auch ruhig mal in die Tasche greifen! Immerhin sind Waffen in meinen Augen auch nichts "zum Spaß haben". Das ist einfach unnötiger Luxus, und Ferrari oder Porsche-Fahrer zahlen auch einiges mehr als der Golffahrer.Irgendwo kann man dann halt mal mit Recht etwas in die Steuerkassen schaufeln, und Waffenbesitzer sind wohl auch kaum "die arme Unterschicht"...

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