20.11.09 12:48 Uhr
 480
 

Caritas kündigt behinderter Pflegerin wegen einer Teewurst

Kündigungen, bei denen es um Lappalien wie vermeintlich geklaute Pfandbons im Wert von 1,30 ging, häuften sich in letzter Zeit.

Nun ist erneut ein solcher Fall eingetreten. Arbeitgeber diesmal: Der Wohlfahrtsverband der Caritas. Die fristlos Gekündigte ist eine schwer behinderte Pflegehelferin, die angeblich eine Teewurst aus der Heimküche gegessen hatte.

Der Anwalt der Caritas erklärte, dass es Mitarbeitern verboten wäre, Lebensmittel aus der Heimküche zu essen und das Verhalten der Pflegerin damit unentschuldbar sei. Am 01. Dezember wird die Angelegenheit vor Gericht geprüft.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kündigung, Küche, Wurst, Heim, Pfleger, Caritas, Lappalie
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Russlands Position in Syrien ist unsicher
Patrick Lindner fordert Homo-Unterricht an Schulen
Irak: Sechs Jahre Haft für deutsche IS-Anhängerin Linda W.

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.11.2009 12:42 Uhr von mozzer
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Meistens steckt hinter derlei Kündigungen erst der berühmte Tropfen... Dennoch GERADE die angeblich so soziale Caritas sollte sich so nicht verhalten!
Kommentar ansehen
20.11.2009 13:02 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Zum Heulen, einfach nur zum Heulen !!!! Rücksichtsnahme auf gar nicht´s mehr !!!! Unglaublich !!!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
Kommentar ansehen
20.11.2009 13:04 Uhr von El_Scheffe
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
so eine: scheinheilige bande..
Kommentar ansehen
20.11.2009 13:06 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
es ist und bleibt trotzdem ein Vertrauensbruch und Verstoß gegen die Arbeitsbestimmungen.

"Auch Bewohner der Senioreneinrichtung hätten beobachten können, dass die Frau sich bei den eigentlich für die Bewohner bestimmten Lebensmitteln bediente."

Anscheinend ist das schon öfters vorgekommen. Einen behinderten Mitarbeiter kündigt man auch nicht einfach mal so eben, also wird es da schon eine längere Vorgeschichte geben. Die Kündigung ist hart, aber keiner weiß ob es schon eine Abmahnung oder ähnliches gab.
Kommentar ansehen
20.11.2009 13:18 Uhr von heliopolis
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Hmm Ich denke, die Mitarbeiterin hat diese Wurst nicht gestohlen. Vielmehr wird man sie als Behinderte nicht unterbezahlen und kündigen dürfen und sie kann wohl auch nicht so viel arbeiten wie gesunde Kolleginnen. Also versucht man sie auf diese Weise loszuwerden.

Ich kann nur jeden auffordern etwaige Spenden an den Verband unverzüglich einzustellen oder diese an andere Organisationen weiterzugeben. Die Caritas soll gleich zu Beginn merken, dass die Gesellschaft nicht blöde ist und sich nicht hinters Licht führen lässt.
Kommentar ansehen
20.11.2009 13:24 Uhr von httpkiller
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Es geht ja nicht um den Wert der Sache sondern um den Vertrauensverlust. Also ich würde bei solch einem Angestellten zwar nicht gleich kündigen aber eine Verwarnung gäbe es da schon.
Kommentar ansehen
20.11.2009 14:24 Uhr von xj12
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
heliopolis: Denke ich nicht. Es gibt in Unternehmen eine "Behindertenquote" , wenn diese nicht eingehalten wird muss eine Ausgleichszahlung getaetigt werden. Weiterhin werden behinderte Angestellte von Staat gefoerdert - sie sind also billiger als Nichtbehinderte.
Muss also einen anderen Grund gehabt haben warum man die Frau loswerden wollte.

Mal kurz nachgegruebelt: also die Heimbewohner haben dass auch beobachtet - ich glaube dass man hier einem Imageverlust vorbeugen wollte (was natuerlich mit der Nachricht super geklappt hat). Wenn man mal ueberlegt was so ein Heimplatz kostet - glaube wir zahlen 2800 Euro fuer meine Oma - dann will ich natuerlich nicht hoeren "Die Schwester isst mir immer meine Wurst weg".


[ nachträglich editiert von xj12 ]
Kommentar ansehen
20.11.2009 15:10 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
xj12: Wer erzählrt dir denn so etwas? Das ist ja nur Halbwissen, was du da schreibst. Wenn die Quote nicht stimmt, zahlt das Unternehmen eine Abgabe, die aber weitaus geringer ist, als die Finazierung eines Arbeitsplatzes. Und wie bitte werden Behinderte vom Staat gefördert? Es wird genau so sein, wie heliopolis sagt.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen
20.11.2009 15:24 Uhr von xj12
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
anderschd: na so ganz halb ist mein Wissen nicht:
http://www.bmas.de/...
http://www.felixschwarz.com/...
Besonders den zweiten Link empfehle ich dir, da wird schoen vorgerechnet.
Kommentar ansehen
20.11.2009 17:02 Uhr von Terminator02
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
So was ist einfach nur übertrieben.

Kassenbon, Strom fürs Handy, Maultaschen und jetzt das!
Ich kann (bedingt) verstehen, dass das Vertrauensverhältnis dadurch gestört wird, aber wegen solchen Kleinigkeiten, sollen die Arbeitgeber sich nicht anpissen.
Was wäre denn gewesen, wenn die Pflegerin vor Hunger fast umgekippt wäre? Sollte sie auch gekündigt werden, weil sie ein Naturbedürfnis stillen wollte?

Oh mann....

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die FDP ist bereit eine Minderheits-Regierung zu stützen
Russlands Position in Syrien ist unsicher
Patrick Lindner fordert Homo-Unterricht an Schulen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?