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Bonn: Forscher wollen Rätsel um Duft des Parfums von Pharaonin Hatschepsut lösen

Wissenschaftler der Uni Bonn versuchen jetzt das Rätsel eines 3.500 Jahre alten Flakons zu lösen, der als Grabbeigabe bei der Pharaonin Hatschepsut gefunden wurde. Die Forscher wollen jetzt mit modernster Technik ergründen, ob Zitrus-, Vanille- oder Gewürz-Duftnoten bei Hatschepsut beliebt waren.

Der Kurator des Ägyptischen Museums der Uni Bonn, Michael Höveler-Müller, sagte zum sehr gut erhaltenen Flakon, der in einem CT durchleuchtet wurde: "Das hat vor uns meines Wissens noch niemand gemacht. In den Röntgenaufnahmen kann man eindeutig die eingetrockneten Reste einer Flüssigkeit erkennen."

Die eigentliche Sensation soll bis Mitte nächsten Jahres kommen. Wenn Pharmazeuten die chemische Analyse des Bodensatzes gelingen sollte, werden sie probieren, das Parfum nachzubauen. Vorausgesetzt alles gelingt, könnte man die Kopf-, Herz- und Basisnote des Parfums von Hatschepsut riechen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Rätsel, Duft, Pharao, Parfum, Hatschepsut
Quelle: www.br-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2009 10:57 Uhr von jsbach
 
+6 | -3
 
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Wenn alles gelingen sollte und das Duftwässerchen angenehm oder betörend riechen sollte, könnte die Kosmetikindustrie ein Parfum kreieren... "Hatschepsut" nach einer 3.500-jährigen Rezeptur komponiert ... (Bild zeigt Flakon der Pharaonin, Regierungszeit zirka 1479-1458 v. Chr.)
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24.11.2009 12:11 Uhr von Gezeichneter
 
+9 | -1
 
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Gesundheit!
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24.11.2009 12:47 Uhr von Belua
 
+5 | -8
 
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Kopf -> Tisch: Geschichte - gut und schön. Forschung - hervorragend. Aber DAS ist nun wirklich Geld-, Zeit- und Kapazitätsverschwendung.
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24.11.2009 12:59 Uhr von Friedbrecher
 
+4 | -4
 
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Und da: beschweren sich immer noch Leute über den LHC/CERN, weil das ja der Menschheit nix bringen würde und man das Geld besser anlegen könnte...
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24.11.2009 13:22 Uhr von linkman4
 
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Sinnlos? Also gerade in wirtschaftlicher Hinsicht könnte ich mir das als lukrativ vorstellen. Wenn Nutznießer dieser Forschungen entsprechend andere Projekte finanzieren, wäre damit doch wieder der Wisschenschaft gedient.
Bislang natürlich nur ein Gedankenkonstrukt, aber mal ehrlich, was wird diese Laboranalyse kosten? Das ist eine einmalige Sache und nicht als 10jähriges Programm ausgelegt, in dem 5000 solcher Flakons untersucht werden.

Abgesehen davon finde ich es einfach nur interessant^^

LG link
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24.11.2009 14:32 Uhr von Loichtfoier
 
+2 | -3
 
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Echt interessant: Viel wichtiger wäre für mich zu erfahren wie die sich damals den Popo abgewischt haben. Gab es schon eine Technologie um "flauschig weich" zu wischen oder war es mehr wie Sandpapier, wie man es aus der ehemaligen DDR noch kennt?
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24.11.2009 15:19 Uhr von m3r0
 
+1 | -0
 
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lol wird doch am Ende eh als ultrateures Parfum verkauft
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24.11.2009 18:24 Uhr von rolf.w
 
+0 | -2
 
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Naja: Wahrscheinlich ist derjenige, der hinterher das Ergebnis präsentiert nicht der, der es selbst erforscht hat, sondern nur der, der seinen Knechten aufgetragen hat es zu erforschen. Oder anders gesagt, der Herr Professor macht das nicht selbst, sondern überlässt es günstigen Praktikanten, darüber ellenlange Abhandlungen zu schreiben. Und da die Gerätschaften zur Untersuchung sicherlich schon längst vor Ort sind, wird die Sache weitaus günstiger kommen, als hier von einigen erwartet.
Es ist ja auch nicht schlecht, dass angehende Wissenschaftler schonmal an solchen Dingen ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Ob man allerdings den "Duft" 100%ig wird duplizieren können wage ich zu bezweifeln. Erstmal dürfte sich in der Zeit die Flora verändert haben und die Luft heute hat auch andere "Gerüche" als die Luft vor 3500 Jahren.
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24.11.2009 22:38 Uhr von dragon08
 
+0 | -0
 
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So neben Die Duftstoffe , werden in Ägypten noch wie vor 3000 Jahre gewonnen , aber iwe schon geschrieben , die Pflanzen haben sich verändert .

Also genau wird man es nicht hinbekommen.


.
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25.11.2009 00:32 Uhr von mustermann07
 
+0 | -0
 
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Loichtfoier: Ja die Technologie gabe es... man fuhr sich einfach geschmeidig mit der Hand über den Ars..
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01.12.2009 07:00 Uhr von minismartie
 
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Das Parfum ist seit 3500 Jahren out. oO
Kann man nicht irgendwie anders das Geld verbraten?

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