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Rom: Deutscher Botschafter im Vatikan lobte Johannes Paul II. wegen Mauerfall

Wie einer Pressemitteilung von "Radio Vatikan" zu entnehmen ist, hat am vergangenen Freitag der deutsche Botschafter beim Vatikan, Hans-Henning Horstmann den verstorbenen Papst Johannes Paul II. gewürdigt.

Dies ist im Zusammenhang mit dem 20-jährigen Jubiläum zum Fall der Mauer in Berlin geschehen. Der Botschafter sagte bei einer Veranstaltung: "Wir können uns den 9. November nicht vorstellen ohne den Mut der Polen und die Vorsicht von Johannes Paul II."

Auch die Politiker George Bush und Michail Gorbatschow hätten entscheidende Beiträge dazu geleistet. Auch "der Humanismus von Vaclav Havel" hätte mit dazu beigetragen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Papst, Vatikan, Botschafter, Mauerfall, Johannes Paul
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2009 07:28 Uhr von jsbach
 
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Es gab ja schon Jahre zuvor Gerüchte, dass die damalige DDR fast pleite war. Aber die historischen Hintergründe die letztendlich zum Fall der Mauer und die damit verbundene Öffnung der Grenzen (Schabowski) verbunden waren, wird wahrscheinlich jeder wissen. (Bild zeigt Papst Johannes Paul II.)
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22.11.2009 10:40 Uhr von Klassenfeind
 
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Auch dieser Papst, hatte mit dem "Mauerfall" allenfalls Indirekt,zu tun,die Hauptarbeit hat die DDR-Bevölkerung erledigt !!!!! Das andauernd Kohl u. Bush mit Auszeichnungen regelrecht Überhäuft werden,obwohl sie diese nicht wirklich verdient haben,ist für diese Menschen eine Frechheit !!!(Denke ich jedenfalls) !!!
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22.11.2009 10:50 Uhr von Stegor
 
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Papst Pius XII: war ja schließlich auch sehr "vorsichtig" mit den Nazis während des Faschismus und des Holocauts.
ich bitte um Entschuldigung wenn diese Aussage im Zusammenhang mit Papst Johannes Paul II sehr negativ betrachtet werden kann, aber es ist nur ein weiterer Meilenstein in der lange Geschichte von Bigotterie, Propaganda, Dummenlenkung, eigener Bereicherung und Machtgier in der Kirche.

JP II hat menschlich zwar sehr viel geleistet, was ich auch nicht absprechen möchte, aber mit einem weniger "vorsichtigem" Vorgehen hätte der Vatikan die Kirchen in der DDR doch noch mehr von außen stärken können, was vielleicht sogar bestimmte Vorgänge beschleunigt hätte, die letztendlich zum Fall der Mauer führten.

Sie sollen sich also nicht zu sehr damit brüsten und sollten sich eher darum kümmern, den Schaden wiedergutzumachen, den die Kirche/der Vatikan mit ihrer Einstellung in anderen Teilen der Welt verursacht haben.

Ich möchte da immer nur den Kopf schütteln.

VG, ich
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22.11.2009 11:28 Uhr von Mixuga
 
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@Klassenfeind: ",die Hauptarbeit hat die DDR-Bevölkerung erledigt !!!!!"

Die Hauptarbeit haben ganz andere Leute in den Jahren davor erledigt und zwar vor allem die Polen. Ohne Lech Walesa und die Solidarnosc hätte ein Michail Gorbatschow es kaum geschafft seine Glasnost und Perestroika auf den Weg zu bringen und dann wäre auf den Straßen der DDR wahrscheinlich das Gleiche passiert wie kurz zuvor auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking. Tatsächlich haben wir den Polen einiges zu verdanken. Was das allerdings mit dem Papst zu tun hat ist auch schleierhaft. Nur weil er Pole war?

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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29.01.2010 12:50 Uhr von Mc-Ellister
 
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Sooo und nun verbeugen wir uns in tiefer Ehrfurcht und Dankbarkeit bei den Polen, dass wir ihnen die Wegbereitung zum Mauerfall abgerungen haben.
Wir dämlichen Ossi´s wären ganz bestimmt nicht von allein auf die Strasse gegangen und hätten für unsere Freiheit demonstriert.
Unsere Bürgerrechtsbewegungen hatte ja mit ein bisschen Fantasie den Touch von Solidarnoc und angewandtem Katholizismus.
Da geh ich doch gleich mal in glücklicher Reue über den Hof und schliesse alle Tore auf, damit mein polnischer Autoknacke nicht so lange am Torschloss rumfummeln muss.

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