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ThyssenKrupp zahlt trotz Jobabbau Dividenden aus

Der Stahlgigant hat auf der Bilanz-Pressekonferenz verkündet, dass das Unternehmen trotz des massiven Jobabbaus Dividenden an ihre Aktionäre auszahlen wird.

Das Unternehmen möchte mit der Auszahlung von 0,30 Euro pro Aktie einen Absturz der Aktienkurse verhindern.

Der Vorstandschef von ThyssenKrupp Ekkehard Schulz erwartet, dass nächstes Jahr wieder Gewinne eingefahren werden, aufgrund des Sparprogramms und der Rationalisierung des Personals.


WebReporter: justin1234
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aktie, Bilanz, Stellenabbau, Dividende, Pressekonferenz, ThyssenKrupp, Auszahlung
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2009 10:31 Uhr von Milkcuts
 
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@voice36: Das Problem ist doch eher, wenn keine Dividende ausgezahlt wird, stoßen die Aktionäre ihre Aktien ab. Und wer darf die zurückkaufen? Genau, ThyssenKrupp, dem es eh schon schlecht geht. Also sind die 30 cent pro Aktie wahrscheinlich um einiges weniger als wenn man anfängt, 50% seiner Aktien zurückzukaufen. Ich denke dann wäre das Unternehmen ganz schnell weg vom Fenster und noch mehr Menschen arbeitslos.
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28.11.2009 10:58 Uhr von Delios
 
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@Voice36: Du machst es dir ein bischen zu einfach.
Du stellst hier die Firma als Bösewicht hin. Beschäftige dich mal ein bischen mit Aktiengesellschaften und Bilanzen, dann wird dir die Situation klarer.

In der Hauptversammlung, sprich die Aktionäre, wird die Gewinnausschüttung beschloss.
Mal davon abgesehen bilden die Unternehmen jahrelang Rücklagen um für solche Fälle vorsorgen zu können bzw. in schlechten Zeiten auch ne Dividende auszahlen zu können. Kuck dir Daimler und Co. an... die machen das schon ne ganze Weile so...
Und um "Milkcuts" Kommentar weiterzuführen: Es gibt ja auch nicht nur Aktionäre die vom Auf und Ab an den Börsen profitieren wollen, sondern auch welche die ihre Aktien als Wertanlage nutzen und für die sind die Dividenden eben die jährlichen Zinsen.
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28.11.2009 12:47 Uhr von jupiter12
 
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@Delios: ganz so einfach ist es ja nun auch nicht......Deine Erklaerung erinnert mich irgendwie an einen wirtschaftsliberalen Weichspueler.

Wenn man natuerlich so hoch fremdfinanziert ist, und nur durch Aktientausch oder durch Ausgabe neuer Aktien ein anderes Unternehmen uebernehmen kann, dann passiert das, was bei Thyssen Krupp jetzt passiert.

Letztendlich werden diese Aktiengesellschaften von den Dividenden Junkies hingerafft.

So ist das im totalen Kaiptalismus - das ist ein KO System, bis einer alles hat.
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28.11.2009 13:41 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Delios: Das ist ja richtig, so läuft das alles momentan, das ändert aber nichts daran, dass dies ein unhaltbarer Zustand ist.
Wo sollen die Sozialgelder herkommen die für die entlassenen aufgebracht werden müssen, wenn sie keine neue Stelle bekommen? Für Deutschland ist es absolut schlecht, Für Thyssen Krupp ist es ein Ausweg. In D schwächt es das BIP.
Aber global gesehen stärkt es Thyssen Krupp.
Ein Geschäft was sich letztenendes auf die, für Global Player zu vernachlässigende, Bevölkerung eines Landes niederschlägt. Im endeffekt bleibt da nur die komplette Änderung der Gesellschaft nach amerikanischem Vorbild, weil sich die Wirtschaft einfach nichtmehr um die Bevölkerung kümmern kann um auf dem globalen Markt mitreden zu können. Und da beisst sich der Hund in den Schwanz. Denn der Globale Markt hat keinen Arbeitsmarkt.
Nur eine gewisse Menge von Leuten, die aus Eigennutz handeln, auch wenn sie dafür in einem Dreckloch leben müssen, während das Lockmittel Geld sowieso nur einen fiktiven Wert hat. Das wär ja alls ein super tolles System wenn es dabei niemals Opfer gäbe und das Risiko dafür nicht ein künstliches Druckmittel. Klingt nach Moralapostel, aber so ist es nicht gemeint, denn jeder bestimmt mit seinem Handeln die Welt in der wir leben. Und wer gerne mit dem Risiko leben möchte auf offener Strasse erschossen zu werden, bitteschön. Man sollte aber nciht erwarten das man nur weil man sich Panzerglas und Schutzweste leisten kann, andere das auch so toll finden. Könnte dir noch stunden darüber erzählen, aber ich gehe meistens nicht davon aus das das überhaupt jemand hören möchte.
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28.11.2009 16:11 Uhr von hi2010
 
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Warum nicht! Und wen die nach frage nach Stall 2010 drastisch zurück geht, und die Firma kein Finanz Polster hat, ist doch kein Problem der Staat bzw. die Steuerzahler springen schnell ein. Firmen mit AG denken zu erst an sich danach um die Firma.
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28.11.2009 18:16 Uhr von JesusSchmidt
 
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wieso muss eine ag aktien zurückkaufen, wenn die aktionäre ihre aktien loswerden wollen? erschließt sich mir nicht und halte ich für ein gerücht. eigentlich sollte durch ein überangebot nur der wert sinken, was aber egal ist, solange man nicht gerade neue aktien ausgeben will. das kapital der ag sinkt doch nicht durch kursverlust der aktien.

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