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Nepal: Massenopferung von hunderttausenden Tieren zu Ehren einer Göttin

In Nepal wurde ein, von Protesten von Tierrechtlern begleitetes, zwei Tage andauerndes Fest zu Ehren der von den Hindus verehrten Göttin Gadhimai begonnen. Im Rahmen dieses Festes sollen der Göttin der Macht etwa 200.000 Tiere geopfert werden.

Traditionell eröffnet wurde das Fest mit der rituellen Schlachtung von Tieren, darunter Ratten und Tauben, durch den Oberpriester. Getötet werden sollen danach neben Büffeln und Vögeln auch Schafe und Ziegen. Die Tiere wurden von den anwesenden Hindus als Opfergaben dargebracht.

Mit Schwertern machten sich auf einem Feld in der Nähe der Feierlichkeiten etwa 250 Schlachter daran, die Tiere der Gläubigen zu töten. Dieses Fest zu Ehren der Göttin findet alle fünf Jahre statt. Dieses Mal wohnen etwa eine Million Hindus den Feierlichkeiten bei.


WebReporter: MOTO-MOTO
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Opfer, Tier, Masse, Gott, Nepal, Ehre, Hindu, Schlachtung
Quelle: www.welt.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2009 19:59 Uhr von MOTO-MOTO
 
+12 | -11
 
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Die Menge an Tieren, die dort geschlachtet werden, ist echt brachial. Erst recht wenn man bedenkt, dass anderenorts Menschen verhungern.
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24.11.2009 20:24 Uhr von iwantmore
 
+9 | -5
 
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Der helle Wahnsinn Wirklich Wahnsinn! Zweihunderttausend Tiere an 2 Tage schlachten... ich will nicht wissen wie das dort aussieht? Was passiert denn mit den ganzen Tieren? Wo werden die toten Tiere gelassen?
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24.11.2009 20:26 Uhr von kommentator3
 
+8 | -8
 
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@bertl058: tja, falsch gedacht.

Die Hindus haben eine ziemlich archaische Kultur / Religion mit vielen Gebräuchen die für uns einfach nur abartig sind.
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24.11.2009 20:55 Uhr von ice411
 
+6 | -21
 
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24.11.2009 21:08 Uhr von Sev
 
+13 | -6
 
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Toleranz: Eigentlich bin ich als Agnostiker allen Religionen gegenüber ja eher tolerant eingestellt. Aber es gibt für alles Grenzen. Und diese sind bei solchen Aktionen weit überschritten. Glaube und Religionsfreiheit hin oder her. Irgendwo ist Schluss mit lustig.
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24.11.2009 21:10 Uhr von Mi-Ka
 
+18 | -4
 
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Und? Wieviele Gänse müssen zu unserem Opferfest ihr Leben lassen?
Also ich vermute mal, dass zu Weihnachten mehr als 200000 ihr Leben lassen müssen.
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24.11.2009 21:12 Uhr von MOTO-MOTO
 
+15 | -6
 
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@Mi-Ka: Diese "Opfertiere" werden zu Weihnachten aber gegessen und nicht für einen Gott irgendwo verfaulend liegen gelassen.
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24.11.2009 21:15 Uhr von Sev
 
+7 | -8
 
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Genau so ist es, Moto-Moto: Genau so ist es. Genau DAS ist daran so krank.
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24.11.2009 21:20 Uhr von kommentator3
 
+8 | -8
 
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@Sev: Tiere für eine derart Sinnlose Völlerei wie das Weihnachtsfest zu töten ist auch nicht gerade besonders edel. Die vergrößern nur die Wohlstandsbäuche.
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24.11.2009 21:44 Uhr von Sev
 
+12 | -6
 
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@kommentator3: Das mag ja sein, aber sie werden hier zumindest noch genutzt, was dazu führt, dass an anderer Stelle weniger verkonsumiert wird. Wenn man voll ist, dann ist man schließlich voll. Ein paar Portionen Kartoffelsalat und Würstchen (Schweine) weniger, die über Weihnachten vernichtet werden.

Aber in Nepal werden TROTZ der überaus zahlreich gemordeten Tiere die gleichen Mengen verkonsumiert, die auch ohne das sinnlose Schlachten verkonsumiert würden. Es hat also keinerlei Zweck, außer des Abschlachtens der Tiere. Allenfalls noch zur Besänftigung eines Gottes/einer Göttin, deren Existenz nie bewiesen werden kann und deren Zorn oder Großmut nicht von Opfergaben abhängig gemacht werden kann.

Die Argumentationskette ist doch in fast jeder Religion die selbe: wir müssen "dem Herren" (synonym für alle Arten von Gottheiten) Opfer bringen, um ihn zu besänftigen. Bringen wir ihm zu wenig Opfer, wird er zornig. Bringen wir ihm genug Opfer, müssen wir ihm nächstes Jahr mehr Opfer bringen, damit er auch im nächsten Jahr nicht zornig wird. Ergebnis: nächstes Jahr muss noch mehr geopfert werden, egal wie "der Herr" reagiert. Der Umkehrschluss ist, dass es im Grunde keine Rolle spielt, wie "der Herr" reagiert, hauptsache, es wird genug gemetzelt.

