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Neue Beschuldigung gegen mutmaßlichen KZ-Verbrecher John Demjanjuk

Vor einem Münchner Gericht muss sich der in der Ukraine geborene John Demjanjuk ab kommenden Montag wegen Beihilfe zum Mord an Juden in 27.900 Fällen verantworten. Nun kommt ein neuer Fall von Anschuldigung hinzu. 35 Termine sind gegen ihn bis weit in das Jahr 2010 angesetzt.

Demjanjuk soll nach dem Krieg im Jahr 1947 einen Juden absichtlich überfahren haben. Von diesem Vorfall habe die Staatsanwaltschaft Ulm zuverlässige Informationen erfahren, schreibt die Zeitung "Stuttgarter Nachrichten".

Nach dem Krieg war der frühere KZ-Wachmann, der bei der Vergasung von Juden im besetzten polnischen Nazi-Lager Sobibor mitgeholfen haben soll, als LKW-Fahrer bei den Amerikanern tätig. Bei einer Fahrt habe er bewusst einen Juden totgefahren, lautet die hinzugekommene Anklage.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Verbrecher, KZ, John Demjanjuk, Beschuldigung
Quelle: www.oe24.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2009 22:37 Uhr von BeaconHamster
 
+4 | -6
 
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Eine Farce: Es heisst zwar "Besser Spät als Nie." aber das hier ist doch lächerlich. Was für eine Strafe soll er denn bekommen?
Geld? Hat er keins.
Knast? Würd mich wundern wenn er noch 2 Jahre lebt.
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27.11.2009 23:51 Uhr von Pils28
 
+4 | -3
 
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wir haben entweder zu viele gelangweilte: Beamten und Politiker, dass wir uns sowas noch geben müssen.
Oder noch zu viele die irgendwelche perfiden Schuldgefühlspsychosen durchleben.
Das war vor 62 Jahren und nun wollen die Beweisen, dass es Absicht und kein Unfall war... Viel Glück!
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28.11.2009 10:13 Uhr von Moouu
 
+1 | -3
 
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ich glaube ja: dass er dass gar nicht freiwillig gemacht hat er so nach dem Motto"hilf uns beim vergasen sonst wirst du mit vergast" lassst den alten mann doch laufen
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02.12.2009 01:50 Uhr von certicek
 
+2 | -0
 
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Demjanjuk: wurde 1993 nach einem Gerichtsprozeß in Israel freigesprochen. Außerdem hat der Staat 380.000 Dollar Haftentschädigung gezahlt. Die Echtheit einer Identitätskarte mit seinem Bild und dem Hinweis auf seine Versetzung nach Sobibor konnten nicht bestätigt werden.
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05.12.2009 22:42 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -2
 
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@Moouu: "nach dem Motto"hilf uns beim vergasen sonst wirst du mit vergast" lassst den alten mann doch laufen "

Du solltest Dich mal gründlich mit der NS-Zeit beschäftigen. Niemand aber auch NIEMAND musste zum Morden gezwungen werden, es waren ausnahmslos Überzeugungstäter die ihre Arbeit weit über den Befehl hinaus gerne und mit Freuden durchgeführt haben.
Bei Mordaktionen wurden extra Leute gefragt die mitmachen, hat man sich geweigert, ist nichts passiert, man wurde eben anderorts eingesetzt und kam NICHT "an die Wand".

Zum Dienst in KZs musste man sich bewerben und es gab lange Wartelisten. Da konnte die Mörder dann ihre Macht richtig ausspielen.

Mord verjährt nicht, auch wenn das einige in dem Fall gerne hätten. Das Mitleid erstreckt sich somit auf den möglichen Täter und nicht auf die tatsächlichen Opfer.

Man muss jetzt abwarten was rauskommt.
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18.12.2009 14:08 Uhr von Draw
 
+0 | -0
 
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Für mich ganz klar: Wenn man ganz klare Beweise gegen ihn hat, soll man ihn verurteilen. Mord verjährt nie, egal wie alt man ist.

Ansonsten "im Zweifel für den Angeklagten." Ich vertraue auf unsere Justiz.
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18.12.2009 20:45 Uhr von HelgaMaria
 
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Draw dein Satz ist klasse: "Ich vertraue auf unsere Justiz". Das es solche Menschen noch gibt....Vertrauen in die Justiz zu setzen das ist als würd ich heut nen Lottoschein ausfüllen und darauf vertrauen mit meinem Gewinn nächsten Monat meine Miete bezahlen zu können.

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