01.12.09 10:32 Uhr
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Berliner Ladenöffnungszeiten wurden zum Teil für verfassungswidrig erklärt

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Öffnung der Ladenöffnungszeiten in Berlin stellenweise gegen die Verfassung verstößt.

Damit gaben die Richter den evangelischen und katholischen Kirchen recht, die geklagt hatten. Als Grund gaben die Richter an, dass der Sonntag ein "Tag der Arbeitsruhe" sei.

Die Richter sehen dies aus religiöser Sicht und auch zur persönlichen Erholung der Mitarbeiter. In Berlin sind sämtliche Adventssonntage von 13 Uhr bis 20 Uhr verkaufsoffen.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Laden, Richter, Bundesverfassungsgericht, BVG, Öffnungszeit
Quelle: www.rp-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2009 10:34 Uhr von The_Quilla
 
+10 | -6
 
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ach ja die katholische kirche eine frechheit dass dieser missbrauchsverein sich in dinge einmischt, wenn er selber mal lieber in sich gehen sollte und straftaten in den eigenen vier wänden aufklären statt vertuschen sollte.
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01.12.2009 10:45 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+10 | -5
 
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@ The_Quilla: Sehe ich ähnlich!

Der Richterspruch ist wieder son typisch deutsches Ding. Es gibt so viele Menschen die Sonntags arbeiten wie in Gastronomie, Krankenpflege, Polizei, Industrie, etc... Die Bevölkerungsgruppen nehmen die lustigen Kirchen einfach mal nicht in ihren Gedankengang mit auf. Von denen erwarten die Kirchenfreaks, dass sie halt zu arbeiten haben weil das schon immer so war oder wie?

Ich hätte dann gern noch je einen freien Tag in der Woche für Anhänger des Islams, Judentums, Atheismuses usw...
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01.12.2009 10:57 Uhr von fortimbras
 
+9 | -3
 
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Wo kann ich Einspruch erheben? Das Bundesverfassungsgericht verweigert sich offensichtlich der Trennung von Staat und Kirche.
Nach Jahrhunderte langem Sklaventum Hexenjagdten Kreuzügen und anderen Verbrechen, kann ich so etwas nicht akzteptieren.
Niemals wieder sollen religiöse Fanatiker dieses Land unterwerfen.
Wenn Richter das begünstigen müssen Sie umgehend unehrenhaft entlassen werden.
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01.12.2009 11:02 Uhr von Das-Baum-
 
+7 | -3
 
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Scheiß Stammtischargumentation: Nur weil es schon viele Menschen gibt die Sonntags arbeiten, heißt das ja nicht, dass dann alle anderen auch arbeiten müssen.
Desweiteren wird die Kritik der Katholischen Kirche nicht falsch, weil da heute oder gestern mal was passiert ist.

Desweiteren gibt es für die die Sonntags arbeiten deftige Zuschläge, und dann ggf. einen andere tag frei.
Das Problem ist, würden der Sonntag als freier Tag abgeschafft, würden diese Boni sowie der freie Tag ihre Begründung verlieren.
Ab jetzt wäre jeder Tag ein werktag und dementsprechend auch normal bezahlt.

Das würde dann auch übringens jeden betreffen.

So geht es letzendlich nicht darum wann der frei Tag ist, oder woher er kommt, sondern das er da ist!
Der Mensch braucht einen Tag Ruhe.

Übringens: Bevor mich hier gleich jemand persönlich angreift oder so:
Ich komm aus der evangelisch reformierten Kirche und bin inzwischen von jeglichem Gottestglauben zurück getreten.
UNd was die katholische Kirche so macht und getan hat finde ich keines wegs gut.
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01.12.2009 11:04 Uhr von Mixuga
 
+5 | -6
 
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Jetzt mal bitte die Kirche im Dorf lassen! Wenn Staat und Religion komplett voneinander getrennt würden, dann wäre Sonntag ein normaler Werktag und wir hätten nur noch drei Feiertage im Jahr (Neujahr, 1. Mai und 3. Oktober). Wer möchte das wirklich?
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01.12.2009 11:20 Uhr von JunkyardDog
 
+4 | -7
 
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@Mixuga: Ich!