Ich könnt kotzen! Ich weiß schon, wieso ich mich von diesem religiösen Mist abgewandt hab und mir meine eigenen Gedanken über die Welt mache, die nicht im Ansatz derart morbide Rituale mit Unschuldigen (Tieren, evtl. auch Kindern etc.) erfordert, um ein sorgenbefreites Leben zu führen. Im Gegenteil. Ich persönlich bin weitestgehend sorgenfrei, gerade WEIL ich mir keine Last einer Religion auf die Schultern hebe. Die Probleme der Hindus möchte ich nicht haben.

Ja, ich feiere (quasi) Weihnachten, aber nicht weil ich an Jesus glaube oder an irgendwelchen anderen christlichen/universalreligiösen Quatsch, sondern weil es einfach ein schönes Familienfest ist. Und, nein, ich schlachte keine Weihnachtsgans dafür. Bei uns gibt´s Fondue oder Raclette und es wird auch nicht mehr oder weniger gegessen als an anderen Tagen. Es dauert nur länger.

Meiner persönlichen Meinung nach gehört Religion langsam mal der Vergangenheit an. Der Glaube an eine höhere Macht ist überholt und hinterweltlerisch. Wir werden nie in der Lage sein, ihre Existenz zu beweisen, da ein Einfluss einer solchen höheren Macht niemals in irgendeiner Form messbar wäre.

Selbst wenn dem so wäre, wie sieht´s denn heute aus? Wenn jemand öffentlich bekannt gibt, in seinem Leben hätte sich etwas durch den Einfluss einer höheren Macht verändert, etwas, das über den Einfluss des Glaubens hinausgeht, dann wird derjenige doch als Spinner hingestellt. Als Irrer, der in die Klapse eingewiesen gehört. Wo ist da der Sinn?

Stattdessen werden für irgendeine irrationale Sicht der Welt Lebewesen unschuldig hingerichtet und der einzige Nutzen, der sich aus dieser Hinrichtung noch ergeben könnte, sinnlos verschwendet.

Aber wer hat je behauptet, der Mensch handle nach Sinn und Verstand?
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24.11.2009 21:56 Uhr von Dc06
 
+7 | -4
 
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@ Sev: für den Kommentar kann man dir gar nicht genug "+" geben... Du triffst den Nagel auf den Kopf!

[ nachträglich editiert von Dc06 ]
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24.11.2009 22:10 Uhr von kommentator3
 
+8 | -2
 
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@Sev: "Aber in Nepal werden TROTZ der überaus zahlreich gemordeten Tiere die gleichen Mengen verkonsumiert, die auch ohne das sinnlose Schlachten verkonsumiert würden."
Dennoch verkonsumiert der Durschnitts-Nepalese noch immer wesentlich weniger Nahrung als der Durchschnitts Deutsche (fettestes Volk Europas). Insbesondere ist der Nepalese sehr viel weniger Fleisch.
Für einen Deutschen müssen pro Jahr viel mehr Tiere sterben als für einen Nepalesen.
Damit möchte ich natürlich nicht diese sinnlole Opfer-Aktion verteidigen.
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24.11.2009 22:39 Uhr von MOTO-MOTO
 
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@ThielHater wie sinnvoll ;)
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24.11.2009 23:11 Uhr von radiojohn
 
+5 | -0
 
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@ bertl058: Und woher hast du deine Weisheit, dass da Rinder geschlachtet werden?
Das sind Büffel!
Und das Hindus aus Prinzip Vegetarier sind, stimmt nicht. Es gibt zwar einige indische Bundesstaaten (Tamil Nadu z.B.), welche Vegetarismus gesetzlich vorschreibt, andere Bundesstaaten hingegen kennen solche Gesetze nicht.

@iwantmore
"Wo werden die toten Tiere gelassen?"
Die werden aufgegessen.
Viele nepalische Dorfbewohner laufen manchmal Tage oder Wochenlang um ein Opfertier zum Tempel zu bringen. Das ausgeschlachtete Tier wird anschliessend mehr oder weniger konserviert und mit nach Hause genommen.
Die gesamte Dorfbevölkerung teilt sich dann den, manchmal nur einmal im Jahr stattfindenden, Festschmaus.

Übrigens werden den weiblichen Gottheiten nur männliche Opfertiere gebracht. Jeden Dienstag und Samstag finden in "Dakshinkhali", etwa 25 Km von Kathmandu entfernt, rituelle Opferungen statt. Allerdings sind es dort fast immer nur Hähne und Ziegenböcke. Auch die Zahl der Opfertiere ist hier wesentlich geringer.
Die Tiere haben übrigens nicht lange zu leiden, da durch die Abtrennung des Kopfes der Tod sofort eintritt. Von Tierquälerei ist also nicht zu sprechen.

r.j.

(Ja ich war schon öfter in Nepal - bis jetzt 14 mal- und kenne mich dort "etwas" aus.)
------------. ------------------.
@MOTO-MOTO + Thielhater
"Diese "Opfertiere" werden zu Weihnachten aber gegessen und nicht für einen Gott irgendwo verfaulend liegen gelassen. "
"Die Tiere werden danach verbrannt"

Stimmt nicht! Wer hat euch den Quatsch erzählt?

