01.12.09 16:02 Uhr
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Geheimes ACTA-Dokument aufgetaucht

Aus einem öffentlich gewordenen Dokument wurden jetzt Details zu den Verhandlungen über das Anti-Counterfeit Trade Agreement (ACTA) bekannt.

Das Urheberrechtsgesetz der USA soll als Vorlage für das ACTA dienen und somit das zukünftige Modell der internationalen Gesetzgebung werden.

Es soll auch jeder Partei, die behauptet, ein Rechteinhaber zu sein, ohne juristische Prüfung möglich sein, Löschforderungen an Provider zu stellen. Weiterhin wird eine Abschaltung des Internets für Urheberrechtsverletzer angestrebt.


WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Detail, geheim, Abkommen, Dokument, Urheberrecht, ACTA
Quelle: winfuture.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2009 15:54 Uhr von Thommyfreak
 
+17 | -1
 
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Toll...wieder ne klassische Vorlage aus dem "Vaterland der Freiheit", das auch von der EU übernommen werden soll. Hallo?? Wo bleiben meine "freiheitlich demokratischen" Grundrechte?
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01.12.2009 16:34 Uhr von kirgie
 
+13 | -1
 
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DAS macht mir weniger Sorgen als die Tatsache, das sie unsere Kontodaten einsehen dürfen.....

[ nachträglich editiert von kirgie ]
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01.12.2009 16:47 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -2
 
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Naja: Das Einsehen der Kontodaten aller EU-Bürger durch die USA hilft der CIA neue Agenten zu werben. Das Urhebergesetz hilft den Rechteinhabern gegen die moderne Pirateie.
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01.12.2009 16:52 Uhr von xilim
 
+9 | -1
 
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@Thommyfreak: Du hast "freiheitlich demokratische" Grundrechte?
Wo bekommt man sowas? Die will ich auch!!!

Ironie off

[ nachträglich editiert von xilim ]
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01.12.2009 17:28 Uhr von RickJames
 
+5 | -0
 
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xilim: Nun-ja, sie existieren zumindest noch auf dem Papier. Aber die CDU arbeitet hart daran das zu ändern. Außerdem geht es bei der ACTA nicht nur Urheberrechtsschutz, die DMCA wurde in den USA schon oft genug dazu verwendet um unbeliebte Berichterstattung zu unterbinden. Es geht sogar so weit das Firmen argumentiert haben das die "Screenshots" von Software so wie Fotos ihrer Produkte ihr Eigentum sind, und die sind damit durch gekommen...
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01.12.2009 17:32 Uhr von xilim
 
+3 | -0
 
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@RickJames: Genau und Papier ist geduldig.
In der Realität geht, wie Du schon sagst, das fröhliche Kastrieren unserer Rechte weiter...
Ich bin mal gespannt was davon tatsächlich noch übrig ist, wenn der Verein fertig ist.
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01.12.2009 19:14 Uhr von Reunion
 
+6 | -0
 
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@kirgie: -- Weiterhin sollen Provider und Hoster verpflichtet werden, grenzüberschreitend Löschaufforderungen der Rechteinhaber umzusetzen. Sie wären dann auch verpflichtet, Inhalte aus dem Netz zu nehmen, wenn eine Partei nur behauptet, Eigentümer des Contents zu sein, ohne, dass dies in einem juristischen Verfahren geprüft würde. --

Man kann ohne juristische Prüfung einfach Inhalte aus dem Netz löschen lassen, auch wenn man nur behauptet der Rechteinhaber zu sein?

Na wenn da nicht Tür und Tor offensteht für ... ein schelm wer böses denkt
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01.12.2009 20:06 Uhr von Anya
 
+2 | -0
 
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geht das denn auch umgekehrt, wenn die eine Partei behauptet Eigentümer zu sein, es wird gelöscht, und hinterher stellt sich raus, die Partei ist garnicht Eigentümer. Kann man die denn verklagen? Müßte ja dann eigentlich so sein. Sonst kann man ja seinen Konkurenten einfach ausschalten ...
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01.12.2009 20:57 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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Anya: Laut Amerikanischen DMCA( was ja die Vorlage ist) kannst Du dann zwar auf Schadensersatz klagen, musst aber beweißen das dir das Geld auch wirklich durch die Lappen gegangen ist, was aber fast unmöglich ist und gerade bei Internationalen fällen für die Meisten kleinen und mittelständigen Unternehmen zu Teuer werden wird.

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