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Kosovo: Deutscher Soldat erschoss sich mit Dienstwaffe

Ein deutscher Soldat, der in der internationalen Kosovo-Truppe (KFOR) diente, hat sich am gestrigen Sonntag das Leben genommen.

Der 23-Jährige war im Lager Film bei Pristina stationiert, wo er mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe Selbstmord verübte.

Im Kosovo sorgen 13.000 Soldaten aus 34 Ländern seit zehn Jahren für die Sicherheit der Region.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Soldat, Waffe, Selbstmord, Suizid, Kosovo
Quelle: www.abendblatt.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2009 07:09 Uhr von Nico2802
 
+11 | -17
 
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Obs wirklich Selbstmord war. Gründe dazu hatte der junge Soldat garantiert (in Kosovo ists nicht alzu schön), die Jungs sollten wenigstens psychologisch betreut werden.
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30.11.2009 07:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+24 | -3
 
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@Nico: Welche Gründe gibt es an einem Selbstmord zu zweifeln?? Seine Waffe in der Hand, Einschussloch am Kopf, Schmauchsupren am Kopf und an den Händen?? Lässt sich ziemlich sicher feststellen.

Die Soldaten dort unten werden ALLE psychologisch betreut.

Der eine öffnet sich nur den Fachleuten und andere verschweigenes aus welchen Gründen auch immer
Schau dir doch Robert Enke an. Der wurde auch psychologisch betreut und es hat nicht gereicht
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30.11.2009 08:48 Uhr von yarrack_obama
 
+21 | -42
 
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30.11.2009 09:08 Uhr von Bluti666
 
+8 | -53
 
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30.11.2009 09:14 Uhr von Perisecor
 
+25 | -10
 
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@ yarrack_obama

Und was machst du dagegen? Außer im Internet sinnfreie Beiträge darüber zu verfassen?

@ Bluti666

Genau, ohne Soldaten gäbe es keine Kriege mehr.... sehr intelligent.
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30.11.2009 09:15 Uhr von fatalerror65
 
+3 | -7
 
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Heimweh: hatte vermutlich nur Heimweh oder so
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30.11.2009 09:42 Uhr von yarrack_obama
 
+13 | -9
 
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@Perisecor: ich gehe auf demonstrationen, blogge, wasche menschen in der umgebung den kopf :), entziehe mich dem ganzen und vieles mehr


kann ja schlecht mit nem "gürtel" um den bauch in den bundestag laufen das würde dann so ausgelegt werden als wenn ich der böse wäre ;-)))
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30.11.2009 09:59 Uhr von Perisecor
 
+4 | -12
 
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@ yarrack_obama: "ich gehe auf demonstrationen, blogge, wasche menschen in der umgebung den kopf :), entziehe mich dem ganzen und vieles mehr"

Hört sich sehr... naja... wirksam... an... :)
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30.11.2009 10:01 Uhr von br666
 
+11 | -2
 
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@yarrack_obama: Zitat: kann ja schlecht mit nem "gürtel" um den bauch in den bundestag laufen

Dann würdest du aber als Held in die deutsche Geschichte eingehen...sozusagen als Märtyrer des deutschen Volkes!

Ist doch auch was...
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30.11.2009 10:04 Uhr von b_andog
 
+21 | -3
 
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hmmm: aus eigener Erfahrung....

im Kosovo ist es nicht so übel. Die meisten Gründe für Selbstmorde liegen oftmals ganz woanders.

Da ich mit der Untersuchung solcher Fälle zu tun hatte, hier ein paar Fakten.

1. Bundeswehr ist ein Durchschnitt durch die Gesellschaft.

Demzufolge sind Beziehungsstress, Mobbing, Depressionen ganz normale Sachen für Selbstmorde. Ich glaube gar nicht mal das das Suizidverhalten in der Bundeswehr im Vergleich zur Gesamtbevölkerung Deutschlands übermäßig größer ist.

2. Du hast bei nem Auslandseinsatz nicht das soziale Umfeld wie gewohnt. Familie, Freunde etc. fehlen. Oftmals fehlen die Möglichkeiten sich mitzuteilen und Probleme zu kanalisieren.

