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USA: Raucherin erhält 300 Millionen Dollar Schadensersatz

Eine 61-jährige US-Amerikanerin verklagte den Tabakkonzern Philip Morris auf 300 Millionen Dollar Schadensersatz, da das Unternehmen schuld an ihren Lungenleiden sei. Die Dame, die jetzt im Rollstuhl sitzt, fing bereits mit 20 Jahren an zu rauchen, da sie älter erscheinen wollte.

Bereits 1993 konnte sie ihre Sucht besiegen, trägt aber heute noch die Schäden davon mit sich. Tabakkonzerne werden in den USA des öfteren zu Millionenstrafen verurteilt. Tatsächlich kommt es aber in den wenigsten Fällen zu Zahlungen.

Auch in diesem Fall möchte der Konzern Widerspruch einlegen. "Wir glauben, dass die Schadenssumme ziemlich überhöht ist. Es ist eine klare Rechtsverletzung", meinte ein Philip-Morris-Sprecher.


WebReporter: hornschrottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dollar, Klage, 300, Schadensersatz, Raucher, Tabak, Philip Morris
Quelle: www.spiegel.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2009 09:10 Uhr von hornschrottes
 
+58 | -13
 
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Jeder weiß doch über die Gefahren die Rauchen mit sich bringt beschied? Also selber Schuld wenn so etwas passiert. In den USA geht halt mal wieder alles.

[ nachträglich editiert von HornSchrottes ]
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20.11.2009 09:27 Uhr von ossi81
 
+43 | -2
 
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genau: es ist bleibt eben das land der unbegrenzten möglichkeiten
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20.11.2009 09:27 Uhr von Bokaj
 
+20 | -11
 
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blödes Urteil: Es gibt viele Opfer des Tabakkonsums. Die Zigarettenindustrie sollte für die Krankheiten zahlen, die durch ihrer Droge entstehen.
Alle Krankheiten, auch die der mitrauchenden Nichtraucher, besonders der ungeborenen Kinder.

Das fände ich jedenfalls besser, als einem Raucher soviel Geld in den Rachen zu werfen.

Wenn das garantiert wäre, fangen nur noch mehr das Rauchen an.
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20.11.2009 09:30 Uhr von sevendbbln
 
+16 | -3
 
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es ihr ja sooo schlecht geht freut sich dann ab morgen wohl der rest der familie,.über die dicke kohle,.
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20.11.2009 09:30 Uhr von Malde52
 
+38 | -2
 
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Das: sollte mal jemand in Deutschland versuchen, ich glaub da muss der Richter erstmal laut lachen !
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20.11.2009 09:32 Uhr von El_Scheffe
 
+32 | -2
 
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die zigarettenindustrie: bedient nur die nachfrage. keiner wird zum rauchen gezwungen. deswegen sollte es auch keine schadensersatzforderungen gegenüber den herstellern geben. wer durch jahrelanges rauchen an lungenkrebs oder ähnlichem erkrankt, der ist schlichtweg selbst schuld.
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20.11.2009 09:34 Uhr von kingoftf
 
+8 | -7
 
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Im Gegenzug: sollte die Schachtel Zigaretten 20 Euro kosten, halt so wie andere Drogen auch, aber da schneidet sich der Staat mit den Milliarden Einnahmen durch die Tabaksteuer ja ins eigene Fleisch.
Solange es die Steuer gibt, wird sich da nie was dran ändern.


Und zu der Amerikanerin:

Die sollte von der Firma auch verklagt werden, sie hat ja freiwillig mit dem Rauchen angefangen und ist an ihrer Situation selbst Schuld.
Kein Mitleid mit Leuten, die durchs aktive Rauchen krepieren.
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20.11.2009 09:36 Uhr von Pils28
 
+5 | -2
 
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Sowas ist machbar, wenn man der Bevölkerung kein bißchen gesunden Menschenverstand unterstellen kann!
Und das tun sich die Amis leider nicht (zurecht?)!
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20.11.2009 09:36 Uhr von Bokaj
 
+4 | -9
 
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@ El_Scheffe: Aber wir alle tragen über die Krankenkassenbeiträge die Kosten der Krankheiten, die durch das Rauchen entstehen.

Die Industrie sollte nicht nur einehmen, sodern auch die Kosten, die durch ihren Verdienst enstehen, mitzahlen.
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20.11.2009 09:43 Uhr von Prentiss
 
+10 | -11
 
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Schönes Kommentar Herr Autor. "Selber Schuld" ist immer ganz schnell gesagt und der Wortlaut ist eng verwandt mit "Jedem das seine" und wo man den Schriftzug lesen kann, dürfte bekannt sein.
Wie alt bist Du denn? 20, 30? Halb so alt wie die Dame, möchte ich wetten. Das DU heute bescheid weißt, informiert bist, liegt am Informationszeitalter. Damals konnte man noch nicht jeden Furz im Internet nachlesen wenn man sich bei irgendwas unsicher war.

