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Franzosen dürfen weiterhin Kinder versohlen

Neunzig Prozent aller Franzosen schlagen laut einer Umfrage ihre Kinder. Eine Abgeordnete kämpft einsam für ein Verbot dieser in den meisten EU-Ländern verbotenen Erziehungsmethode.

Die konservative Abgeordnete stößt dabei auf Widerstand aus allen Bereichen. Ein von ihr vorgeschlagenes Gesetz wurde nun abgelehnt.

Die meisten Franzosen sind der Meinung, dass ein "Fesseè", der Klaps auf den Hintern, noch keinem geschadet hat.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Frankreich, Prügel, Erziehung, Klaps
Quelle: www.dnews.de
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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2009 10:09 Uhr von Inai-chan
 
+102 | -20
 
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ich denke: ´verprügeln´ ist ein sehr heftiges wort in diesem zusammenhang

wenn man seinen kindern mal den hintern versohlt weil sie scheiße gebaut haben, die mit hausarrest nicht wett zu machen ist, dann find ich das ok
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20.11.2009 10:13 Uhr von Katzee
 
+31 | -56
 
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20.11.2009 10:15 Uhr von Bokaj
 
+21 | -45
 
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20.11.2009 10:26 Uhr von derSchmu2.0
 
+12 | -37
 
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20.11.2009 10:27 Uhr von Bokaj
 
+20 | -21
 
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@wok: Ich bin auch als Kind auf den Hintern geschlagen worden.
Es hat bei mir nur Angst vor meinem Vater erzeugt. Es hat lange gebraucht, bis ich wieder Vertrauen aufbauen konnte.

Meine Kinder schlage ich nicht. Ich rede mit ihnen und bestrafe sie mit dem Verbot von etwas, was sie gerne tuen würden: Kino, Fernsehen, Computer, ....

Das wirkt auch, wichtig ist aber das Gespräch davor.

Schlagen ist falsch!
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20.11.2009 10:30 Uhr von Atarix777
 
+37 | -13
 
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Also einen "Klaps auf den Hintern"... als Misshandlung zu bezeichnen, ist schon stark übertrieben.

Ich selbst habe als Kind sehr viel mist gebaut und Dinge wie "Hausarrest" oder "TV Verbot" gingen mir wirklich am Ar*** vorbei - ich hab halt so getan, als ob mir das Ausmacht, damit meine Mum nicht gleich zu meinem Vater gerannt ist ^^.

Imo hat hingegen diesen "Pädagogisch wertvollen" Methoden hat ein Klaps auf den Hintern bei mir persönlich viel mehr Bewirkt und gestorben bin ich daran auch nicht.

PS: Ich erinnere mich an einige Kinder mit denen ich Aufgewachsen bin und die in ihrem Leben nie eine gefangen haben... Die meisten davon werden heute vom Leben bestraft.
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20.11.2009 10:39 Uhr von OliDerGrosse
 
+33 | -10
 
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Der Klaps auf den Hintern hat wirklich noch keinem geschadet.

Ich habe in meiner Kindheit vieleicht ein halbes duzend mal den Hintern voll bekommen und rückblickend war es berechtigt. Ich war aber auch ein kleiner satansbraten *g*
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20.11.2009 10:39 Uhr von Bokaj
 
+9 | -10
 
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Gute Erziehung ist das wichtigste: Es gibt viele Eltern, die ihre Kinder wirklich schlagen. Sie haben nicht den Nerv zu reden und prügeln daher lieber. Nicht weil sie ihr Kind schaden wollen, aber sie wissen es nicht besser. Durch so ein Gesetz sind sie gezwungen, über Gewalt an Kindern nachzudenken. Allein das hilft schon.

In Deutschland ist das Strafen mit "Prügel" verboten. Glaubt ihr, dadurch wird kein Kind mehr geschlagen?

Die Eltern kennen das Gesetz und machen sich Gedanken. Viele schlagen ihre Kinder nicht mehr. Das ist gut.


Manche erziehen nur gar nicht mehr. :-(((
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20.11.2009 10:40 Uhr von redefine84
 
+8 | -18
 
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20.11.2009 10:45 Uhr von mutschy
 
+12 | -2
 
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Ich hab oft genug: ne Schelle kassiert, weil ich Mist gebaut hab. Aber das war richtiger Bockmist (zB Nachbars Hühner gekillt oder Weihnachten Wohnzimmer abgefackelt) u im Nachhinein muss ich sagen, dass es immer zu Recht war.