3. Du hast im Kosovo nicht diesen militärischen Druck wie beispielsweise in Afghanistan. Gottseidank. Aber das ist auch einer der Grunde warum es im Kosovo etwas entspannter zugeht.

4. Bei der Bundeswehr ist eine nachhaltige Betreuung vor, während und nach den Einsätzen von besonderer Wichtigkeit. Der ständige Wechsel des Soldaten zwischen Zivilleben und Militär, verschiedenen Kulturräumen beim Wechsel der Einsatzorte etc. hat die Bundeswehr bisher noch nicht in den Griff bekommen.

Nurmal kurz. Ich will keine Vorträge halten.. ^^

[ nachträglich editiert von b_andog ]
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30.11.2009 10:19 Uhr von Schaffi1984
 
+13 | -2
 
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schrecklich: dass sich mal wieder ein MENSCH selbst gerichtet hat.
Für einige Kommentarschreiber:

Soldaten sind auch Menschen, die ein Privatleben haben.
Und solche Probleme die durch Auslandseinsätze auftreten können, gibt es auch bei Zivilisten. Gibt schließlich auch Leute, die wochenlang auf Montage sind, oder im Außendienst.
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30.11.2009 10:29 Uhr von LoneZealot
 
+13 | -7
 
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@ yarrack_obama: "MEHR solche news ...vielleicht wachen die da oben mal auf"

Als damals Michael Moore einen Vortrag zum Thema Irak-Krieg hielt, hat er im laufende des Abends die Meldung verlesen das der 1000ste US-Soldat gefallen ist.

Was meinst Du war dieReaktiondes deutschen Publikums? Tosender Applaus!!! Moore selbst war das sehr unangenehm, denn er hatte die Meldung nicht zwecks Applaus verlesen oder aus Freude daran das ein weiterer Mensch umgekommen ist.

Du verhältst Dich nicht anders, Dich erfreut offensichtlich der Tod eines Menschen, ich empfinde sowas als moralische Verwahrlosung.
Zumindest solltest Du Deine Freude nicht so schamlos zur Schau stellen, sehr unangenehm.
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30.11.2009 10:44 Uhr von Bluti666
 
+3 | -21
 
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30.11.2009 10:55 Uhr von Perisecor
 
+10 | -3
 
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@ Bluti666: Und was ist mit den Menschen, die "morden, die Greueltaten " und keine Soldaten sind?

Das Problem ist der MENSCH. Nicht sein Beruf.

Natürlich gibt es auch total wahnsinnige Soldaten, die einfach nur spinnen und Leute umlegen wollen. So Leute gibt´s aber auch mit Berufen wie Bäcker, Friseur oder Sachbearbeiter.

Ohne Soldaten wäre das Leben keines Weges sicherer und besser, sondern unsicher. Denn wenn es keine (regulären) Soldaten mehr gäbe, würde sich einfach wild ein Mob ansammlen und der hält sich dann an weit weniger Gesetze und Grenzen als eine reguläre Armee. Tolle Beispiele für sowas findet man in den meisten afrikanischen Staaten.
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30.11.2009 11:02 Uhr von b_andog
 
+18 | -3
 
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@Bluti genauso kannst du argumentieren das Soldaten die sind die Greueltaten verhindern und für Stabilität sorgen damit diese nicht begangen werden können.

Diverse politische Systeme kann man da genauso als Beispiel aufführen.

Selbst in Deutschland wo ein Soldatenaufstand in Kiel erst zu nem positiven sozialen Umbruch führte.

Also ich als Ex Soldat:

Habe

-bei Katastropheneinsätzen geholfen
-im Kosovo geholfen ne stabile Struktur aufzubauen..
-Die Greueltaten unter den Zivilisten kennengelernt und aufgenommen
-Dank unserer Arbeit ist es nicht mehr dazugekommen das Zivilisten sich auf der Straße erschossen haben

-Der Grundgedanke der Bundeswehr den Soldaten zu einem selbstdenkenden Individuum auszubilden und nicht zu einem bloßen Befehlsempfänger wird immernoch durchgezogen.

