20.11.09 07:34 Uhr
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Entzug der Fahrerlaubnis bei Geschwindigkeitsübertretung von 50 km/h

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Führerscheinentziehung eines Mannes bestätigt, der mit 50 km/h zu viel innerorts geblitzt worden war. Mit diesem Verhalten habe der Mann eine derartige Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr an den Tag gelegt, dass er ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen sei

Der Mann war bereits früher auffällig geworden, weshalb ihm die Fahrerlaubnis bereits drei Mal entzogen wurde, unter anderem wegen Trunkenheit. Neben zahlreicher kleinerer Verstöße fuhr der Mann dann im September 2007 mehr als doppelt so schnell wie erlaubt durch eine Innenstadt.

Wer sich als Verkehrsteilnehmer derart rücksichtslos verhält, zeige nach Auffassung der Richter eindrucksvoll seine Nichteignung zum Führen von Kraftfahrzeugen. Der Mann muss zum Wiedererhalt der Fahrerlaubnis daher erneut ein verkehrspsychologisches Gutachten (MPU) vorlegen.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Verkehr, Geschwindigkeit, Entzug, Fahrerlaubnis
Quelle: straffrei-mobil.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2009 07:30 Uhr von shorti-car
 
+21 | -4
 
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Wer innerhalb geschlossener Ortschaften mit mehr als 50 km/h zu viel erwischt wird, bekommt normalerweise nach dem neuen Bußgeldkatalog lediglich ein Fahrverbot sowie vier Punkte und ein Bußgeld von 280 Euro.
Das Urteil des VG Berlin ist daher also recht hart, dürfte daher jedoch eine entsprechende Abschreckung für derart notorische Raser darstellen...
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20.11.2009 07:44 Uhr von jonathanm
 
+24 | -7
 
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Das ist so schon Gerecht.
Das ist einfach Rücksichtslos. Es gibt Kinder die spielen an der Straße. Ich hab dafür kein Verständnis. Ich fahr seit 2 Jahren so wie es vorgeschrieben ist und hab auch noch nie Geld zahlen müssen. So einfach ist das! Und mit Alkohol zu fahren ist eh nochwas ganz anderes das muss einfach nicht sein.
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20.11.2009 07:49 Uhr von sevendbbln
 
+12 | -7
 
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ist ., doch normal !!war das nicht so das du die pappe lost bist wenn du innerhalb geschl. ortschaften etwas über 30 zu schnell bist ??


oder täusche ich mich da ??bei dem warns noch 20 mehr,.
und wenn er die pappe auch schon wegen suff 3 mal abgeben muste,.was dauert da so lange,.
mus er erst nen paar kinder breit fahren ??
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20.11.2009 07:52 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -5
 
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Da kann der Mann: aber noch Froh sein,daß ihm der Führerschein nicht für immer entzogen wurde.
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20.11.2009 08:08 Uhr von ingo1610
 
+17 | -5
 
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@Klassenfein: Wie? Der bekommt ihn irgendwann wieder? So ein Hornochse gehört für immer vom Straßenverkehr augeschlossen.
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20.11.2009 08:10 Uhr von shorti-car
 
+11 | -0
 
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@ sevendbbln prinzipiell schon richtig, nur ist hier zwischen Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis zu unterscheiden. Bei Fahrverbot gibts die Pappe nach ein/zwei/drei Monaten wieder. Wird der FS jedoch entzogen, ist er weg und kommt auch nicht von alleine wieder. Man muss den Führerschein vielmehr noch einmal neu mahcen und zusätzlich eine "bestandene" MPU (Idiotentest) vorlegen.
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20.11.2009 08:13 Uhr von Malde52
 
+4 | -3
 
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Also: ich glaube das wenn man ca. 83km/h fährt und dann Tolleranz etc abgezogen wird man aufjedenfall den Lappen los ist (das ist innerorts so)
Der Typ sollte am besten gar nicht mehr den Lappen wieder kriegen, wer so bescheuert fährt sollte absofort nur noch öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Oder ein Auto was höchstens 25 fährt.
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20.11.2009 08:20 Uhr von sevendbbln
 
+4 | -1
 
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@shorti: ,.,.stimmt ,.,.genau sooo war das !!
nur soo offt der schon vor dem kadi war,.sollts doch mal klappen mit dem ENTZUG !!,.besonders wenn er noch im suff fährt.,
(ps,.deine tonne da im AVA ?)
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20.11.2009 08:23 Uhr von hugrate
 
+6 | -0
 
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...die fahrerlaubnis: wurde ihm 3 mal entzogen?! du meinst wohl eher 3 mal musste er den führerschein abgeben...denn wenn einem die fahrerlaubnis entzogen wird, musst der fs komplett neu gemacht werden...

ist doch vollkommen richtig, die reaktion...
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20.11.2009 08:29 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -1
 
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Warum: darf er überhaupt nochmal den Führerschein mit der MPU bekommen? 3 mal entzug des Führerscheins, der WILL doch net lernen. Muss so jemand in seiner Rücksichtslosigkeit erst mal jemand todfahren bis da was passiert?
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20.11.2009 08:57 Uhr von br666
 
+5 | -3
 
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Der Typ: ist ein Wiederholungstäter, der hat überhaupt keinen Lappen mehr zu bekommen, auch nicht nach einer MPU.
Was die MPU anbelangt: Dafür gibt es spezielle Schulungen die einen darauf vorbereiten, da besteht die jeder, sei er noch so hohl in der Birne. Und dann wird weitergeheizt.

