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Sarrazin: Minarett-Verbot belegt Differenzen zwischen der Meinung der Bevölkerung und der Politik

Schenkt man den Aussagen von Thilo Sarrazin, Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank, glauben, so ist das Bauverbot von Minaretten in der Schweiz ein Beleg dafür "dass in der Tiefe der Gesellschaft anders gedacht wird als die politische Klasse und die Mehrheit der Medien glauben wollen".

Dass es zu Unterschieden zwischen den Prognosen und dem Ergebnis kam, wäre laut Sarrazin normal. Dabei beruft er sich auf seine Erfahrungen als Berliner Finanzsenator.

Sarrazin geriet erst vor knapp einem Monat in die Schusslinie nachdem er sich abfällig über Migranten geäußert hatte. Ein Verfahren gegen ihn wegen dem Verdacht der Volksverhetzung wurde letzte Woche durch die Staatsanwaltschaft eingestellt.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Verbot, Bundesbank, Volk, Thilo Sarrazin, Minarett
Quelle: ksta.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2009 12:46 Uhr von Dennis112
 
+32 | -4
 
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Ja klar: In der Politik können unpopuläre Meinungen eben große Konsequenzen für den nach sich ziehen der sie geäußert hat. Die Bevölkerung hat da weniger zu befürchten und spricht in den meisten fällen aus was sie denkt. Wäre diese Volksbefragung in Deutschland durchgeführt worden wäre mit Sicherheit das gleiche Ergebnis herausgekommen und die ganze islamische Welt hätte Deutschland dann wieder mal als Nazis und was weis ich was verschrien.

Außerdem geht es bei dem Verbot nicht um die Religionsfreiheit und die ausübung des Gebets in ihren Moscheen, es geht nur darum das öffentliche ausrufen zu verbieten. Das hat meiner Meinung nach auch nichts in der Schweiz oder auch in Deutschland verloren da nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung das nutzt. In Islamischen Ländern ist das was anderes und da ist es auch wichtig.

[ nachträglich editiert von Dennis112 ]
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01.12.2009 12:54 Uhr von markusausberlin
 
+43 | -6
 
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warum: gibt es nur einen menschen, der etwas macht hat und sich einen dreck um political correctness kümmert???
ist sarrazin der einzigste mann mit eiern???
ich, als kleiner mann vom volk kann nur eins sagen. sarrazin sagt, spricht und denkt wie einer vom volk. er sieht, was wir denken, er spricht uns aus der seele.
lügen, heuchelei und political correctness sind oberflächlich, kurz besänftigend aber im grunde nur hohn und spott.

sarrazin. weiter so. die elitegarde der politik sollte sich ums volk kümmern, denn nur dazu sind sie da!
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01.12.2009 12:58 Uhr von usambara
 
+11 | -15
 
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der Thilo ist ja der Entwickler des "Volksaktienmodells", bei dem der
kleine Volks-Aktionär stimmrechtslos ist.
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01.12.2009 13:04 Uhr von Alh
 
+31 | -5
 
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Ganz: genau Herr Sarrazin, sie haben wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen!
Bitte weitermachen!
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01.12.2009 13:21 Uhr von markusausberlin
 
+14 | -5
 
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ich habe gerade: in der news "Das neue Feindbild der FPÖ sind Moslems" habe ich gefragt, wem nützen denn diese political correctness, diese augenwischerei und diese hohle volksverdummung der medien eigentlich wirklich.
man stellt uns in abrede, was wir fühlen, was wir denken, wie wir handeln. und das alles für ein friedliches tolerantes zusammenleben. aber wenn die meinungsschere zwischen volk und politik so dermaßen auseinander drifftet, was nützt diese gutmenschentum wenn sich der deutsche in seinem eigenen land von der politik für dumm verkauft und als schlechten menschen dargestellt findet?
bin ich erst ein guter deutscher, wenn ich mich soweit bücken kann, dass ich mich letzendlich näher dem nahrungsausgang als dem -eingang befinde???

[ nachträglich editiert von markusausberlin ]
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01.12.2009 13:40 Uhr von Marky
 
+8 | -8
 
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Er muss aufpassen was er sagt!
Nicht das er auch mal so endet wie unser Mümmelmann & Barschel ^^
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01.12.2009 14:25 Uhr von hate83
 
+14 | -4
 
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Sarrazin 4 President! Jetzt ohne Scheiss, der is wenigstens ehrlich. Und kaputt machen kann man in unserem land eh nix mehr ; )
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01.12.2009 15:01 Uhr von gerndrin
 
+3 | -24
 
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01.12.2009 15:40 Uhr von varna
 
+12 | -4
 
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Sarrazin: sagt genau was Sache ist und was viele Politiker nicht sagen!
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01.12.2009 15:53 Uhr von varna
 
+17 | -4
 
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Übrigens: hier auch mal ganz klare ansagen von den ach so toleranten Islamherrschaften die gerne frech fordern:

Türkischer Präsident Tayyip Erdogan:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Quelle: Die Welt

Erbakan, bis 1997 Ministerpräsident der Türkei:
"Unser Ziel ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht ganz Europa muslimisch ist."
Quelle: The middle east media research institute (MEMRI)

Vural Öger (Öger-Tours), SPD-EU-Abgeordneter:
"Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen".
Quelle: Größte Türkische Zeitung "Hürriyet"