Die Bundeswehr ist bei weitem nicht perfekt und ich bin ein großer Kritiker der Bundeswehr, jedoch sind viele, viele Soldaten dabei gerade der mittleren Dienstränge die eine sehr gute, menschliche und durchaus sinnvolle Arbeit verrichten.

Und wenn mir da Leute einherkommen die im Prinzip gar keine Ahnung haben was die Bundeswehr teilweise an positiver Arbeit leistet und sie am besten noch mit gewalttätigen, mordenden oder Greueltaten verübenden Kampfbestien vergleicht dann kommt mir das kotzen.

Einerseits gegen die Soldaten meckern und andererseits Steine werfen, Autos anzünden und anderen einfach Schaden zufügen und behaupten selbst Pazifist zu sein. Tut mir leid aber da bekomm ich nen dicken Hals. (Die letzten beiden Sätze bezieh ich nicht unbedingt auf dich)

[ nachträglich editiert von b_andog ]
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30.11.2009 11:13 Uhr von yarrack_obama
 
+4 | -8
 
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@perisecor/judas/LoneZalot: peri: besser "als wie du" hier im internet mit händen und füssen gegen alles zu strampeln was gestern nicht in der tagesschau lief :))

was tust du denn so dagegen ausser sinnfreie kommentare im internet abzulassen ?


lone: im gegenteil ...

judas: sagt einer der sich judas nennt..
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30.11.2009 11:37 Uhr von Baptus
 
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Judas ist eine der wichtigsten Figuren im Christentum! Ohne seinen Verrat (der Jesus j abekannt war) hätten wir kein Osterfest (was chrustlich gesehen ja wichtiger als die Geburt Jesu ist!
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30.11.2009 13:40 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ yarrack_obama: Nichts, allerdings habe ich auch nichts gegen das System und irgendwelche Vorkommnisse, so wie du ;)
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30.11.2009 14:04 Uhr von sternsauer2009
 
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30.11.2009 14:26 Uhr von PeterLustig2009
 
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@sternsauer: Wollenw ir doch nciht hoffen, dass jede Sekunde ein Soldat stirbt, das würde nämlich ziemlich viel Nachrückbedarf erfordern dem kein land der Welt gewachsen wäre :)

Wäre es wirklich so, würden pro Tag 86400 Soldaten sterben

Würde also bedeuten nach 1000 Tagen (ca. 3 Jahren) wären soviele Menschen wie in Deutschland insgesamt leben gestorben.

Da pro Tag weltweit ich glaube nur ca. 2000 Menschen geboren werden, kannst ja mal überlegen wie lange es dauern würde bis die Erde ohne menschliches Leben wäre ;)
@all
Das gelaber von Soldaten sind Mörder und so nen Scheiss könnt ihr echt mal bei Seite lassen. zeigt nur dass ihr euch absolut keine Informationen darüber beschafft oder total lernresistent seid
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30.11.2009 14:41 Uhr von sternsauer2009
 
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@peterlustig2009: dann rücken halt die frauen nach wenn es keine drei beinigen kriegsmarionetten mehr gibt.............lol
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30.11.2009 15:17 Uhr von JesusSchmidt
 
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30.11.2009 16:52 Uhr von pitufin
 
+5 | -0
 
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@ 30.11.2009 15:17 Uhr von JesusSchmidt: Zitat:"soldaten sind mörder"

Hirnlos und sinnfreies Gelaber.

Gleiches gilt fuer Jesus Schmidt

[ nachträglich editiert von pitufin ]
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30.11.2009 17:25 Uhr von Mirko84
 
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Film City: Das Lager heißt Film City und im Kosovo ist net soviel los wie einige vielleicht denken.Also wird er sich wohl aus Gründen wie jeder andere Selbstmörder hier in der Heimat das Leben genommen haben.
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30.11.2009 18:01 Uhr von rolk996neu
 
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nichts Neues mein Einsatzzeitraum mit der deutschen Pfadfindertruppe war mehrere male in BIH Bosna und habe beide male erlebt, dass sich dort ein deutscher Kamerad selbst erschossen hatte. Damals habe ich nichts in den deutschen Medien gelesen!! War denen anscheinend nicht Zeitgerecht?
Nur mal soviel zu diesem Thema!!

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