[ nachträglich editiert von radiojohn ]
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24.11.2009 23:41 Uhr von jsbach
 
+3 | -2
 
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Andere Länder und andere Religionen: haben auch andere Sitten und Gebräuche.
Wenn den Hindus die Kühe heilig sind und wir
diese schlachten - aber anderes verwerten - was kann man dann sagen, wenn sie dadurch ihrem Gott näher sind?
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24.11.2009 23:41 Uhr von ika
 
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auch wenn ich dafür jetzt viele rote minuse kassiere..


laden die noch ein? Ich hätte gern einmal gästeliste. Hab gerade hunger :D
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25.11.2009 00:40 Uhr von Kyklop
 
+1 | -6
 
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Vielleicht: sollten die sich gegenseitig totschlagen. In keinem anderen Land als wie dort, leben so viele Menschen.

Religionen sind sowieso das schlimmste!

[ nachträglich editiert von Kyklop ]
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25.11.2009 06:46 Uhr von MOTO-MOTO
 
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@radiojohn: Wie mein Vorredner schon klarstellte, bezog sich mein Zitat auf Weihnachtsgänse. Diese werden nach christlicher Tradition tatsächlich an Weihnachten gegesssen.
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25.11.2009 08:35 Uhr von NickiS1305
 
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Maan: Echt schlimm mit dem Glauben an "Falsche Götter" ich glaube kaum, dass dadurch jetzt irgendwas besser wird oder sonst ein Wunder passiert -_-

Ich zu meinem Teil glaube nur an ein Leben nach dem Tot aber an keine speziellen Götter, weil es gibt keine Höheren Mächte finde ich...

Die armen Tier dort ;-(
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25.11.2009 08:44 Uhr von yarrack_obama
 
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200.000 ???????????? das ist doch gar nichts soviele springen in deutscher massentierhaltung vor dem frühstück über die klinge ....


und das nicht mit nur einem hieb..
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25.11.2009 09:14 Uhr von RamblinReader
 
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naja solange die Tiere danach noch irgendwie genutzt wurden, ist das doch nicht anders als was jeden Tag auf Schlachthöfen passiert.....
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25.11.2009 14:37 Uhr von radiojohn
 
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@MOTO-MOTO & @ ThielHater: Soll ich das Zitat noch mehr explizit erklären? Bitte:
"...nicht für einen Gott irgendwo verfaulend liegen gelassen."

Die ganz wenigen Ratten und Tauben haben bei der Opferung einen rein symbolischen Charakter. Mehrheitlich werden Hähne, Ziegenböcke und Büffel enthauptet und anschliessend verzehrt.
Für viele der sehr gläubigen dort lebenden Hindus kann auch nur das Fleisch von einem, einer Gottheit geopferten, Tier gegessen werden. Ansonsten gehört normalerweise kein Fleisch auf den Speiseplan.

@Kyklop
"In keinem anderen Land als wie dort, leben so viele Menschen."
Meine Empfehlung an dich: Nachhilfestunden in Geographie und Deutsch.
(Nepal hat etwa 28 Millionen Einwohner..."..als wie dort..")

r.j.
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25.11.2009 18:11 Uhr von my_mystery
 
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... und ich sage euch: ihr sollt keine anderen Götter neben MIR haben !

(c:
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25.11.2009 19:03 Uhr von GhostyxD
 
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tja man kan es auch anders betrachten: In Nepal werden (proportional zur Bevölkerung) im Vergleich zu Deutschlang VIEL weniger Tiere getötet/geopfert/geschlachtet, überlegt doch mal bevor ihr mit eurem rumgeflame anfangt.

Hindus essen für gewöhnlich wenig/kein Fleisch dh. wenn in 5 Jahren einmal 200.000 Tiere geopfert werden ist das immer noch nur ein Bruchteil der Menge die bei uns TÄGLICH geschlachtet wird.
Zudem vergammelt das Fleisch nicht einfach so sondern wird tatsächlich gegessen und die Tiere werden nicht in Massentierhaltung aufgezogen wie bei uns. Und töten ist töten da spielt es meiner Meinung nach keine Rolle ob sie im Namen eines Gottes oder für den Slogan einer Großmetzgerei sterben und gegessen werden, alles in allem sind die Nepalesen also um einiges tierfreundlicher und humaner als wir ;)

[ nachträglich editiert von GhostyxD ]
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26.11.2009 04:16 Uhr von raterZ
 
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echt ey: so ein schwachsinn. ihr redet vom sinnlosen töten, weil das fleisch nicht gegessen wird - damit reduziert ihr lebewesen nur auf ihren konsumwert! super!

tot ist tot und auch wenn ich kein fan von so etwas bin, glaube ich 100% dass diese leute dort die tiere noch als lebewesen betrachten und nicht als lebensmittel.

hier sterben mehrere millionen tiere in der woche - und jeder der eine wurst im supermarkt kauft unterstützt diesen irrsinn.

man man man..

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