24.11.09 20:13 Uhr
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Warner Music kämpft mit schlechten CD-Verkäufen

Der Musikkonzern Warner Music schreibt rote Zahlen: Insgesamt hat Warner in diesem Geschäftsjahr Verluste von rund 100 Millionen Dollar.

Grund für die hohen Verluste sind die rückläufigen Zahlen bei CD-Verkäufen. Denn diese sind immer noch das Hauptgeschäft.

Das Jahresergebnis von rund 3,2 Milliarden Dollar Umsatz wurde jedoch durch wachsende digitale Erlöse aufgewertet.


WebReporter: 321news
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Musik, Umsatz, Zahl, CD, Konzern, Warner
Quelle: www.dnews.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2009 20:16 Uhr von pekko
 
+6 | -2
 
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Vielleicht sollten die Konzerne mal umdenken, tolles Beispiel: http://www.paywithoutmoney.com/

[ nachträglich editiert von pekko ]
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24.11.2009 20:21 Uhr von PoebelundGesocks
 
+7 | -1
 
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Die wundern sich doch nicht wirklich über rückläufige CD Verkäufe oder?

Wenn ich für ne CD mit 12 Tracks 20 Euro hinblättern soll oder im Internet dafür 5 Minuten Zeit investier ( davon das es illegal mal abgesehen ) naja.

Die sollten einfach mal mit den Preisen für CD´s auf einem angemessenen Niveau bleiben dann steigen die Zahlen auch wieder. Und die vermeintlichen Verluste durch die Preissenkung werden durch die höheren CD Verkäufe eh wieder reingeholt.
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24.11.2009 20:22 Uhr von Joker01
 
+7 | -1
 
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und wieder sind bestimmt die bösen Filesharer schuld.
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24.11.2009 20:24 Uhr von mcbeer
 
+10 | -2
 
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Wen wunderts: Es kommen fast nur noch mittelmäßige Musik CD`s auf den Markt.Irgendwann merken das auch die Kunden. Also wird nicht mehr so viel verkauft. Für eine gute Musik CD ist man auch bereit zu bezahlen. Aber wenn nur ein oder zwei Songs darauf akzeptabel sind, wird man sich den Kauf überlegen.Ich habe jetzt meine persönliche Handlungsweise wiedergegeben.
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24.11.2009 21:01 Uhr von Indolent
 
+12 | -1
 
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Meine Meinung dazu: Das Problem der Musikindustrie ist, dass sie an alten Prinzipien hängt und diese einfach nicht ändern will. Da ist man nur auf das schnelle Geld mit meistens schlechter Musik aus, die wegen der Qualität einfach nicht mehr gekauft wird. Und mal ehrlich: Wer ist schon dazu bereit, mehrmals im Monat 15 € für ne CD auszugeben, auf der vielleicht 3-4 Lieder draufsind, die nicht grottig sind? Ich jedenfalls nicht, ich kaufe mir wegen den derzeit hohen Medienpreisen sehr selten ne CD oder eine DVD.
Mein Vorschlag wäre, den Kauf von Musik im Internet attraktiver zu gestalten, die Zahlung einfacher zu machen und sowieso die Preise runterzusetzen. Hierbei ist aber ein ganz großes Problem die GEMA, die meiner Meinung einfach einen zu großen Teil der Gewinne bekommt. Wer Bescheid weiß, hat vielleicht schonmal gehört, dass die GEMA ungefähr 30% des Gewinns eines Musikstücks bekommt, während es für den Künstler, der dieses Stück geschrieben hat, nur ungefähr 4% sind. Das finde ich persönlich ziemlich unfair, dass dieser Verein für etwas, das ihnen praktisch nicht gehört, so viel Kohle einheimsen. Da kommt der Künstler doch etwas zu kurz. Deshalb würde ich sagen: GEMA-Gebühren rapide runter, CD´s billiger machen, damit man die sich auch leisten kann, und bitte nicht so viel schlechten Audio-Müll auf den Markt bringen, damit das Kaufen von Musik sich auch wieder lohnt.
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24.11.2009 21:20 Uhr von Nyd
 
+9 | -0
 
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Geschieht ihnen ganz recht! Die Plattenfirmen weigern sich ja nach wie vor mit der Zeit zu gehen und behalten ihre Verkaufsmethoden wie vor 50 Jahren bei. Gleichzeitig mahnen sie aber die bösen Filesharer ab, weil diese nicht in der Steinzeit stehen geblieben sind. Leider sind das dann auch keine kleinen Summen, die die bösen Filesharer dann zahlen müssen. Oftmals sind es Beträge, die das Leben des Angeklagten zerstören. Wie diese Besträge zu Stande kommen weiß keiner. Es steckt keinerlei Logik dahinter. Aber hey, wer Geld hat der bestimmt auch was im Gericht passiert...

