24.11.09 10:16 Uhr
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General Motors zahlt seine Überbrückungskredite zurück

General Motors scheint sein Wort zu halten. Laut Presseberichten werden sie nun den von der deutschen Regierung bewilligten Überbrückungskredit komplett zurückzahlen.

Diese Meldung soll aus Regierungs- und Konzernkreisen stammen.

Auch den Abbau der Konzerneigenen Schulden will man offenbar vorantreiben, im Dezember sollen bereits 1,2 Milliarden Dollar bei anderen Regierungen und Unternehmen getilgt werden.


WebReporter: HELLSING
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Schulden, Hersteller, Kredit, GM, General Motors, Gläubiger
Quelle: www.spiegel.de

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24.11.2009 10:46 Uhr von Zintor-2000
 
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Interessant: Woher kommt das liebe Geld auf einmal?
GM hat zwar wieder ganz gut Autos an den Mann oder die Frau gebracht, aber sich nicht so viele.

Man zahlt hier sicher wieder Kredite mit anderen Krediten ab und im Endeffekt kommt der Steuerzahler dafür auf, da der Staat den Kredit bewilligt hat.

Es kann ja irgendwie nicht sein, das man so viel Geld aufbringt, aber bei 5(!!!) Staaten um Stütze bettelt.
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24.11.2009 10:48 Uhr von Milkcuts
 
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@Zintor-2000: Ich denke mal die Kredite werden mit den amerikanischen Krediten zurückgezahlt. Also vorläufig hat dann wohl der deutsche Steuerzahler kein geld verloren.
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24.11.2009 11:11 Uhr von shathh
 
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Äh gut Als normalsterblicher Bürger war ich bisher eigentlich immer der Meinung, dass Kredite grundsätzlich zurückgezahlt werden müssen. Das ist für mich jetzt nichts besonderes ;-)
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24.11.2009 11:53 Uhr von rezesion
 
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falsch zurückzahlen must du nur wenn du nicht stinkreich bist kein staat bist und nicht nokia oder müller bist oder hypo real estate und so weiter

nächstes jahr ist eh vorbei mit auto verkaufen weils keine "STEUERZAHLERPrämie äää Umweltprämie in Höhe von 2500 € gibt"

[ nachträglich editiert von rezesion ]
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24.11.2009 12:57 Uhr von Perisecor
 
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@ rezesion

Die HRE hätte ihre Schulden bis zur Verstaatlichung natürlich auch zurückzahlen müssen.

@ Zintor-2000

GM hat massig Geld eingespart, das setzen sie fast vollständig zur Schuldentilgung ein.
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24.11.2009 18:49 Uhr von rolf.w
 
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@Perisecor: Wo soll GM denn binnen weniger Monate einen solchen Berg Geld eingespart haben?
Ich meine, wenn die das wirklich konnten, wo ist dann die Krise?
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25.11.2009 00:27 Uhr von Perisecor
 
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@ rolf.w: Die Krise bei GM hat ja nicht erst Anfang des Jahres begonnen, sondern schon in den 90ern.

Durch Chapter11, die Staatskredite und Notverkäufe konnte man handeln, wie es eben unter normalen Voraussetzungen nicht möglich wäre. Man hat z.B. diverse Unternehmensanteile an Gewerkschaften verkauft, Leute entlassen und generell umstrukturiert. Dazu kommt, dass die neuen Modelle recht gut angenommen werden.

Natürlich hat GM weiterhin einen riesigen Schuldenberg. Das ändert aber nichts daran, dass die Höhe der Schulden rückläufig ist.
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25.11.2009 07:36 Uhr von rolf.w
 
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@Perisecor: Naja, aber noch vor ca 5 Monaten Staatshilfe in Milliardenhöhe benötigt zu haben und Opel verkaufen wollen und jetzt kann man Milliardenbeträge plötzlich zurückzahlen und Opel wird nun doch nicht verkauft sondern soll saniert werden. So viel können die in der kurzen Zeit nicht eingespart haben und verkauft haben sie auch nichts Großartiges.
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25.11.2009 08:30 Uhr von Perisecor
 
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@ rolf.w: Alleine dadurch, dass man 17,5% der Aktien an die Gewerkschaften abgab und 10% der Aktien an Gläubiger ausgegeben wurden, um die Schulden extrem zu reduzieren, hat GM viel eingebracht.

Hier wurden ja btw auch nicht die US Kredite zurückgezahlt, sondern die deutschen Kredite.

Falls du dich dafür näher interessiert, würde ich dich bitten, dich selbst zu informieren. Dann können wir die Diskussion auch gerne wieder aufnehmen, falls dir z.B. noch etwas im Detail unklar erscheinen sollte.
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25.11.2009 10:36 Uhr von rolf.w
 
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@Perisecor: "GM hat massig Geld eingespart, das setzen sie fast vollständig zur Schuldentilgung ein. "

"Alleine dadurch, dass man 17,5% der Aktien an die Gewerkschaften abgab und 10% der Aktien an Gläubiger ausgegeben wurden, ..."

Der Verkauf von Aktien hat aber nichts mit "sparen" zu tun. Man hat quasi Teile des Unternehmens abgegeben, aber nicht gespart.
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25.11.2009 10:44 Uhr von Perisecor
 
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@ rolf.w: Doch, aber das meine ich ja mit informieren.

Für das Aktienpaket wurden die Gehälter stark reduziert, das spart jeden Monat viel Geld. Außerdem konnten mehr Leute entlassen werden.

Gleichzeitig hat man den Gläubigern Aktien gegeben, dafür aber die Dollar-Schulden reduziert/genullt, was mehr Kapital frei setzt.
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25.11.2009 13:18 Uhr von rolf.w
 
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@Perisecor: Ich gebe Dir ja durchaus darin Recht, dass der Aktienverkauf Kapital freigesetzt hat. Jedoch ist, zumindest in meinen Augen, der Verkauf von Unternehmensanteilen kein Sparen im klassischem Sinn.
Mit dem Informieren hast Du natürlich schon Recht. Ich zB. verstehe zur Zeit nicht warum man für ein Aktienpaket die Löhne senkt oder Mitarbeiter entlässt.
Aber ich gebe zu, mich interessiert vieles, wenn ich mich aber zu jedem Thema so umfassend informieren wollte, ich würde aus den Recherchen nicht mehr herauskommen und irgendwo muss man ja Prioritäten setzen.
Ich halte es mit dem Motto "Viel von vielen wissen ist gut aber alles von allem Wissen zu wollen ist zu viel des Guten".
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25.11.2009 13:48 Uhr von Perisecor
 
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@ rolf.w: "Ich zB. verstehe zur Zeit nicht warum man für ein Aktienpaket die Löhne senkt oder Mitarbeiter entlässt. "

Weil der Laden sonst geschlossen hätte und statt 5% Arbeitslosen hätte man dann 100% + Zulieferer gehabt.

GM hat ja hier auch keine 100 Milliarden zurückgezahlt, sondern irgendwas um die 2 Milliarden und bis Mitte Dezember weitere 2 Milliarden.

Sind also für einen solchen Weltkonzern keine astronomischen Summen :)
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27.11.2009 17:33 Uhr von Il_Ducatista
 
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von woher: von woher haben diese Knallköpfe auf einmal soviel Geld?
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27.11.2009 18:46 Uhr von Perisecor
 
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@ Il_Ducatista: Wenn man auch mal andere Kommentare liest, muss man keine total dummen Fragen stellen, die schon mehrfach beantwotet wurden.

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