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Schweinegrippe: Impfstoff-Verstärker Squalen löst Golfkrieg-Syndrom doch nicht aus

Der Zusatzstoff Squalen, der die Wirkung des Schweinegrippe-Impfstoffs verstärken soll, steht nun offenbar doch nicht im Zusammenhang mit dem Golfkrieg-Syndrom (GWS). Dies bestätigten Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen.

Zunächst war befürchtet worden, dass der Wirkstoff auch zur Verstärkung der Milzbrand-Impfung während des Golfkriegs verwendet worden war. Die Ursache des Golfkriegs-Syndroms, unter dem damals viele heimkehrende Soldaten litten, sei nicht darauf zurückzuführen.

Die Ursache der Symptome von GWS, wie Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Erschöpfung, sind nach wie vor unbekannt. Squalen werde außerdem lediglich in unbedenklichen Mengen verwendet, weshalb eine Gefahr nicht gegeben sei.


WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schweinegrippe, Impfstoff, Verstärker, Golfkrieg-Syndrom, Squalen
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2009 14:30 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -8
 
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Welch eine Überraschung....

Mal sehen, wie lange es bis zu den ersten Verschwörungstheorien über das Paul-Ehrlich-Institut dauert...
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25.11.2009 15:18 Uhr von Rinok
 
+7 | -4
 
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paul-EHRLICH-institut wie kommt es eigentlich, dass immer nur einzig allein dieses institut positiv über die schweinegrippe-impfung öffentlichkeitsarbeit macht?
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25.11.2009 15:36 Uhr von piercing-huber
 
+7 | -8
 
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NE is klar... ^^: Also, alles unbedenklich, gehn wir uns alle impfen lassen!

>>IronieOFF<<

Alle Ärzte die impfen tun das aus Geldgier und der Kooperation mit den Dreckspharmaunternehmen!
(Sorry, musste ich mal raus lassen!)
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25.11.2009 15:45 Uhr von fortimbras
 
+6 | -0
 
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@piercing-huber: Das stimmt so nicht.
Viele Ärzte impfen aus Geldgier nicht, weil Sie meinen, dass sie mit 5-6€ pro Impfung unterbezahlt sind...

Warum versuchen die erst jetzt das Gerücht zu widerlegen?
Das wird doch schon seit Jahren so behauptet und ist wegen der Schweinegrippeimpfung seit Monaten in aller Munde.

Wobei mir jetzt auch die Erklärung fehlt, warum Squalen nichts mit dem Syndrom zu tun haben soll.
Aus der News geht das ja nicht hervor.
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25.11.2009 15:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -2
 
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@1984: "squalen selbst bleibt natürlich ein immens gefährlicher stoff"

Jo, brutal:

Squalen ist in der Natur weit verbreitet und auch in verschiedenen Lebensmitteln zu finden. Im Menschen ist es eine Zwischenstufe der Biosynthese von Cholesterin, Steroiden und Vitamin D.

Es ist außerdem ein wesentlicher Bestandteil der Hautlipide[5] und kommt ebenfalls im menschlichen Blutserum[6] und in der Ziegenmilch[7] vor.

Wikipedia.de
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25.11.2009 17:45 Uhr von killerkalle
 
+1 | -0
 
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@jolly: meinst du wegen dem wort "Ehrlich" in dem namen der stiftung ? ;)
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25.11.2009 20:07 Uhr von Lmax1
 
+3 | -1
 
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Na großartig: Soll man jetzt beklagen, dass hier bereits in den 90ern validierte Erkenntnisse als News präsentiert werden, oder dass das Ehrlich-Institut ernsthaft noch mal neu in dieser schon längst abgeschlossenen Diskussion geforscht hat und - oh Wunder - dieselben Ergebnisse liefert, die schon vor Jahren wissenschaftlich bestätigt wurden? :-(

Heute ist wirklich der Tag der grotesken Blödsinns-Nachrichten rings um die Schweinegrippe. Ich hoffe mal, das bedeutet, dass das Thema jetzt wirklich abgegrast ist und demnächst ruhiger behandelt wird.
Für Nachrichten dieser Qualitätsstufe sollte ja eigentlich die UFO-Sparte hier auf SN reserviert sein. Da würde so ein Bericht hinpassen ... "1999: Millionen von Ufos erobern die Erde" - "2009: Wissenschaftler des Ehrlich-Instituts fanden heraus, dass die Erde 1999 doch nicht von Millionen Ufos erobert wurde. Alle, die das bisher geglaubt haben, können wieder beruhigt schlafen."

[ nachträglich editiert von Lmax1 ]
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25.11.2009 20:32 Uhr von Impferling
 
+0 | -4
 
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war doch zu erwarten! alles nur Panikmache...

Jetzt wo geklärt ist, dass Squalen als Zusatzstoff harmlos und nicht für das GWS verantwortlich sind, werden sicher auch die USA Ihr Verbot von Squalen als Adjuvanz aufheben.

"the Food and Drug Administration has not authorized the use of such adjuvants in the United States"
http://en.wikipedia.org/...

Wer Ironie findet darf sie behalten.