Die Strafe sind in D noch viel zu niedrig, schaut euch mal die Schweiz an, da tut ne Strafe richtig weh. Ein Kfz ist ein Hilfsmittel um von A nach B zu kommen, wenn man Rennen fahren will sollte man auf ne Rennstrecke gehen. Dazu sind die meisten aber zu feige.

Eine Strafe sollte ausserdem dem Monatseinkommen angepasst sein. Z.B. bei einer Überschreitung von 30 km/h innerorts sagen wir 2-3 Netto-Monatsgehälter. Das tut richtig weh, und wer dazu verdonnert wird, der ist ja auch selber schuld dran.
Und wenn ein HartzIV-Empfänger das nicht zahlen kann, soll er halt mal für 3-4 Wochen in den Knast wandern, da hat er dann genügend Zeit drüber nachzudenken, wie schnell man innerhalb geschlossener Ortschaften fahren darf.
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20.11.2009 09:09 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -0
 
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@ingo1610: Sag ich doch !!!!!
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20.11.2009 09:12 Uhr von -lord-infamous-
 
+6 | -6
 
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@ br666: Also wenn ich nachts um 3 Uhr in eine Ortschaft fahre, und um Tank und Bremsen zu schonen den Wagen ausrollen lasse, statt am Ortschild in die Eisen zu gehen, und das grüne bzw jetzt blaue Wegelagerervolk hat sich am Ortseingang positioniert und ich habe noch 80 auf dem Tacho, soll ich 3 Monate ohne Gehalt auskommen?
Absolut gerechtfertigt, für diese Gräueltat. Man muss ja nur mal an all die Kinder denken, die um diese Zeit draussen spielen. Aber dann einen auf Pirat und "gegen den Überwachungstaat" machen.
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20.11.2009 09:43 Uhr von Schischkebap69
 
+5 | -1
 
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Urteil gerecht: Also ich fahre auch immer gerne schnell +10 innerorts bzw +20 km/h auf Landstrasse/Autobahn.

+50 km/h innerorts ist nur noch dumm und rücksichtslos und darum ist das Urteil gerechtfertigt
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20.11.2009 10:11 Uhr von Andreas-Kiel
 
+4 | -0
 
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@ -lord-infamous-: Ich fahre immer etwas: schneller als erlaubt (so ca. 10-15km/h) und habe in meinen 24 Jahren Autofahren weniger als 10 Tikets erhalten, die alle unter 30 € waren (und beschwere mich auch nicht). Der ist nun mit deutlich über 100 km/h durch eine Ortschaft gefahren (50 + >50 + Toleranz) und ist schon mehrfach so erwischt worden und da finde ich das Urteil völlig O.K..

Und zu Deinem Einwand:
Das Ortsschild taucht ja nicht urplötzlich auf und die Polizei darf erst nach >100 m hinter oder vor einem Ortsschild stehen. Das heißt, wenn Du das Ortsschild z.B. in 100m Entfernung siehst und bei Tempo 100 Gas wegnimmst bist Du nach 200 m ziemlich sicher bei deutlich unter 80km/h.
Wobei ich Dir beipflichten muß, daß solche Stellen Nachts natürlich zum schneller fahren verleiten und ich es nicht gut finde, wenn die Polizei solche Kontrollen knapp hinter den Ortsschildern macht.
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20.11.2009 10:22 Uhr von botcherO
 
+2 | -6
 
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Deswegen fährt man Pickup: oder SUV. Da merkt man angefahrene Kinder oder Rehe auch mit 30 km/h nicht...
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20.11.2009 10:41 Uhr von mrshumway
 
+2 | -0
 
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wozu noch MPU? Durch seine vorherigen Verhaltensweisen ist doch klar, woher der Wind weht und was sein Motto ist: pedal to the metal.

Die MPU wird doch dann von diesem Subjekt nur genutzt, um sich möglichst geläutert und bekehrt darzustellen. Ob es dann allerdings auch im Hirn "Klick" gemacht hat, bezweifle ich stark. Also was soll der Aufwand mit MPU noch, kostet nur unnötig Steuergelder. Mit drei Psycho Sessions wird man den sicher nicht dazu bringen, seine Verhaltensweise zu ändern.

[ nachträglich editiert von mrshumway ]
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20.11.2009 11:41 Uhr von maki
 
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In Berlin kann "innerorts" auch die Stadtautobahn: oder diverse dreispurige Hauptstrassen ohne Fussgängerquerung bedeuten.