Hoffentlich schreiben sie noch mehr rote Zahlen. Diese Pfeifen haben es einfach nicht anders verdient!
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24.11.2009 22:01 Uhr von Dc06
 
+5 | -1
 
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Ich hätte: da so eine Idee... Preise senken?!
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25.11.2009 02:31 Uhr von alfredhaase
 
+0 | -1
 
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Was soll uns diese Meldung eigentlich sagen??? Man lese und wundere sich: "...diesem Geschäftsjahr Verluste von rund 100 Millionen Dollar.." und gleich einen Satz weiter:"...Jahresergebnis von rund 3,2 Milliarden Dollar Umsatz..." ! Also das ist keine Information sondern ein Sack voll Nebelkerzen. Erstmal: Jahresergebnis von x Mill. $ Umsatz geht eigentlich gleich gar nicht, denn Jahresergebnis ist das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung und damit wäre es hier wohl Gewinn, denn bei zehnstelligen Verlusten wäre ja wohl die Konkursanmeldung fällig. Aber dann steht gleich noch der Begriff Umsatz dahinter. Ja wat denn nu?? Ergebnis oder Umsatz? Umsatz wäre die Summe der Einnahmen, ohne die Kosten dagegenzurechnen!
Wenn es Ergebnis, also Gewinn wäre, bräuchten die bei WB nicht zu weinen, dann hieße das nämlich nur, dass sie dieses Jahr 100 Mio.$ weniger davon machen und somit "nur noch" 3,2 Mill. $ im Vergleich zu 3,3 im letzten Jahr. Soll es Umsatz heißen, so sollten sich die Damen und Herren bei WB mal ernsthfte Gedanken um ihre Unternehmensführung machen, denn bei soviel Umsatz am Ende mit 100 Mio. Miesen rauszukommen, das kann nur heißen, dass man seine Kosten nicht im Griff hat. Also jeder Ladenbetreiber, der für jede 3200 Euro, die er umsetzt 100 Euro drauflegen muss statt sie zu verdienen, wird wohl umgehend seinen Laden zusperren.
@Indolent:
Auch hier munteres Dureinanderschmeißen von Halbwissen:
Die GEMA bekommt keinen Anteil am "Gewinn" eines Musikstücks (was auch immer dieser sein möge), sondern berechnet (feste) Tantiemen-Gebühren für jeden verkauften Tonträger, die dann von der GEMA an die Rechte-Inhaber verteilt werden, das sind Musik- und Textdichter (also die Urheber der Stücke) und der Musikverlag, der die Verlagsrechte der Stücke innehat. Und diese Tantienem sind nicht zu hoch, sondern nach Ansicht vieler Rechteinhaber (also genau die denen die Musik gehört) eher zu niedrig, denn das genau ist die Bezahlung für sie, die die Musikstücke erschaffen haben. Zu hoch ist allerdings nach Ansicht vieler Musikschaffenden der Verwaltungskostenanteil den die GEMA von den zu verteilenden Gebühreneinnahmen abzieht, bevor die Künstler auch nur einen Euro davon sehen. Das dieser Verwaltungskostenanteil allerdings merh als 7mal so hoch sein soll, wie das was die Musik- und Textautoren kriegen ist nun wirklich ein hartnäckiges Gerücht, das aber durch ständige Widerholung nicht wahrer wird. Sehr übel ist allerdings der pauschale Verteilerschlüssel für die Verteilung von Einnamen aus Aufführungsgebühren, vor allem für weniger bekannt Künstler, die praktisch nichts von den Gebühren erhalten, die ihr Konzertveranstalter zahlen muss, damit sie ihre eigenen Lieder aufführen dürfen. Aber das betrifft nicht CD-Käufer oder Downloader (die bei legalen Angeboten die Gemagebühr mit den Downloadkosten mitbezahlen).
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06.01.2010 00:08 Uhr von crackm4n
 
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