Was kostet eigentlich eine Ipfdosis in den USA und hier?
Wie setzten sich bei uns die Kosten für die Impfdosis zusammen?
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25.11.2009 21:38 Uhr von killerpussy
 
+2 | -3
 
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und am ENDE interessierts keinen mehr, das der impfstoff mit quecksilber konserviert wird und die "qualen" der s c h w e i n e-grippe bei weitem besser zu ertragen sind als die weitgehend unbekannten und damit gefährlichen nebenwirkungen der impfstoffe.

jedes jahr kurz vor weihnachten wird rammtata gemacht...vogelgrippe, bse, maul und klauenseuche.hühnergrippe,lammseuche...2009 isses die schweinegrippe

übrigens: ich kenne leute, die werden fast jedes jahr um diese jahreszeit krank...husten,schnupfen,kopf und gliederschmerzen,manchmal bisschen durchfall...man sollte denen mal nahelegen, sich wick vaporup intravenös zu geben...bevor DAS noch zur pandemie wird...

*sarkasmusOFF*
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25.11.2009 21:49 Uhr von lina-i
 
+3 | -0
 
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Interessant ist auch, dass: es laut der Studien Menschen geben soll, die Antikörper gegen Squalen besitzen. Es soll auch wiederum Menschen geben, die keine Antikörper gegen Squalen bilden, obwohl Squalen ein Stoffwechselprodukt eines jeden Menschen ist...

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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25.11.2009 23:33 Uhr von Lmax1
 
+2 | -0
 
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Das ist nicht ganz richtig "interessierts keinen mehr, das der impfstoff mit quecksilber konserviert wird und die "qualen" der s c h w e i n e-grippe bei weitem besser zu ertragen sind als die weitgehend unbekannten und damit gefährlichen nebenwirkungen der impfstoffe."

Der Impfstoff ist nicht so unbekannt wie gerne kolportiert wird. Der Wirkstoff selbst ist so ziemlich derselbe wie bei jeder konventionellen Grippe, mit denselben bekannten Risiken und Nebenwirkungen.
Die Hilfsstoffe sind auch alle bekannt und seit Jahrzehnten erprobt und Millionenfach eingesetzt; Abweichungen in der Zusammensetzung der Adjuvantien sind eher marginal. Das heißt nicht, dass das jetzt alles toll ist - sonst hätt ich mich ja schon impfen lassen ;-)
Aber zumindest heißt es, dass überraschende Nebenwirkungen und Langzeitfolgen in größerem Ausmaß sehr unwahrscheinlich sind.
Was allenfalls besteht, wäre ein Restrisiko, dass das Serum in /exakt dieser Kombination/ womöglich doch unerwartete Probleme bereitet - andererseits besteht natürlich auch die Gefahr, dass der Schweinegrippevirus tatsächlich zur lebensbedrohlichen Epidemie mutiert, und dieses Risiko ist gemäß der empirischen Vorerfahrungen deutlich höher. Es wäre unlogisch, ersteres Restrisiko aufzubauschen und Letzteres Kleinzureden - wenn man also die Restrisiken tatsächlich zu seiner persönlichen Entscheidungsgrundlage machen will, kann man ein Worst-Case-Szenario durch eine Impfung mit höherer Wahrscheinlichkeit verhindern.

Und die typische Impfreaktion ist durchaus nicht qualvoller als eine Schweinegrippe-Erkrankung, die doch meist mit Fieber und ein paar "Ausfalltagen" einhergeht. Insgesamt geht es bei der Entscheidung pro/contra Impfung eher um abstrakte, statistische Risiken als um die ganz große Grundsatzentscheidung.
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26.11.2009 07:19 Uhr von Maestro79
 
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@Jolly.Roger: "Mal sehen, wie lange es bis zu den ersten Verschwörungstheorien über das Paul-Ehrlich-Institut dauert... "

Es hat lediglich 3 Kommentare dazu gebraucht :D
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26.11.2009 10:29 Uhr von Lmax1
 
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Kein Quecksilber "Ist KEIN Quecksilber drin, sondern ein Konservierungsmittel, an das Quecksilber kovalent gebunden ist, ist ein riesiger Unterschied! Chlor ist auch hochgiftig, in Form von Chlorid jedoch sogar lebensnotwendig."

Diese Aussage ist im Wortlaut zwar korrekt, in der Sache aber irreführend. Thiomersal ist keinesfalls eine harmlose Quecksilberverbindung, sondern anerkannt giftig. Die Quecksilberverbindung ist auch nicht so stabil, dass sie vom Körper nicht verstoffwechselt würde.
Da gibt es also keinen Unterschied wie zwischen Chlor und Salz. Nur eine Präzisierung, dass hier halt nicht das Quecksilber selbst schädlich ist, sondern eine Quecksilberverbindung - was in dem Fall außer für Wortklaubereien keinen großen Unterschied macht.
Was man zu Gunsten von Thiomersal also anführen kann, ist allenfalls die geringe Dosis, aber nicht eine grundsätzliche Harmlosigkeit des Stoffes. Und die Dosis ist allerdings sehr gering - wodurch sie allerdings auch nicht harmlos wird, sondern schlicht zu einem kleinen statistischen Faktor in der Gesamtrisikobewertung.
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26.11.2009 10:38 Uhr von floridarolf
 
+0 | -2
 
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Lobbyland der Industrie DEUTSCHLAND: die pharma industrie hält wirksame medikamente zurück (mit patenten) denen trau ich alles zu (Menschen sterben wegen denen usw) nur nicht das sie einen wirkstoff herstellen der auch wirkt DU BIST DEUTSCHLAND AUFGEBAUT AUF LÜGEN LAND DER KORRUPTION UND DER UMWELTZERSTÖRUNG TRAURIG ABER WAHR

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