Wenn die Frau heute 61 Jahre alt ist und mit 20 angefangen hat zu rauchen, war das um 1968 herum. Also mal eben 25 Jahre am Glimmstengel.
Ich schaue jetzt nicht extra nach, aber das dürfte noch sehr stark in die Zeit fallen wo man noch entsprechend um Rauchen geworben hat. Von Nebenwirkungen hat niemand gesprochen, im Gegenteil, es wurde versichert! es wäre unbedenklich. Stichwort Marlboro Mann etc.

Also, wenn einer blechen soll, dann die Tabakindustrie/Lobby. Die haben soviele Tote auf dem Konto, das spottet jedem Vergleich.


:edit:

@ el_scheffe
"die zigarettenindustrie bedient nur die nachfrage"
ich lach mich tot! informier dich mal über die anfänge, vorallem woher diese nachfrage überhaupt kommt, wie so etwas ensteht etc. bei soviel bullshit kann ich nur den kopf schütteln. unglaublich diese an dummheit grenzende ignoranz.

und alle die diese frau so verteufeln wegen eigener dummheit, ich verweise noch mal auf ihr alter.
was ihr hier gerade anschaulich abzieht ist an arroganz und ignoranz kaum zu überbieten. haarsträubend!

[ nachträglich editiert von Prentiss ]
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20.11.2009 09:43 Uhr von ossi81
 
+1 | -0
 
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sie: hätte vielleicht nicht aufhören sollen, denn sie hat bereits 1993 aufgehört und will jetzt kohle haben
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20.11.2009 09:43 Uhr von Katzee
 
+10 | -0
 
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@ Bokaj: Wenn wir erst einmal anfangen, Krankenkosten nach dem "Verursacherprinzip" aufzusplitten, sind wir nicht nur bei der Tabakindustrie sondern auch bei den Winzern, Brauern, Herstellern von Sportartikeln, Autoherstellern etc. Irgendjemand ist immer an irgendeiner Krankheit schuld. Daher wurde die Krankenkasse ja auch als "Solidarprinzip" geschaffen - alle zahlen ein, damit im Fall einer Krankheit irgendeines Versicherten das nötige Geld für die Behandlung da ist. Eine genaue Zuteilung der "Verursacherkosten" ist nämlich nur selten möglich.
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20.11.2009 09:47 Uhr von Bokaj
 
+4 | -1
 
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@ Katzee: Okay, da hast du recht. Aber Raucher mit soviel Geld entschädigen besser belohnen, finde ich unmöglich.
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20.11.2009 09:50 Uhr von killerkalle
 
+3 | -0
 
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SOGAR: wenn sie nur ein Zehntel bekommt kann sie froh sein ...


sich den shice erst reinpfeifen und dann beschweren wasn das für ne mentalität..
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20.11.2009 09:50 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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@ Bokaj: Natürlich ist es bescheuert, solche Schadensersatzsummen festzulegen. Allerdings ist das typisch für das us-amerikanische Rechtssystem: Recht bekommt der Angeklagte, der den besten Anwalt bezahlen kann - und bezahlt werden diese Anwälte nun einmal aus den von ihnen erstrittenen Schadensersatzsummen. Es liegt also ganz im Sinne der Rechtsvertreter, dass dieser Blödsinn weiter geht.
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20.11.2009 09:56 Uhr von Prentiss
 
+1 | -7
 
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ich klinke mich an dieser stelle aus der diskussionsrunde hier aus.
ihr mögt teilweise recht haben, wenn es um eine person ginge die vielleicht seit fünf jahren raucht.

aber verdammt noch mal nicht bei einer person die damit um 1968 herum angefangen hat.
schön das ihr heute alle so aufgeklärt seid, ihr die ihr hier postet und vielleicht 1/3 so alt seid wie die frau um die es geht!
die hatte ihre lokalzeitung, ein paar freunde und die versicherung einer jungen skrupellosen industrie, das rauchen absolut unschädlich sei. kein internet, kein obama und noch keinen toten marlboro mann.
viel spaß noch beim bashen, ich bin raus...
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20.11.2009 10:00 Uhr von Zeckenolli
 
+4 | -3
 
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Typisch: Amerika :D
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20.11.2009 10:04 Uhr von rolf.w
 
+5 | -2
 
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Interessanter: Viel interessanter als dieses ganze "selbst Schuld Gebrabbel" ist doch diese Aussage:
"Wir glauben, dass die Schadenssumme ziemlich überhöht ist. Es ist eine klare Rechtsverletzung", meinte ein Philip-Morris-Sprecher. "

Die gestehen damit quasi ihre Schuld ein, sind nur mit dem Betrag nicht einverstanden. Womit im Übrigen das "selbst Schuld" Argument widerlegt ist.
Bei diesen Prozessen geht es weniger um das Rauchen oder das Verführen zum Rauchen. Es geht viel mehr um die nicht deklarierten Zusatzstoffe, mit denen zB der Tabak erst gegerbt wird, damit er sich zur Rauchware fermentiert. Oder um Zusatzstoffe für den "Geschmack". Alles nicht auf den Verpackungen deklariert, weil es dazu keine rechtliche Auflage gibt.