Klar, ein Klaps hat noch nie geschadet, aber wer sagt, was ein Klaps is u wo Misshandlung anfängt? Da ich das ad hoc nich differenzieren kann, lass ichs lieber ganz bleiben, zumal manches im Nachhinein als gar nich so schlimm angesehen wird :D Lediglich, wenn ne ernste Verletzungsgefahr besteht (zB an ner Kerze; so ne Flamme hat aber auch was magisches an sich ^^, oder der heisse Auspuffkrümmer am Moped) greif ich schnell hin, bzw schlag ihre Hand weg. Aber dann weiss sie auch, dass es gefährlich is u damit hat sichs auch.
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20.11.2009 10:45 Uhr von Bokaj
 
+5 | -5
 
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@ OliDerGrosse: Es wird immer vergessen, dass manche Eltern sich mit einem Klaps als Strafe nicht zufrieden geben. Sie prügeln, verlieren ihre Nerven.
Deswegen ist das Gesetz wichtig.
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20.11.2009 10:51 Uhr von Bokaj
 
+6 | -10
 
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@ nokia1234: Man muss Gewalt verbieten, damit es nicht zur Prügel kommt. Deswegen ist so ein Gesetz wichtig.

So überlegen sich die Eltern eher andere Strafen, sie nehmen sich mehr Zeit, denken nach.

Wegen eines Klapses wurde noch keiner vom Gericht verurteilt.

Noch was:
Die Kinder, die durch Gewalt auffallen, sind vielleicht von ihren Eltern geprügelt worden.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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20.11.2009 10:53 Uhr von Bender-1729
 
+13 | -4
 
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Es gibt "schlagen" und es gibt "schlagen": Ich denke auch (wie einige hier), dass der erzieherische "Klaps" au den Hintern noch keinem geschadet hat. Wenigstens kommen dabei nicht so "anti autoritär" erzogene Bratzen raus wie das was sich hier jeden Morgen neben meiner Arbeit über den Bürgersteig zur Schule schiebt.

Sobald jedoch richtig geschlagen wird, hört der "Spaß" auf.
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20.11.2009 10:53 Uhr von Katzee
 
+6 | -4
 
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@ nokia1234: Glaubst Du wirklich, die Kinder, die Du da aufgezählt hast, hätten bis zu dem Moment, in dem sie zum erstenmal straffällig/gewalttätig aufgefallen sind, so etwas wie Geduld und Verständnis erfahren? Ihr Verhalten ist die Folge von Vernachlässigung und falscher - oftmals gewalttätiger - "Erziehung". Jetzt könnte diesen Kindern nur noch eine intensiv-psychiatrische Betreuung helfen, um wieder auf den richtigen Weg zurück zu finden. Doch wer will das bezahlen? Lieber werden diese Kinder mit Arbeitsstunden und Jugendarrest "bestraft" und danach noch schlimmer auf die Straße zurück geschickt, bis sie schließlich endgültig "einfahren". Mit Prügeln würde bei diesen Kindern niemand etwas erreichen - sie würden eher zurückschlagen und treten.
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20.11.2009 11:12 Uhr von Python44
 
+20 | -5
 
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Das Ergebnis der 68er Kuschelerziehung: sieht man bei uns jeden Tag durch die Strassen laufen: Kinder und Jugendliche, denen alles Sch**ßegal ist, weil ihnen niemand beizeiten Regeln und Grenzen beigebracht hat.

Ein 3jähriges Kind wird auch nach 10 Stunden mündlicher Belehrung nicht begreifen, warum es die Herdplatte nicht anfassen soll. Entweder es kriegt einen leichten (!!!) Klaps auf die Finger oder es verbrennt sich dieselben um zu begreifen, dass es falsch ist. Fragt sich was für das Kind harmloser ist ?

Wer aber ein Kind verprügelt, Schaden zufügt oder seinen Frust an ihm auslässt (physisch oder psychisch) gehört in den Knast <PUNKT>
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20.11.2009 11:21 Uhr von Bokaj
 
+5 | -4
 
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Karstellung: Verbot der Prügelstrafe ist kein Verbot der Erziehung.

Dieses Verbot bedeutet, dass man nicht prügeln darf!!!
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20.11.2009 11:23 Uhr von heliopolis
 
+7 | -16
 
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Jaja, die Angst vor Schmerzen: Darf man in der EU eigentlich seine Kinder mit Elektroschocks disziplinieren? Zum Beispiel mit einem Taser oder einem Paralyser?!

Um Kinder zu erziehen braucht es keine Gewalt. Auch nicht im Ansatz durch einen "Klaps auf den Hintern". Wer nämlich meint das schade keinem, der hat in der Tat keine Ahnung. Es ist nur eine Ausrede dafür seine unkontrollierten Handlungen zu rechtfertigen.
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20.11.2009 11:45 Uhr von Bokaj
 
+4 | -7
 
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Musste ich einfach noch los werden: Es wird hier von einem Klaps als Strafe gesprochen, der doch erlaubt sein muss. Verbote wären lächerliche Strafen, die nichts bewirken würde.

Wer glaubt hier eigentlich, dass ein Klaps bei einem vielleicht 10-ährigen Kind irgend etwas bewirken würde? Oder bei einem 14-jährigen????

