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Gesetzliche Rentenversicherung steht vor dem Fiasko

Eine Berechnung, die das Deutsche Institut für Altersvorsorge im Auftrag des "Spiegel Online" durchgeführt hat, zeigt, dass die Gesetzliche Rentenversicherung in einer Krise steckt.

Vor einigen Monaten sah alles noch gut aus, aber nun zeigt sich, wie schlimm es wirklich um die Gesetzliche Rente steht.

26 Jahre arbeiten und nur noch die Grundsicherung erhalten? Das will niemand, aber nach der Berechnung des DIA wird es genau darauf hinauslaufen.


WebReporter: NewsvomTage
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hartz IV, Rente, Spiegel, Altersvorsorge, Grundsicherung
Quelle: www.finanznews-123.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2009 17:14 Uhr von Jlaebbischer
 
+19 | -3
 
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Das hätte man doch nicht noch extra ausrechnen müssen. Zumindest die Bevölkerung weiss schon seit Jahren, dass es mit der Rente nichts mehr wird.
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24.11.2009 17:17 Uhr von Mordo
 
+15 | -1
 
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Zum "Deutschen Institut für Altersvorsorge": "Gesellschafter des Instituts sind die Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Bauspar AG, DWS Investment GmbH und Deutscher Herold AG, Kooperationspartner ist die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG."

http://www.nachdenkseiten.de/...
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24.11.2009 17:20 Uhr von Petaa
 
+14 | -1
 
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war doch zu erwarten: Ich habe 5 Jahre von den 26 Jahren erreicht. Als "kleiner" Arbeitnehmer wird es sehr schwer mehr als die Grundsicherung zu erwirtschaften.

Wenn man sich dann anschaut, was so passieren könnte wird mir Angst und Bange.

Eigenes Wohneigentum ersparen ist relativ sinnlos wenn man nur die Grundsicherung erhält. Denn die Miete wird bei Harz IV (Mehr ist diese Grundsicherung ja nicht) sowieso übernommen. Man hat also quasi keinen Vorteil davon. Auch eine "tolle" Riester Rente wird wahrscheinlich als "Einkommen" angerechnet und die Grundsicherung um diesen Betrag reduziert.

Was bleibt also?

Das Geld in Sachwerte investieren, die man gut vor dem Finanzamt verstecken kann. Ist zwar illegal aber eine Lösung und bei der jetzigen Politik wahrscheinlich auch die einzige Lösung.
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24.11.2009 17:26 Uhr von Loxy
 
+9 | -1
 
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Die Propagandamaschine läuft wieder, damit die lieben Geldhäuser demnächst auch noch an der Altersversorgung mehr und mehr verdienen können.

Das Umlagesystem ist billiger und sicherer als die Kapitaldeckung, die teurer, unsicherer und ungerechter ist.

Fragt mal bei Rentnern in Großbritannien an, die nach Insolvenz ihres ehemaligen Arbeitgebers auch die Betriebsrente verloren haben.

Aber Riesen wie die Deutsche Bank, Allianz, HRE, AIG und Lehman Brothers können ja nicht pleite gehen... (wenn der Steuerzahler brav die Verluste ausgleicht!)

;-)
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24.11.2009 17:57 Uhr von spacerader73
 
+6 | -2
 
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Schon seit etlichen Jahren ist das klar, dass die gesetzliche RV nur noch "künstlich am Leben" erhalten wird. Es muss am besten sofort auf eine steuerfinanzierte Grundrente umgestellt werden, ähnlich wie in Holland. Wer dann mehr als ca. 1000 Euro brauch oder haben will muss dann privat vorsorgen.
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24.11.2009 18:27 Uhr von Showtek
 
+4 | -5
 
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welch wunder. viele renter bekommen zu viel geld. die bekommen mehr als andere leute verdienen die voll arbeiten gehen....aber die politiker dürfen nichts sagen. sonst läuft eine zu große wählerschaft davon!
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24.11.2009 18:44 Uhr von bliss.rds
 
+0 | -4
 
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Zeit: die Rente zu stoppen. Wenn ab morgen keiner merh einzahlt und jeder, der morgen geboren wird keine Renter mehr bekommt, und die, die bereits eingezahlt haben anteilmäßig die Rente bekommen, werden die Ausgaben für Rente immer geringer und fallen in einigen jahrzehnten fast weg.

Dann sorgt halt jeder für sich, da man mit der normalen rente eh nicht leben kann, vor allem in 40 jahren nicht, es sei denn jeder fängt an und zeugt 4 Kinder ... :)
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24.11.2009 23:59 Uhr von DtSchaeferhund
 
+3 | -0
 
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@bliss.rds: Du hast das System nicht verstanden... Niemand "zaht ein"! Das Geld der aktuell Beitragspflichtigen wandert mehr oder weniger direkt zu den aktuellen Rentnern, es gibt also keinen Topf in den man einzahlt. Und je weniger Beiträge zahlen, desto weniger Substanz ist da um die Renten zu zahlen und umso mehr muss aus Steuermitteln zugeführt werden. Insofern müssten bei einer realen Einkommensveringerung auch die Renten sinken. Das traut man sich nur nicht, weil die Rentner mittlerweile die stärkste Wählergruppe ist.

Es völlig egal, welches Rentensystem angewandt wird... Ob es nun die staatliche Rente bleibt, oder eine private Vorsorge ist, eines haben alle gemein: Die Rente muss in jedem Fall durch die Produktivität der aktuell arbeitenden gedeckt sein. Es ist also völlig egal, wohin der Beitragspflichtige sein Geld zahlt...
Das Problem ist ein anderes, die Produktivität steigt leider nicht mehr proportional zur demografischen Entwicklung, d.h. die reale Rente muss sinken, daran ändert auch eine private Vorsorge überhaupt nichts.
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25.11.2009 04:06 Uhr von wahnsin
 
+2 | -1
 
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na dann mal den virtuellen kontostand auszahlen: dann bitte einmal auszahlen was eingezahlt wurde .Dann brauchen viele nicht mehr arbeiten.
Es rechnet sich so oder so nicht für den Einzahler
da man garnicht solange leben kann wie die kohle von einem bekommen nehmen wir mal an 20 jahre arbeiten 100000 eigenanteil 100000 arbeitgeber anteil sind dann 200000 Euro
bei 40 jahren sinds dann 400000euro davon bekommt man dann monatlich 1200 euro ?
dann geht man/n mit 60 in rente und bekommt ca 20 jahre rente bedingt durch die niedrigere lebenserwartung.
das sind dann pro jahr 14000 in 20 jahren sinds dann 288000 euro da bleibt ein restguthaben von 112000€uro
ohne ZINSEN.
Also ist die Rentenkasse immer im plus
die leute die nicht arbeiten und länger leben haben weniger eingezahlt und bekommen dadurch zwar länger aber noch weniger rente.
Renten eintritsalter mit 75 ist natürlich noch besser dann müssen sie nur ca 5 jahre zahlen 15 jahre länger einzahlen also ca.775000€uro dann die 5 jahre auszahlen ca 70000 macht 705000€uro gewin für die rentenkasse ohne zinsen geiles geschäft .
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28.11.2009 13:32 Uhr von PCPAngelDust
 
+0 | -0
 
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@Spynet: ich hab gerechnet,
50 mio euro reichen etwa für den rentenbedarf aller deutschen rentner für 4,4 stunden aus.
ob die 50 mio jetzt da sind oder nicht wird am rentenproblem nichts ändern.

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