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Kein Fahrverbot trotz 1,84 Promille auf dem Fahrrad

Nicht immer verlieren Radfahrer, die mit mehr als 1,6 Promille auf ihrem Rad unterwegs sind, ihren Führerschein. So bekam ein Radfahrer seinen Lappen zurück, obwohl er sich vor Fahrtantritt stattliche 1,84 Promille angetrunken hatte - und damit volltrunken war.

Nach einer entsprechenden Klage hatte der Mann seinen Führerschein vom Verwaltungsgericht (VG) Augsburg zurückerhalten. Eine von der Stadt Augsburg hiergegen eingelegte Beschwerde wurde vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) abgelehnt.

Der Mann hatte dem BayVGH gegenüber glaubhaft versichert, vorbehaltlos entschlossen zu sein, das Führen eines Kraftfahrzeuges und den Konsum von Alkohol zu trennen. Das Gericht glaubte dem Mann und erklärte ihn für fahrtüchtig.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Promi, Fahrrad, Promille, Radfahrer, Fahrverbot
Quelle: straffrei-mobil.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2009 00:02 Uhr von shorti-car
 
+12 | -64
 
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28.11.2009 09:22 Uhr von mvb
 
+41 | -10
 
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Ist doch: garnicht so schlimm^^ Schlimmer währe es wenn er mit dem Auto betrunken fahren würde :)
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28.11.2009 09:26 Uhr von 08_15
 
+12 | -6
 
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Ich rumms mir auch hin und wieder einen: und ich glaube das ich weit mehr als 2,0 dann habe. OK, ich fahre eh kein Fahrrad, aber ich würd nichtmal eine Weinschorle trinken, wenn ich hinter dem Lenkrad sitze, oder ein Fahrrad besteigen würde (wow, das klingt lustig ... Fahrrad besteigen....*merk*)

Vielleicht sind Inhaber von LKW Führerscheinen etwas sensibler. Kostet ja die Hölle an Kohle und ist dann richtig weg!

Ich will das mal so sagen. Besser 1,8 auf dem Fahrrad, als o,2 im Auto.
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28.11.2009 09:33 Uhr von shorti-car
 
+14 | -13
 
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naja, alkohol hat im straßenverkehr generell nichts verloren. sicherlich ist ein betrunkener auf dem fahrrad weniger gefährlich als ein besoffener autofahrer. trotzdem sollte man keine derartigen freibriefe ausstellen...
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28.11.2009 09:34 Uhr von eztz
 
+30 | -9
 
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richtig so: ich finde diese gesetzgebung voll daneben.Es gab mal zeiten da hieß es lassen sie das Auto stehen und nehmen sie lieber das fahrad wenn sie was trinken.Wenn ein Fahradfahrer einen unfall verursacht in Trunkenheit dann soll er den schaden bezahlen und damit wärs dann, alles andere ist schwachsinn.
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28.11.2009 09:37 Uhr von shorti-car
 
+21 | -11
 
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und wenn mans genau nimmt, sind fußgänger auch verkehrsteilnehmer...
die dürfen allerdings hacke-voll über die straße torkeln...
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28.11.2009 09:59 Uhr von das_opimon
 
+10 | -5
 
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@eztz: Wenn ein Fahrradfahrer einen Unfall verursacht, soll er den Schaden zahlen und alles andere ist Schwachsinn?

Was macht denn der Autofahrer, dem der Radfahrer vor das Auto fährt, weil er aufgrund seines Alkoholkonsums das Gefährt nicht mehr unter Kontrolle hat?
Der Radfahrer kommt, wenn er Glück hat, ins Krankenhaus oder schlimmer noch, unter die Erde... und der Autofahrer ist generell der Gelackmeierte, weil mit dem Fehlverhalten anderer zu rechnen ist.

Die Rechtsprechung dazu sieht doch immer schon so aus, dass man egal wie eine Teilschuld bekommt!
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28.11.2009 10:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -1
 
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Es macht auch einen Unterschied wo der Mann Rad fährt. Bei uns gibt es von der Strasse völlig getrennte Radwege, damit ist er nicht im normalen Strassenverkehr. Und viele Feldwege hat es hier auch noch. Da prüft natürlich auch keine Polizei.
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28.11.2009 10:08 Uhr von tafkad
 
+4 | -2
 
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Und was nimmt man Führerscheinlosen Radfahrern ab? Gar nix? Sorry, aber dann bin ich für einen Führerschein für Radfahrer und wer den nicht hat dann bekommt genauso Sanktionen wie Autofahrer.

@shorti-car
Stimmt so nicht, wenn Du besoffen bist und den Strassenverkehr gefährdest gilt selbst bei einem Fußgänger das er den Führerschein abgenommen bekommen darf.
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28.11.2009 10:22 Uhr von Sting24
 
+4 | -0
 
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@shorti-car: Wenn du besoffen als Inhaber eines Führerscheines auf der Strasse rum torkelst kann der Lappen genauso flöten gehen.

siehe: http://www.autosieger.de/...
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28.11.2009 10:30 Uhr von shorti-car
 
+2 | -0
 
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Ok,OK, war noch früh, hab nicht ganz nachgedacht...
natürlich kann man den lappen selbst verlieren, wenn man zuhause mit 3 promille einen ehekrach anzetteln und die bullen wegen ruhestörung kommen... alles schon gegeben..
also vergesst einfach meinen kommentar mit den fußgängern ;)
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28.11.2009 11:09 Uhr von Lykantroph
 
+2 | -2
 
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Toll, bei mir hat damals niemand ne News verfasst, als ich mit 1,9 Promille auf dem Fahrrad meinen Führerschein behalten durfte, bzw. nicht mal in Erwägung gezogen wurde, ihn mir wegzunehmen...
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28.11.2009 11:16 Uhr von Moppsi
 
+1 | -0
 
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@tafkad: Dann passiert das:

http://www.mopo.de/...
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28.11.2009 11:28 Uhr von shorti-car
 
+1 | -0
 
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@Lykantroph: dann hättest dass nur mal entsprechend an die große Glocke hängen müssen, oder selber eine schreiebn können ;)
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28.11.2009 12:10 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -0
 
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Jetzt kann die Stadt Augsburg sich um Abmahnungen: kümmern.
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28.11.2009 12:11 Uhr von shorti-car
 
+0 | -1
 
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Wieso: um Abmahnungen kümmern?
Wer mahnt denn wen weswegen?
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28.11.2009 12:41 Uhr von mysteryM
 
+1 | -0
 
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bitte worin besteht der Unterschied
Rotzedicht Fahrad zu Fahren aber glaubhaft & vorbehaltlos versichern dies nicht mit dem Auto zu tun .?
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28.11.2009 17:53 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Egal was ich fahre ich verliere wohl meinen Führerschein.

Da glaube ich sollte ich mich eher fürs Auto entscheiden, da muss ich kein Gleichgewicht halten und es ist bequemer.

Natürlich verliert man den erst ab 1,5 auf dem Rad aber das Risiko drüber zu sein und dann umsonst aufs Auto zu verzichten gehe ich lieber nicht ein.

Tja so kann man mit sinnlosem Kram dafür sorgen das Menschen sich für das falsche entscheiden.

Wirklich richtig gefährlich für andere ist nur eins von den beiden sachen.

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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29.11.2009 21:50 Uhr von Phlp
 
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ne ne ne ...

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