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Die Behauptung, Drogen unbewusst konsumiert zu haben, muss bewiesen werden

Wer nach einem positiven Drogentest zu seiner Verteidigung vorbringt, er habe die in seinem Blut gefundenen Drogen unbewusst konsumiert oder verabreicht bekommen, muss dies auch glaubhaft und schlüssig beweisen können.

So hat das Verwaltungsgericht Saarlouis einem Mann den Führerschein entzogen, nachdem ein Test hinsichtlich Cannabis und Amphetaminen ausgeschlagen hat. Dass der Mann vorgab, er habe niemals bewusst Drogen konsumiert, half ihm dabei wenig.

Da er seine Arugmentation nicht schlüssig darlegen konnte, stempelte das Gericht ihn als Konsumenten ab und verbot ihm das Führen von Fahrzeugen im Straßenverkehr.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Droge, Beweis, Konsum, Verwaltungsgericht, Behauptung, Saarlouis
Quelle: straffrei-mobil.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2009 11:50 Uhr von shorti-car
 
+1 | -8
 
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Ist ja auch etwas unglaubwürdig, zu behaupten, man Konsumiere nicht, obwohl Drogen im eigenen Blut entdeckt werden..
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30.11.2009 12:11 Uhr von derSchmu2.0
 
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hmmja, ab einer gewissen Menge oder ab einem gewissen Spektrum aus verschiedenen Drogen duerfte eine solche Aussage unglaubwuerdig erscheinen.
Aber es reicht ja schon n schoener Hanftee aus, den man ohne Kenntniss konsumiert und schon steht(oder fliegt) man da.
Genauso, wie Eltern einem in der Pubertaet immer gesagt haben, dass man auf seine Getraenke inner Disco aufpassen soll, dass da keiner was reinkippt, ist ja garnichtmal so unrealistisch und da soll dann mal einer den Beamten erklaeren, das man sich die Pille nicht selber in den Drink getan hat...
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30.11.2009 12:15 Uhr von wohlstandskind1983
 
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@derSchmu2.0: da bin ich deiner meinung, immer auf das eigene glas aufpassen
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30.11.2009 12:24 Uhr von Maximoto
 
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hmm Es ist nicht so das ich es nicht versucht habe, bisher hat mir aber noch nie jemand gratis drogen untergeschoben...

;D
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30.11.2009 12:48 Uhr von Andreas-Kiel
 
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Kommt doch immer etwas darauf an: man kann doch an den Haaren (siehe Christph Daum) ermitteln, wie lange jemand Drogen genommen hat. Wenn er es ständig genommen hat, hat er Pech gehabt und wirklich unglaubwürdig. Wenn anhand der Haare aber zu erkennen ist, daß er es nur einmalig genommen hat, ist es schon bitter, daß man seine Unschuld beweisen muß und nicht die Staatsanwaltschaft seine Schuld.

Naja, ich denke Mal 99,5 % nehmen Drogen wissentlich und nur eine verschwindend kleine Anzahl wird unbewußt damit konfrontiert.
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22.04.2010 13:59 Uhr von panicstarr
 
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macht es den gerichten und der politik: jetz immer mehr spass die unschuldsvermutung umzukehren ?

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