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Jobverlust für 2.000 Mitarbeiter bei der Postbank - Millionen-Abfindung an Ex-Vorstand

Die Postbank wird wegen der Finanzkrise und zur Reduzierung der Verwaltungskosten bis 2012 rund 2.000 Arbeitsplätze abbauen. Dem gegenüber steht eine geplante Abfindungszahlung von 2,9 Millionen Euro an den Ex-Postbankchef Klein.

Mit dem 45-jährigen Klein, der das Geldinstitut von Juli 2007 bis Juli 2009 leitete, musste die Postbank erstmals Verluste in der Bilanz ausweisen.

Bis 2012 sollen nur noch 19.000 von derzeit 21.000 Beschäftigten für das Institut arbeiten, fast jede zehnte Stelle fällt dem Rotstift zum Opfer.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Manager, Job, Entlassung, Postbank, Abfindung
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2009 19:15 Uhr von daniel1xxx
 
+24 | -1
 
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Frieden den Hütten, Krieg den Palästen.
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25.11.2009 19:51 Uhr von artefaktum
 
+8 | -1
 
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Ganz schön dämlich die Postbank. Trotz Finanzkrise scheint ja noch genug Geld da zu sein, um einige Millionen aus dem Fenster zu werfen. Die kaufmännische Kompetenz in diesem Laden ist eine einzige Katastrophe, Wirtschaften ein Fremdwort.
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25.11.2009 20:08 Uhr von Rupur
 
+9 | -3
 
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Was viele von euch wohl nicht kapieren das diese Abfindungen im Vorraus vertraglich geregelt sind, da kann auch die Postbank nichts mehr dran ändern.
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25.11.2009 20:18 Uhr von artefaktum
 
+11 | -0
 
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@Rupur: "(...) da kann auch die Postbank nichts mehr dran ändern."

Hinterher natürlich nicht, aber vorher(!). Wer als Arbeitgeber so dämlich ist, Arbeitsverträge nicht an Bedingungen zu knüpfen, hat es wirklich nicht besser verdient. Wahrscheinlich hat da irgendein Praktikant die Arbeitsverträge ausformuliert. So viel fachliche Inkompetenz könnte sich kein Mittelständler lange leisten.
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25.11.2009 21:40 Uhr von MauriceVIP
 
+1 | -5
 
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Wozu die Aufregung? Sicher... 2,9 Millionen hört sich richtig viel an.

Teilt man die 2.900.000 Euro aber nun durch die 2000 Mitarbeiter kommen gerade mal 2.900 Euro/Ma raus.

Würde der Ex-Vorstand also auf seine (ihm zustehende) Abfindung verzichten, könnten damit den betroffenen 2000 Mitarbeitern noch nicht einmal das Gehalt für EINEN Monat bezahlt werden.
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25.11.2009 21:50 Uhr von killerkalle
 
+4 | -1
 
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ICH: sag seid anfang januar das das jetzt gerade erst mal der anfang ist wartet mal ab leute da kommt noch so viel auf uns zu und sooo viele werden pleite gehen ....wartet ab


und dann wütet der mob auf den strassen ..baader meinhof :)
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25.11.2009 22:24 Uhr von mymomo
 
+1 | -1
 
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@maurice: jepp - genau das habe ich mir auch gerade gedacht... dachte auch erst das sich mit fast 3mil. scho einiges anfangen lassen würde... tut es bestimmt auch^^ - aber für 2000 mitarbeiter reicht das nunmal, wie du bereits richtig erkanntest, nichtmals für einen monat
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25.11.2009 22:37 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@MauriceVIP: "Teilt man die 2.900.000 Euro aber nun durch die 2000 Mitarbeiter kommen gerade mal 2.900 Euro/Ma raus."

Na, wenn das nicht so viel ist kann doch auf die Zahlung auch verzichtet werden. Klein verzichtet einfach auf die Abfindung und zeigt guten Willen. 2,900.000 Euro, das ist ja schließlich gar nichts. (zumindest wie du uns das hier erklärst).
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26.11.2009 08:38 Uhr von Planlos83
 
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2.900.000 / 2000 sind aber 1450 Euro nur. 2900 für einen Monat ist schon recht gut für einen Postangestellten.

Naja, ist auf jedenfall einen Sauerei was hier passiert. Hier geht alles vor die Hunde... :-/
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26.11.2009 09:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das Geld der Abfindung reicht gerade um die 2000 Mann noch 2 - 3 Wochen zu beschäftigen. Die meisten vergessen in ihrer Rechnung die hohen Sozialabgaben der Gehälter mit einzubeziehen.
Ich habe geschäftlich und privat eine Konto bei der Postbank und bin sehr zufrieden. Allerdings habe ich noch nie einen Angestellten benötigt - nur bei der Kontoeröffnung.
Alles andere erledige ich in den "privaten" Post-Office-Läden. Man nehme es mir nicht böse - aber die privaten Office-Angestellten arbeiten in ihrer Arbeitszeit und sind nicht so kleinkariert wie bei der Originalpost.

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