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CDU gängelt eigenen Minister

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat sich in der eigenen Fraktion unbeliebt gemacht. Die CDU-Spitze war sichtlich bemüht, eine Aussage Röttgens anlässlich eines BILD-Interviews schnellstmöglich zu revidieren.

Röttgen meinte in dem Interview, Kernenergie könne auf Dauer nur genutzt werden, wenn eine Mehrheit der Menschen sie akzeptiere. CDU-Energieexperte Joachim Pfeiffer ist der Meinung, es handele sich lediglich um eine "subjektive Einschätzung" des Ministers, die nicht mit der Politik der Union übereinstimme.

Nach Ansicht der FDP-Fraktionsvorsitzenden Ulrike Flach sei bei der Energieversorgung nicht deren Akzeptanz, sondern die Verlässlichkeit der Energieform ausschlaggebend.


WebReporter: azrael_666
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Minister, Fraktion, Norbert Röttgen, Bundesumweltminister, Kernenergie, Ulrike Flach
Quelle: www.n-tv.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2009 08:29 Uhr von azrael_666
 
+5 | -2
 
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"Interessanter Standpunkt", den Teile der Union - und wen wundert es - die FDP da vertritt. Es ist also völlig egal, ob die Bürger eines Landes mit Kernkraftwerken leben wollen oder nicht. Wichtig ist nur, wer daran verdient. Tja.. das hätten sie uns mal VOR der Wahl sagen sollen....
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26.11.2009 08:43 Uhr von lina-i
 
+3 | -1
 
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Haben sie doch gesagt Auch die Spendengeber wurden mit ihrem gespendeten Schmiergeld genannt.

Ist doch logisch, dass diese nun auch ihrem Lohn für die hohe Ausgabe erhalten.
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26.11.2009 09:35 Uhr von dr.b
 
+2 | -0
 
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Aussage von Röttgen ist ja nicht mal "Anti-Atom": Sie ist in der Form völlig korrekt und es stellt sich einfach die Frage ob sich Blickwinkel und Meinungen von Wählern nicht evtl. ändern. Das betrifft jegliches Thema und Energieform.

Windkraft ist auch nur so lange "schick", so lange so ein 60 Meter-Spargel nicht vor der eigenen Haustür steht.

Die Diskussion um die Kernenergie ist schon sehr interessant.
Es gibt das große Problem der Entsorgung, des Mülls....ein langfristiges Problem.
Von Reaktoren modernster Bauform ( die man bauen könnte.....) geht faktisch keinerlei aktive Gefährdung mehr aus. Doch im Grunde läuft die ganze Einstellung und Ablehnung in der Bevölkerung nur über die Angstschiene und Erinnerungen an Tschernobyl. Denn wenn es um langfristiges Denken geht...dann sind die meisten Wähler in allen anderen Themen nicht wirklich gut aufgestellt und leben lieber im Jetzt, als für die Zukunft vorzusorgen.
Soviel dazu....anyway Neubau von Kernkraftwerken ohne tragfähige Entsorgung macht keinen Sinn
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26.11.2009 10:42 Uhr von jupiter12
 
+3 | -1
 
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war doch zu erwarten: von einer so korrupten Regierung, angefuehrt von einer SED Kader Nachwuchskraft.
Abgesehen davon, jetzt erwartet die Atom Lobby das, wofuer sie im Wahlkampf bezahlt hat. Gorleben ist doch sicher, laut Mafia.......
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26.11.2009 11:08 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -0
 
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Was für eine Aussage: Die Gesamte 2. Hälfte der News, sagt eigentlich alles über Schwarz-Gelb aus. UNSERE Politik geht anders, Kritiker haben unrecht und uns doch egal, ob euch das gefällt.

Und dieser Saftladen wird auch noch nach solchen Offebarungen gewählt. Achja, ein Lob an Herr Rötgen für diese realitätsnahe Einschätzung.
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26.11.2009 16:39 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
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@autor das hätten sie uns mal VOR der Wahl sagen sollen....

Als ob das irgend etwas geändert hätte......

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