[ nachträglich editiert von rolf.w ]
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20.11.2009 10:16 Uhr von alphanova
 
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meiner meinung nach sollte die tabakindustrie nur für die krankheiten der passivraucher zahlen. jeder der aktiv raucht, ist ja selbst schuld
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20.11.2009 10:21 Uhr von HornSchrottes
 
+3 | -0
 
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Prentiss: Ja, ich weiß nicht wie das früher war.

Aber nicht alle in dem Alter sind Raucher oder? Wenn man das erste mal raucht, merkt man doch, das es schmeckt oder nicht? Also mir hat es einfach nicht geschmeckt und darum habe ich es auch gelassen.

Soll jetzt JEDER, der damals angefangen hat zu rauchen Schmerzensgeld bekommen, weil er Leiden dadurch trägt, nur weil er angeblich keine Ahnung davon hatte, wie gefährlich das ist.

Die Frau war Erwachsen als sie angefangen hat und kein kleines Kind mehr. Wenn sie es aus so einem dämlichen Grund gemacht hat, um älter auszusehen, gehört sie meiner Meinung nach für ihre Dummheit gleich doppelt bestraft.

Der Körper sendet doch genug eigene Warnsignale?!

Andere Leute haben ganz andere Leiden, die sie von NIEMANDEN bezahlt bekommen, obwohl sie nichts dafür können und nur weil die Gesetze so sind.

Hier mal ein denke etwas ähnlicher deutscher Fall. Die Klage wurde abgewiesen.

http://www.ra-kotz.de/...

Zitat:

"Ein Konstruktionsfehler der Zigaretten ist nicht gegeben. Zigaretten sind trotz der von ihrem Konsum ausgehenden Gesundheitsgefahren keine fehlerhaften Produkte. Die hiervon ausgehenden Gefahren sind den Konsumenten und auch dem Kläger unstreitig seit langem bekannt und werden bewusst in Kauf genommen. Jeder weiß, dass das Rauchen auf Dauer zu schweren, möglicherweise auch tödlichen Gesundheitsschäden führen kann, dass es zu einer Abhängigkeit führen kann, die es schwer macht, das Rauchen wieder aufzugeben.

Entscheidender Gesichtspunkt ist deshalb, daß Raucher für ihr Tun eigenverantwortlich sind. Die Folgen ihres eigenverantwortlichen Verhaltens müssen sie selbst tragen und können nicht auf die Zigarettenhersteller abgewälzt werden. Amerikanische Verhältnisse sind insoweit auf das deutsche Rechtssystem nicht übertragbar. "



Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber du kannst es ja gerne machen.
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20.11.2009 10:30 Uhr von Maegdalicious
 
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bin ich doof: oder ist der titel falsch? sie hats ja soviel ich verstanden habe nicht erhalten, sondern hat die Firma nur verklagt..?
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20.11.2009 10:32 Uhr von FirstBorg
 
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überhöhte summe: Ist zwar etwas OT, aber die beklagen sich das diese Summe überhöht und nicht gerechtfertigt sei... da sollte sich die RIAA und ähnliche mal ein Beispiel dran nehmen wenn sie wiedermal jemanden für ein paar mp3´s um mehrere Millionen erleichtern wollen.
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20.11.2009 10:33 Uhr von HornSchrottes
 
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maegdalicious: "Eine frühere Raucherin hat in Florida 300 Millionen Dollar Schadensersatz von dem US-Tabakkonzern zugesprochen bekommen."

"Auch im aktuellen Fall kündigte der Tabakkonzern an, gegen den Richterspruch vorzugehen."

Erhalten hat sie es wahrscheinlich noch nicht. Da hast du Recht.
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20.11.2009 10:40 Uhr von Blacki
 
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Ich finde es immer wieder geil wie sich manche Leute aufregen^^

Rauchen, da ist jeder selber dran schuld wer rauchen möchte soll rauchen wer nicht der nicht, genauso wie mit alkohol wer sich sinnlos besäuft macht es halt wer nicht der nicht. Zigaretten 20 euro aha dann sollten mal die Benzin Preise auf 20 Euro/L steigen damit die ganzen dummen Jugendlichen nicht so viele unfälle bauen.

Die Frau ist selber dran schuld, ich verklage ja auch net windows weil ich nen Bluescreen hab und mir Daten verloren gehen!!!

[ nachträglich editiert von Blacki ]
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20.11.2009 10:42 Uhr von Fischgesicht
 
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wenn das jeder: zigarettengeschädigter machen würde, dann gäbe es keine zigarettenindustrie mehr

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