Und dort halten sich nur die Wenigsten (vorzugsweise Micra-Hexen, Toyota-Sparer, Primera-Schieber und Opel-Schläfer) an die Vorschriften.
Die absolute Mehrheit ist mit "berechneter Überschreitung für max. 15 Euro" unterwegs...

Auf der Stadtautobahn biste mit 130 (also 50 kmh mehr als erlaubt) ausserhalb der Stosszeiten nicht am Rasen, sondern am Mitschwimmen...
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20.11.2009 13:19 Uhr von freak1982
 
+2 | -0
 
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Bei den ganzen Verstössen die er begangen hat hätte man ihm den Führerschein für immer entziehen sollen.
Sowas gehört echt nicht in den Strassenverker.

[ nachträglich editiert von freak1982 ]
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20.11.2009 13:44 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Autor: >>Wer innerhalb geschlossener Ortschaften mit mehr als 50 km/h zu viel erwischt wird, bekommt normalerweise nach dem neuen Bußgeldkatalog lediglich ein Fahrverbot sowie vier Punkte und ein Bußgeld von 280 Euro.
Das Urteil des VG Berlin ist daher also recht hart, dürfte daher jedoch eine entsprechende Abschreckung für derart notorische Raser darstellen... <<


Das siehst Du gottseidank komplett falsch:
dieses Fahrverbot, die 4 Punkte und das Bußgeld treten nur dann ein, wenn der Fahrzeugführer vorher nicht "vorbelastet" war.
In diesem Fall aber war der Fahrzeughalter durch viele einzelne -z.T. schwere Verstöße- in kurzen Zeitabständen immer wieder aufgefallen.

Was wohl letztendlich das Faß zum Überlaufen brachte war, dass er diese letzte Geschwindigkeitsübertretung beging, als gegen ihn ohnehin schon ein Entziehungsverfahren (!) lief, weil er innerhalb von 10 Monaten 3 Verkehrsverstöße begangen hatte.

Mal ganz ehrlich ?
Ich selbst bin froh, dass so ein Unbelehrbarer erst einmal von der Straße ist. Lies Dir doch im von Dir eingestellten Quellartikel selbst noch mal durch, was er alles so angesammelt hatte. Noch in der Probezeit wegen Trunkenheit am Steuer gleich für 9 Monate den Lappen entzogen zu bekommen und danach gleich munter weiter zu machen ist für mich jedenfalls ziemlich erschreckend.

Hätte das Gericht anders entschieden und er hätte danach einen Menschen totgefahren, dann wollte ich das -berechtigte- Geschrei hier nicht hören.
Ist schon richtig, wie das Gericht geurteilt hat.
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20.11.2009 14:01 Uhr von uhlenkoeper
 
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Urteilstext: Wen der gesamte Vorfall und die Urteilsbegründung interessiert :
http://www.verkehrslexikon.de/...
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20.11.2009 23:05 Uhr von daniel1xxx
 
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Man muss sich an die Regeln halten und darf nicht machen was man will.
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20.11.2009 23:15 Uhr von Totoline
 
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"Der Mann war bereits früher auffällig geworden, weshalb ihm die Fahrerlaubnis bereits drei Mal entzogen wurde, unter anderem wegen Trunkenheit. Neben zahlreicher kleinerer Verstöße fuhr der Mann dann im September 2007 mehr als doppelt so schnell wie erlaubt durch eine Innenstadt. "

Wieso hat so einer noch seinen Lappen?

" Der Mann muss zum Wiedererhalt der Fahrerlaubnis daher erneut ein verkehrspsychologisches Gutachten (MPU) vorlegen. "

Alles klar...

Wäre ich der Richter: Führerscheinentzug auf Lebenszeit! Die ersten male MPU haben scheinbar keine Wirkung gezeigt!

Wenn er sich selber gefährden will ist das OK. Aber andere bewusst zu gefährden und das bereits mehrmals.... Das entzieht sich meiner Toleranzgrenze
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21.11.2009 17:56 Uhr von shorti-car
 
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@daniel1xxx: so siehts aus
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23.11.2009 01:40 Uhr von dr-snuggles
 
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mein: erstes vergehen im straßenverkehr war, das ich so dumm war und gefahren bin nachdem ich einen tag zuvor gekifft habe, ohne das ich noch belämmert war, ohne zu schnell oder jemanden zu gefährden. (kiffe seit dem nichtmehr).
der rest thc im blut gab anlass mir 1600euro geldstrafe und 1 jahr führerscheinentzug aufzubrummen. die mpu muß ich natürlich auch machen. alles in allem dürften da lockere 3500euro zusammen kommen. wie gesagt, das war mein erstes und einziges vergehen!!
der typ kommt meiner meinung nach viel zu gut davon wenn er schon 3 mal die pappe weghatte.

so, jetzt habe ich mich geoutet.. vllt überlegt sich mancher ja ob er bekifft fahren soll nachdem er das gelesen hat.
an die minus klicker: wenn ihr von der materie keine ahnung habt, dann bitte, haltet euch zurück.

dont drink and drive....

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