Diese verlogenen heuchlerischen christlichen Feiertage sind überholt.
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01.12.2009 11:50 Uhr von rolf.w
 
+4 | -0
 
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@Das-Baum-: "Desweiteren gibt es für die die Sonntags arbeiten deftige Zuschläge, und dann ggf. einen andere tag frei."

Ja, die Zuschläge. Vielleicht werden sie gezahlt, vielleicht aber auch nicht, wer sich dagegen auflehnt kann entweder gehen oder erfährt, dass sein Arbeitgeber gar nicht dem Arbeitgeberverband angehört. Jou, und was die ach so tollen Prozente angeht sieht es ähnlich aus.

Ferner ist, zumindest hier im Kölner Raum, die Infrastruktur gar nicht auf Sonntagsarbeit ausgelegt. Weder Kindergärten, Krippen noch Schulen haben geöffnet. Keine Verwaltung, kein Arzt, außer dem Notdienst.

Wenn Deutschland sich familienfreundlich nennen will, soll es den Familien auch wenigstens einen Tag einräumen, an den eine Familie eine Familie sein kann.
Dem Single ist es sicherlich völlig egal wann er frei hat.
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01.12.2009 12:28 Uhr von Bane Malar
 
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@Sir.Locke: erklär doch mal bitte was "normale" Arbeitnehmer sind und was demzufolge "anormale" Arbeitnehmer sind...

ich arbeite in der Halbleiterindustrie, gehe immer im Wechsel 7 Wochenenden arbeiten und habe dann 7 Wochenenden frei -> wenns mir nicht passt, kann ich ja kündigen

Einzelhandel -> Öffnungszeiten freigeben (was geht das eigentlich den Staat an?), wem´s nicht passt der kann ja kündigen

ich betrachte die Verkäuferin sowie mich eigentlich als "normale" Arbeitnehmer...
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01.12.2009 13:15 Uhr von vmaxxer
 
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Wird dann auch demnächst der Freitag (muslimischer "Sonntag") demnächst auch Arbeitsfrei?
Wie siehts mit den besonderen Tagen der anderen Religionen aus? Ist auch dort demnächst ein Arbeitsfreier Tag?

Ich finde man sollte die Kirche im Dorf lassen und die Religion aus der Gesetzgebung komplett raushalten. Oder eine komplette Staatsrelion zur pflicht machen. Aber kein Mischmasch bei dem eine Minderheit bevorteilt wird.
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01.12.2009 20:39 Uhr von borgdrone
 
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Dassssss passt gut zum Echauffieren der Medien über den Bau des Minarett in der Schweiz. Versucht man in Dtl mit Nachdruck eine christliche Welt zu konstruieren?

Wo kein Kläger da kein Richter.

Wird jeder so hinnehmen und Ruhe ist.
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01.12.2009 21:22 Uhr von Ashert
 
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Das ist mir völlig egal: wer dafür geklagt hat, Bin Laden oder der Papst, zwei Arbeitsfreie Tage in der Woche Sonnabend und Sonntag ist ja wohl das mindeste was man für die Erholung nach einer gestressten Arbeitswoche brauch!

Die Verlängerung der normalen Ladenschlusszeiten war sowieso auch schon unsinnig, das bringt den Geschäften garnichts, man kauft doch über den Monat gesehen deswegen nicht mehr ein, man streut halt nur seine normalen Einkäufe länger über die Zeit, also wenn es nach mit ginge gebe es nur drei Arbeitstage für Geschäfte.

Sowas wäre viel ökologischer, in der Praxis brauch ich ja auch nur einen Tag in der Woche für alle Einkäufe!

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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02.12.2009 10:37 Uhr von In extremo
 
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Is mir eigentlich egal, wann die öffnen: Die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten auf 22:00 Uhr haben in unserer Region dafür gesorgt, dass nach 2 Monaten nur noch 2-3 Läden auch bis 22:00 Uhr offen haben.
Denn man muss eins bedenken. Wenn Sonntags aufgemacht wird, dann bleibt das Einkommen trotzdem gleich und es wird auch so nicht noch mehr gekauft.
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02.12.2009 16:36 Uhr von Fleischpeitsche
 
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(fiktive) News: Bundesregierung wurde zum Teil für Verfassungswidrig erklärt.

Das wär doch mal eine Schlagzeile! ;)

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