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Frankreich: Amoklauf an Schule verhindert

In Beauvais, nähe Paris, hatte vergangenen Dienstag ein 13-Jähriger versucht, mit dem Jagdgewehr seiner Familie Lehrer seiner Schule zu erschießen. Er wurde wegen versuchten Mordes festgenommen und ist nun in einer Pflegefamilie untergebracht.

Im Internet schrieb der Junge am Dienstag, es sei der letzte Tag seines Lebens. Auch seine Eltern waren auf sein seltsames Verhalten aufmerksam geworden. Als am Morgen plötzlich das Jagdgewehr fehlte alarmierten die Eltern die Polizei.

Als der Junge in der Schule ankam, war die Polizei bereits vor Ort. Als er die Polizei in seiner Schule sah, gab er allerdings seinen Plan auf und begab sich in ein Internet-Café, wo er später verhaftet wurde. Momentan wird ein Gutachten über die psychische Verfassung des Jungen erstellt.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Mord, Schule, Lehrer, Amoklauf, Gewehr
Quelle: news.bbc.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2009 07:47 Uhr von Haruhi-Chan
 
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Das ging dank der schnellen Reaktion der Eltern und Polizei ja nochmal gut.
Allerdings werden die Eltern dafür haften müssen das Jagdgewehr so leicht zugänglich gemacht zu haben.
Dass immer mehr Amokläufe geschehen ist nicht nur ein deutschlandweites Phänomen.
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20.11.2009 08:00 Uhr von jonathanm
 
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Krank Das größte Problem heute ist denke ich die Erziehung und Gesellschaft der Jugendlichen. Wenn die nur Gangsterfreunde haben oder die Eltern sich um nichts kümmern, passiert sowas.
Hoffentlich kam der junge nicht nur auf die Idee weil der das tagelang im Radio immer wieder gehört hat mit Amokläufen.
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20.11.2009 09:17 Uhr von PuerNoctis
 
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Angeblich soll ein Elternabend bevorgestanden haben, vor dem der Junge Angst hatte. Um wegen sowas auf einen Amoklauf zu kommen, gebe ich teilweise den Medien die "Schuld", die immer so intensiv über jeden (auch scheinbaren) Amoklauf machen. Sowas bringt die Idee zu solchen Taten in manche Köpfe...

....allderings sind es nunmal Nachrichten :/
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20.11.2009 12:35 Uhr von Schwertträger
 
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Ja, durch die massive Bekanntmachung kommt ein Teil der Jugendlichen überhaupt erst auf die Idee, ... und zum anderen ermöglicht es den unterdrückten Charakteren auch noch posthum etlichen Ruhm (gemäß dem Motto: "einmal groß rauskommen").
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20.11.2009 15:48 Uhr von Schwertträger
 
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@DenLaengstenHabIch: ??? Ist das für irgendetwas wichtig, außer für die eventuelle Bestätigung Deiner Vorurteile?


Die Chance steht hoch, dass es ein Christ oder Moslem war, gemessen an der Verteilung in Frankreich, die ja geschichtsbedingt viele Algerier in ihrer Mitte haben. Agnostiker oder atheist wäre aber ebenso möglich, wie rein theoretisch auch Buddhist, was aber nicht so mit dem Amokgedanken korreliert.
Als Nationalität würde ich sehr stark auf Franzose tippen.

Hilft Dir das weiter?
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20.11.2009 17:07 Uhr von Schwertträger
 
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@DenLaengstenHabIch: Du erkennst Ironie nur, wenn Ironie-Tags dabei stehen, was?!

Ich WEISS, was Du gefragt hast. Ich wollte dir lediglich auf diesem Wege deutlich machen, dass es unsinnig ist, danach zu fragen, weil Du Dir die Wahrscheinlichkeiten selber ausrechnen kannst und mehr nicht von Belang ist.

Mein Sarkasmus war ja schon fast beissend, und trotzdem hast Du ihn nicht bemerkt. Dein "ach nee, wäre ich nicht drauf gekommen" steht also auf dünnen Füßen.



> Für so unwichtige Sachen wie Presse und Informationsfreiheit schon. Aber das wird ja immer unwichtiger hier.<

Und jetzt wirst Du mir bestimmt auch mal genau so ausführlich erklären, was, bitteschön, es mit Pressefreiheit zu tun hat, wenn dort nicht steht, welche Religionszugehörigkeit der Junge hatte.
Es hat doch immer die Freiheit bestanden, solche Dinge zu nennen, wenn es von Belang ist. Presse- und Informationsfreiheit heisst aber auch, es wegzulassen, wenn es eben nicht von Belang ist. Deswegen ist es ja auch die Freiheit zu berichten, worüber man mag, und ebenso die Freiheit, von Dingen, über die man nicht berichten mag, nicht zu berichten.

Und dann gibt es noch die journalistische Verantwortung, aber das Thema ist dann schon Schritt zwei, nachdem Schritt eins klar geworden ist.


