Schweinegrippe: Impfstoff-Verstärker Squalen löst Golfkrieg-Syndrom doch nicht aus
Der Zusatzstoff Squalen, der die Wirkung des Schweinegrippe-Impfstoffs verstärken soll, steht nun offenbar doch nicht im Zusammenhang mit dem Golfkrieg-Syndrom (GWS). Dies bestätigten Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen.
Zunächst war befürchtet worden, dass der Wirkstoff auch zur Verstärkung der Milzbrand-Impfung während des Golfkriegs verwendet worden war. Die Ursache des Golfkriegs-Syndroms, unter dem damals viele heimkehrende Soldaten litten, sei nicht darauf zurückzuführen.
Die Ursache der Symptome von GWS, wie Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Erschöpfung, sind nach wie vor unbekannt. Squalen werde außerdem lediglich in unbedenklichen Mengen verwendet, weshalb eine Gefahr nicht gegeben sei.