Ein Klaps bekommt höchstens ein Kleinkind im ersten Schreck auf die Finger, um zu verhindern, dass es das scharfe Messer greift.

Durch Schlagen (Prügeln) erzieht man kein Kind. Man verletzt es, macht ihm einfach nur Angst. Das ist keine Erziehung, das ist pure Machtausübung. Der Stärkere schlägt den Schwächeren. Oder glaubt hier jemand, dass der Vater oder die Mutter einen kräftigen Teenager schlägt?

Gewalt hat in der Erziehung nichts zu suchen. Sie erzieht nicht, sie ist nur eine Machtausübung.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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20.11.2009 11:49 Uhr von Boersianer_07
 
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Ein Klaps: Ein Klaps hat noch niemandem geschadet. So sehe ich das.
Verprügeln ist da schon wieder eine ganz andere Geschichte.
Was man aber von antiautoritärer Erziehung hat, sieht man ja heutzutage auf den Straßen.
Wenn es das ist was die Damen und Herren der Schöpfung wollen, dass man den Kindern keinen Klaps mehr geben darf, wenn sie ihn "verdient" haben, dann HALLELUJAAAAAA
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20.11.2009 11:55 Uhr von Balronu
 
+6 | -10
 
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Gewalt gegen Kinder sowas geht echt gar nicht. Ich bin selbst ein Vater von drei Kindern und die sind nicht immer leicht. Gerade in ihrem alter. Aber prügeln? Ich finde es gut das es in Deutschland, wie in vielen anderen EU Ländern echt verboten ist. Auch der sogenannte "Klaps" auf den Hintern.
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20.11.2009 11:57 Uhr von uli1955
 
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der Klaps auf den Hintern: Mit der sogenannten "Antiautoritären Erziehung" sind wir doch bis heute nicht weit gekommen.

Ich bin deshalb auch der Meinung, das der Klaps auf den Hintern, noch keinem geschadet hat.

Zitat...

Antiautoritäre Erziehung ist eine möglichst zwangfreie Form der Erziehung von Kindern. Die Bewegung ist in den 1960er Jahren während der Studentenbewegung entstanden und wird in Kinderläden und freien Schulen gelebt. Sie sieht sich im Gegensatz zu einer "traditionellen und staatlichen repressiven Erziehung", unterscheidet sich aber auch grundsätzlich von Laissez-faire. Kinder sollen sich zu selbstbewussten, kreativen, gemeinschafts- und konfliktfähigen Persönlichkeiten entwickeln. Sowohl das Ziel als auch der Weg haben die heutige Erziehung nachhaltig geprägt. Antiautoritäre Erziehung richtet sich nicht gegen Autorität, sondern nur gegen die unnötige Unterdrückung der Selbstentfaltung des Kindes, also gegen autoritäre Personen und Systeme.

...Zitat Ende, Quelle: Wikipedia

Auf Grund unserer deutschen Gesetzgebung stellt der Klaps auf den Hintern schon den Straftatbestand einer Körperverletzung dar.

Jedes Elternteil sollte sich überlegen wie er sein Kind erzieht und was daraus entstehen wird.

Haben die Gewalttaten von Jugendlichen nicht in letzter Zeit drastisch zugenommen?

Nun sollte sich jeder seine Gedanken machen und dann entscheiden. Mehr möchte ich nicht mehr dazu schreiben.

In diesem Sinne
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20.11.2009 11:58 Uhr von Jaecko
 
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Und wieder ein grund warum ich das Land nicht ausstehen kann.
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20.11.2009 12:03 Uhr von Bokaj
 
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@uli1955: Du schließt falsche Schlussfolgerungen.

Kinder die durch Gewalt auffällig werden, sind nicht Kinder antiautoritärer Erziehung, sondern Kinder, die gar nicht erzogen wurden oder mit Gewalt.
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20.11.2009 12:30 Uhr von diehard84
 
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man muss schon unterscheiden: zwischen verprügeln und einem kind mal eine kleben oder nen klaps auf den hintern wenn richtig doller unsinn gemacht wurde...

sowas hat noch keinem geschadet und bei der heutigen jugend scheint das eher mal ne ohrfeige zu wenig gegeben zu haben als zuviel
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20.11.2009 13:53 Uhr von U.R.Wankers
 
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moderne Väter: in der Gaststätte:

Er: "Jetzt kuck dir das doch mal an, jetzt nimmt der den Kleinen auch noch auf den Schoss."

Sie: "Hermann, die Leute erziehen ihre Kinder heutzutage halt anders, das ist halt so."

Er: "Ach, die Väter heutzutage, die sind doch alle schwul.
Mich hat man früher bei -10 Grad auf den Balkon gesperrt, wenn ich frech war. Und hat mir das vielleicht geschadet?

Sie: "Nicht direkt Hermann..."

(Badesalz)

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