[iromie]Ich stelle mir gerade so die ganzen Unfallanzeigen in den Regionalzeitungen vor, wo ab jetzt im Namen der Pressefreiheit immer Nationalität und Religionszugehörigkeit vermerkt werden müssen. Am besten auch noch die Position des Kräuzchens bei der letzten Bundestagswahl und die Sockengröße. Die werden dann glatt vier Zeilen länger. [/ironie]


Deswegen wiederhole ich meinen Verdacht, dass es Dir hier nur darum geht, Deine Vorurteile gegenüber Moslems und südländischen Ausländern zu bestärken, denn andernfalls würde deine Frage nur sehr wenig Sinn ergeben.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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20.11.2009 17:56 Uhr von Schwertträger
 
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@DenLaengstenHabIch: Es gab KEINEN Amoklauf! Es hätte nur beinahe einen gegeben.
Insofern ist Deine Betroffenheit arg übertrieben.

Fakt 1 ist: Dieser Junge hat augenscheinlich Probleme.
Fakt 2 ist: Die Familie selber scheint einigermaßen zu funktionieren, denn sie hat a) sofort bemerkt, dass der Junge komisch drauf und b) das Jagdgewehr weg war.
Fakt 3 ist: Die Famlie scheint ihre Verantwortung ernst zu nehmen, denn sie hat die Poliezi angerufen, um die Lehrer vor ihrem eigenen Sohn zu schützen.
Fakt 4: Die Polizei hat schnell reagiert.
Fakt 5: Der Junge hat daraufhin sein Vorhaben abgebrochen, was eher auf Labilität als auf abgrundtiefen Hass schliessen lässt.

Außerdem besteht eine gewisse Rückschlusswahrscheinlichkeit dahingehend, dass die Medienberichte der Vergangenheit ihn in Richtung amoklauf beeinflusst haben. Das ist aber kein Fakt.


Mal kurz zu Deinem "beschämend":
Genauso gut könnte ich Deine Überbetroffenheit als beschämend hinstellen. Das ist mir aber zu billig.
Auch den Spruch mit der Beerdigung kommentiere ich nicht, weil das alles Spiegelfechtereien sind.


Kommen wir zum Wesentlichen:
>Wie würdest du es ausdrücken? Ach ja so /IRONIE ON Überhaupt nichts/IRONIE OFF<

Nee, nix mit Ironie. Hat tatsächlich nichts mit Pressefreiheit zu tun. Und freiwillige Selbstzensur hat ebenfalls nicts mit Pressefreiheit oder dem fehlen derselben zu tun, falls Du darauf hinaus wolltest.




Nehmen wir mal an, es wäre ein Algerier gewesen, noch dazu Moslem.
WAS ändert das an den Fakten?
WAS ändert das an den Problemen des Jungen, der Lehrer, der Eltern?
WAS ändert das an den auslösenden Faktoren?
Ich würde sagen: So ziemlich nichts.
Nun das Gleiche mit einem Ur-Franzosen, Christ.
Irgendwelche Unterschiede? Nein!

Einziger Unterschied: Bisher waren es größtenteils Christen, die als Amokläufer bekannt wurden.

Du hast Recht, eins ist beschämend. So ein ernstes Thema, wie einen Jugendlichen, der nicht mehr weiter weiss, auszunutzen, um irgendwelche Ressentiments auszuleben, wäre wirklich beschämend.
Aber Du hast bestimmt einen anderen Grund, warum Du unbedingt wissen möchtest, welche Religionszugehörigkeit und Nationalität der Junge und die Familie hat, stimmt´s?
Würde mich mal interessieren, den zu hören.





>.... aber weil jeder Angst hat politisch nicht korrekt zu sein wird mittlerweile sehr viel verschwiegen (Religionszugehörigkeit und Nationalität) weil nicht sein kann was nicht sein darf.<

Oder vielleicht lässt man es auch aus journalistischer Verantwortung weg, um ein Problem, dass vielleicht real 15% ausmacht, nicht auf 90% hochzupushen, wenn die allgemeine Stimmung sowieso schon Richtung 90% tendiert.
Das als Denkanstoss 1.

Und als Denkanstoss 2:
Wenn man die Probleme dieses Jungen und anderer seiner Art löst, löst man doch GLEICHZEITIG auch das Problem ausländischer (evtl. muslimischer) Jugendlicher, die auf einen Amoklauf aus sind, nicht wahr?!
Also ist die Lösung des Problems das Wichtigste, nicht, für wen es gelöst wird.
Aber m
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20.11.2009 22:10 Uhr von Schwertträger
 
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@DenLaengstenHabIch: >Achso ich dachte du bist so "gut" und hast keine "Vorurteile"??!! Jetzt wurde er auf einmal durch die "bösen Medien" beeinflusst. <

Von "bösen" Medien schrieb ich nichts.
Auch nicht, das ich gut oder böse bin. In solchen schwarz-weiss-Kategorien denke ich - nach Möglichkeit - nicht.

