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Wikipedia sperrt Volvo-Mitarbeiter wegen rassistischer Beiträge aus

Die für die Rechner-Infrastruktur zuständige Tochtergesellschaft Volvo IT des gleichnamigen Autoherstellers kann mit den Firmen-PCs nicht mehr auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia schreiben. Die Betreiber sperrten die IP-Adressen von Volvo IT.

Zu Artikeln um die Cricket-Spieler Wasim Akram und Imzamam-ul-Haq aus Pakistan sind rassistische Kommentare gegen andere Autoren und weitere Personen abgegeben worden. Bereits 20 Minuten nach dem Vorfall lokalisierten Administratoren die IPs der Verursacher.

Die Rückverfolgung ergab, dass es von Volvo IT erfolgt sein müsse. Volvo kündigte eine Untersuchung an. Bis Dezember behält Wikipedia aber die Sperre bei. Im Januar gab es einen ähnlichen Vorfall. Von PCs des niederländischen Justizministeriums aus wurden islamfeindliche Kommentare abgegeben.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rassismus, Volvo, Beitrag, Sperrung, Wikipedia, Adresse
Quelle: computer.t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2009 08:52 Uhr von nemesis128
 
+13 | -1
 
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@Judas: Mit der Firmensperrung und der damit verbundenen Erwähnung der Firma im Zusammenhang mit Fremdenfeindlichkeit in der Presse ist aber sichergestellt, dass sich die Firma um ihren Mitarbeiter "kümmern" wird!
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27.11.2009 16:30 Uhr von tapay
 
+6 | -2
 
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@Metallpresse: Hast du schon einmal einen Juden mit Kippa durch Sachsen laufen sehen? In Dresden werden Frauen wegen Kopftuchtragens getötet - bei einer Kippa sähe es wohl nicht anders aus. Und nach einem der geistigen Vordenker wird nun bei Volvo gefahndet.
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27.11.2009 17:39 Uhr von JustMe27
 
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Nichts neues, dass Institutionen und Firmen gesperrt werden, sogar die bayrische Staatskanzlei war mal gesperrt, viele Universitäten sind es dauerhaft, weil Studenten in ihren Fachbereichen so vandalieren, dass es der Laie gar nicht merkt (Strukturformeln vertauschen, usw.), Wiki hat da halt das Prinzip, wer vandaliert, fliegt. Virtuelles hausrecht, wie es auch Foren haben.

@JudasII: Die meisten Vandalen machen sich nicht die Mühe, nach einer Sperre nen Proxy einzurichten. Übrigens bist Du der einzige SN-User, der es meines Wissens je zu einem Zitat bei GBO gebracht hat...^^

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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27.11.2009 19:52 Uhr von HisDudeness
 
+2 | -1
 
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@Metallpresse: wunderbar objektiver Bericht.

Der Standpunkt hat sicherlich nichts damit zu tun, dass der Sender Christian Broadcasting Network heißt.

Vollkommen unvoreingenommen.

#fail.
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18.12.2009 18:59 Uhr von U.R.Wankers
 
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Gerechtfertigt: eine Enzyklopädie ist keine Sammelstelle für rassistische Hetze. Es ging dort um persönliche Beleidigungen und nicht um die Lieblingsphobie Islam, als spart euch den Stuss doch einfach.

Ist schon wieder Metallfresses Märchenstunde?
Weder in Malmö und Göteborg war von den apocalyptischen Zuständen Nichts zu sehen. In Göteborg zum Beispiel kann man nachts (!) unbehelligt durch die Innenstadt laufen.

von "Autokorsos gegen Horden von Arabern" war da keine Spur.... Hast du zu viele Dschingis-Khan Filme gesehen?
(Der Film "Mongol" ist übrigens sehr sehenswert).

Die betroffenen Wikipedia-Artikel drehten sich um die pakistanischen Cricket-Spieler Wasim Akram und Imzamam-ul-Haq. Die rassistischen Kommentare zielten dabei jedoch nicht auf die Spieler, sondern waren gegen andere Autoren der Online-Enzyklopädie und Dritte gerichtet.

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