Lybiens Staatschef Gaddafi:
"Die Türkei hat ein wirtschaftliches Interesse, Teil Europas zu werden und die moslemische Welt ist an einer islamischen Nation nach dem Muster der Türkei interessiert, um innerhalb Europas als trojanisches Pferd wirken zu können. Die Türkei schaut auf Europa wie sie immer schon in ihrer Geschichte auf Europa schaute: sie versucht, durch Eroberung zu expandieren. Die Türkei in die EU eingliedern zu wollen ist, kommt dem Versuch gleich, das Körperteil eines Menschen in einen fremden Körper einzupflanzen, der einer völligen anderen Blutgruppe angehört und mit dem es keinerlei genetische Verträglichkeit gibt."
Quelle: Artikel der spanischen Zeitung La Vanguardia vom 20. Dezember 2002
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01.12.2009 16:26 Uhr von Mixuga
 
+6 | -3
 
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Jeder kann sich bessern in seiner Ausdrucksweise, sogar ein Herr Sarrazin. Die nackte Wahrheit aber diesmal ohne Beleidigungen oder sonstige verbale Ausrutscher. Es geht doch!
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01.12.2009 16:30 Uhr von Hanno63
 
+5 | -4
 
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das Problem in Deutschlnd ist, wähle was du willst es regiert immer die CDU / CSU , entweder direkt oder indirekt durch die Verbindung mit fast allen Konzernen (ausser VW),.. im Aufsichtsrat und den dadurch, dauernden "Gentleman-Agreements," zusätzlich mit der Finanzwelt.
Dadurch wird sich kaum etwas ändern, wenn mal eine andere Partei offiziell dran ist ,,, ausser wenn Jemand wie damals der Schröder im Sumpf wühlt und alle Schwarzgeld-Sachen an den Tag bringt . was denen im Süden "sehr" aufgestossen ist.
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01.12.2009 20:22 Uhr von Hanno63
 
+5 | -2
 
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@ Evliya-Celebi ..inoffiziell nicht möglich. toll alles schon 50 - 100-mal durchgekaut.
Theorie und Praxis.
theoretisch ist alles wunderbar ,
aber die Praxis::-?, da werden Kirchgänger verhaftet oder geschlagen .angespuckt, Kirchen stehen wochelang offen, nur wnn Jemand sich nähert ist geschlossen , von aussen.
Also sämtliche thread´s, hier, wieder zurück nehmen,
bzw. als "Kann-Bestimmung" umarbeiten.
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01.12.2009 22:28 Uhr von Hanno63
 
+5 | -2
 
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@ Evliya-Celebi ...noch haste Chance denk mal nach, über dein Thema.

zur Zeit keine Genehmigung für solche Bauten,
wurde letzte Woche schon abgearbeitet.
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01.12.2009 23:55 Uhr von Hanno63
 
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@Evliya-Celebi .....Bericht v. 28.10.09: Düsseldorf - Nach der Moschee-Einweihung in Duisburg wird die Gründung christlicher Kirchen auf türkischem Staatsgebiet in neuer Lautstärke gefordert. "Wenn es die Türkei ernst meint mit der Religionsfreiheit, dann muss sie den Bau der Pauluskirche in Tarsus vorantreiben und genehmigen. Das ist ein erster Prüfstein", sagte der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) der WELT. Die katholische Kirche bemüht sich seit Langem darum, in der Geburtsstadt des Apostels Paulus eine repräsentative Kirche mit Pilgerzentrum zu errichten. Der Minister ging mit seinen Forderungen noch weiter: "Was für Tarsus gilt, muss auch für andere Städte in der Türkei gelten, etwa Antalya oder Alanya." Viele Deutsche, die als Touristen kämen oder sich dort auf Dauer niederließen, müssten die Chance haben, eine christliche Kirche aufzusuchen.
Am Wochenende hatte Laschet mit dem obersten Religionshüter der Türkei gesprochen, dem Präsidenten des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Bardakoglu, der in Duisburg zu Gast war. Bardakoglu soll dem Tarsus-Projekt positiv gegenüber stehen.

Nur mal zur Probe
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03.12.2009 19:54 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -0
 
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Komisch, dass: die ägyptische Zeitung «Nahed Masr» selbstkritisch fragt : "Hätten wir nicht ein ähnliches Ergebnis, wenn wir in Ägypten eine Volksabstimmung über Kirchen abhielte? " , während in Europa in vorauseilendem Gehorsam mediale Betroffenheit und Entrüstung geheuchelt wird ?

http://www.tagblatt.ch/...
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03.12.2009 22:05 Uhr von Hanno63
 
+1 | -1
 
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nebenher mal so zum nachdenken, Kirchen sind im ostarabischen bis iranischen Raum z.B. Euphrat und Tigris (Garten Eden.?, Ararat) einfach und leichtverdaulich , "christliches Kulturgut", entstanden ca.630 Jahre bevor der Koran, die Idee des Mohammed, als Regierungs- und Macht-Form, entstanden ist und dafür mussten viele hunderte als Beschützer sterben. hat ja auch immer Jahre gedauert bis immer alles wieder "im Reinen" war
1/4 Jahr bis der Alarm kam ,(Zerstörung christlicher Relikte),
1/4 Jahr bis zur Bekanntmachung und Sammlung ,teils aus dem jetzigen England,
dann1/2 Jahr bis endlich alles mit auch viel Gewalt (auf beiden Seiten) bereinigt war.
Und irgend einem Kalifen oder Herrscher verdanken wir , durch seine Güte und Anerkenntnis , dass überhaupt noch Reste der Kirchen geblieben sind. Also auch da nur Übertreibung mit Grösse und Farbe und viel Glitzer um das Volk zu beeindrucken, wärend die damaligen Kirchen einfach aber oft ..??.."mit Turm" gebaut waren.
Jedenfalls waren wir die "Ersten" im jetzigen Religionsgebiet der Muslime und nur durch Gewalt ( von Allen) und überbauen von alten Kultstätten der Christen ist es heute wie es ist .

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