Und ich schrieb auch extra dazu, dass es eine Vermutung ist, völlig richtig. Allerdings nicht unbedingt vorurteilsbelastet, sondern nur erstmal eine auf logischen Zusammenhängen basierende - ich sag´s nochmal - Vermutung bezüglich dieses einen, speziellen Jungen.
Keine allgemeine Schlussfolgerung auf andere Amoklaufwillige.


>Wenn die Selbstzensur gut funktioniert ist Pressefreiheit ja auch nicht mehr nötig. <

Wenn sie nicht mehr nötig ist, warum beklagst Du Dich denn dann, dass sie betroffen wäre?
Außerdem gehst Du auf meinen HAUPTPUNKT, nämlich dass eine Erwähnung der Religion und Herkunft hier gar nichts brächte, überhaupt nicht ein. Dann wäre es nicht mal Selbstzensur.
Den Punkt hast Du mir bisher nicht widerlegt bzw. Deine Dir einleuchtende Notwendigkeit nicht belegt.


>Oh mein Gott, dürfen wir das denn? Na da trauen wir uns aber etwas. <
Was soll der Satz nun wieder?
Reinste Polemik.
Geh lieber auf die Frage bzw. die Feststellungen ein, die ich danach gestellt habe, anstatt kindische Spielchen zu spielen.

Aber ja, ich erwähne das und ich werde, wie man sieht, nicht zensiert.


>Na Gott sei Dank. Da befinden wir uns ja wieder im politisch korrekten Fahrwasser.<

Da möchtest Du wohl gerne hin (wenn auch in politisch anderem korrekten Sinne). :-)
Ich habe lediglich eine Tatsache aufgezeigt.
Und diese Tatsache zeigt mir, dass die Erwähnung von Religion und Herkunft keinen Unterschied in dem Problem machen würde, welches genau dasselbe wäre, wenn es dieses Mal kein einheimischer Christ, sondern ein ausländischer Moslem versucht hätte.


>Oder man ist fanatischer Multikultigläubiger und drückt ein Problem von 90% auf 15%. Sowas soll es auch geben. Nicht wahr?<

Ja, soll es geben.
Aber die fanatischen MultiKulti-Hasser, die in den sozial schwachen Gegenden die tatsächlich gescheiterten Typen vor sich haben, und die darum die Gebiete, wo es gut funktioniert, gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen (wollen) und so die 90% Problem empfinden, sind in der lauten, murrenden Überzahl.
Die Zufriedenen murren ja nicht, sondern sind still.


>Das mag sein. Nur gibt es da verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel ein Rückflugticket ins Heimatland.<

Wer wäre denn so blöd, einen vielversprechenden Jugenlichen zurückzuschicken, nur weil er augenscheinlich momentan ein schweres psychisches Problem hat?
Das hier ist ja nicht unbedingt ein Dauer-Krimineller, der auf der Straße durch das Knacken von Autos, Raubüberfälle und Franzosenhass auffällt. Es ist lediglich ein Jugendlicher, der unter Belastung nicht standgehalten hat.
Den muss man sich erstmal genau anschauen. Und wenn es keinen Horizont gibt, kannman ihn immer noch abschieben, .... wenn er denn überhaupt Ausländer war.

Und was machst Du eigentlich, wenn der Vater Ausländer ist, aber ein hochbezahlter Spezialist in mittlerer Führungsebene bei einer renommierten französischen Firma? (Und die Mutter womöglich Sekretärin in derselben Firma).
Den Jungen könntest Du ja schlecht alleine ausweisen. Den Vater aber mitzuschicken, wäre wirtschaftlich viel dämlicher, als ein bisschen Geld und Zeit aufzuwenden, um den Jungen wieder auf Kurs zu bringen.

Ansonsten habe ich - vielleicht zu Deiner Überraschung - absolut nichts gegen eine Ausweisung mehrfach krimineller Jugendlicher (und) Ausländer.


Was mir noch einfällt:
Das Vorhandensein eines Jagdgewehrs im Haushalt ist ein Hinweis auf einen alteingesessenen Franzosen. Ausländer gehen eigentlich seltener auf Jagd, weil ihnen eigenes Land und die geeigneten Verbindungen fehlen.



Wäre schön, wenn Du dieses mal auf ALLE Punkt eingehst, und nicht nur auf die, die Dir genehm sind.
:-)
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27.11.2009 19:45 Uhr von HisDudeness
 
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Kinder jetzt beruhigt euch doch mal! Eure Meinungen werden auch nicht richtiger, je länger die Beiträge sind!

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Zur News: Wie viele (durchgeführte und verhinderte) Amokläufe gab es denn schon in Europa? Und wie viele davon in Deutschland?
Und das obwohl wir das strengste Jugendschutz-System in ganz Europa haben. Da kann´s doch echt nicht dran liegen.

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