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Google stellt Chrome OS vor und veröffentlicht den Quelltext (Update)

Wie bereits angekündigt hat Google heute sein neues Betriebssystem der Öffentlichkeit vorgestellt. Das System baut auf einem Linux auf und soll innerhalb von Sekunden nach dem Start einsatzbereit sein. Programme werden dabei nur als Webanwendungen ausgeführt und lassen sich nicht lokal installieren.

Überraschenderweise wurde auch gleich der Quelltext zu Chrome OS vollständig offengelegt und veröffentlicht, damit Partner, die Community und Entwickler bereits jetzt schon an dem kommenden Betriebssystem mitarbeiten können.

Trotz der heutigen Veröffentlichung beteuerte Google aber, dass fertige Systeme erst im vierten Quartal 2010 im Handel zu erwarten sind.


WebReporter: bbundy
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Linux, Veröffentlichung, Chrome OS, Quelltext, Webapplication
Quelle: www.heise.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2009 21:09 Uhr von kommentator3
 
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nur Webanwendungen? das kann niemals einen normalen PC ersetzen.
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19.11.2009 21:25 Uhr von enzo07
 
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mmh viel spaß wenn die Internetverbindung mal streikt oder man sich mit einem lahmen Anschluß vergnügen darf ^^

@google: Windows XP bootet auch innerhalb von xx Sekunden! ;)
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19.11.2009 21:27 Uhr von 08_15
 
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kommentator3: local wird immer schneller sein, kein Ding. Es geht aber darum lokale Anwendungen zentriert direkt auf dem server zu haben.

Abgesehen davon das es enorme Kapazitäten einspart, was Du nun auch erkennst, nehme ich Geld für Vorträge.
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19.11.2009 21:28 Uhr von Falloubst
 
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Sieht ganz gut aus hört sich auch ganz gut an. Könnte mir gut vorstellen, dass sich Googles Chrome OS irgendwann als Netbook-Standard etablieren wird.
Auf meinem Rechner landet Chrome OS jedoch nie... ;-)
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19.11.2009 21:33 Uhr von 08_15
 
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mir käme KEIN google: wird aber M$ auch wieder Anteile nehmen. Imlinux oder OSX nix. Das nur was für "nimm .... ist cool..."
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19.11.2009 21:35 Uhr von Gladdle
 
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Überraschenderweise Überraschenderweise wurde der Quelltext offen gelegt. Ja was fuer eine Ueberraschung, Linux unterliegt der GPL. Das heisst veraenderungen MUESSEN wieder als Open Source freigegeben werden! Das ist PFLICHT! Ausserdem hat Google kein neues OS auf den Markt gebracht sondern lediglich eine neue Linux Distribution. Linux existiert seit 1982, ist ja richtig neu! Google wird immer machthungriger und Qualitativ schlechter!
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19.11.2009 21:42 Uhr von enzo07
 
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in Zeiten von Terrabyte Festplatten ist Speicherplatz für normale Anwendungen (Filmbearbeitung mal ausgenommen) sowieso im Überfluss vorhanden.
Man kann hier leicht das Pech haben das es Probleme geben kann, sei es der eigene Internetzugang oder der Server von Google.
Ich kann hier ehrlichgesagt keinen Vorteil erkennen wenn man jedesmal die Anwendung erst langsam aus dem Internet laden muss, sollte man die Anwendung auch lokal speichern können - ok, aber dann ist es nur ein weiteres Linux ;)

[ nachträglich editiert von enzo07 ]
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20.11.2009 07:29 Uhr von bliss.rds
 
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alles online und meine Daten bei Google.
Bestimmt nicht.

Aber da sie ja auch Treiber programmieren möchten - gut für die Linux Community.
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20.11.2009 07:32 Uhr von Madchaser
 
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Webanwendungen?! Hab ich ja so noch nie was von gehört...

Man ist dann also bei den gewünschten Programmen auf die angewiesen, die Google zur Verfügung stellt?

Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es nur so funktionieren soll... man hat nunmal keine Garantie dafür, dass man mit seinem Rechner online gehen kann.
Wäre doch kacke, wenn du z.b. am folgenden Tag eine Doktorarbeit oder so abgeben musst, diese nochmal kurz überarbeiten und anschließend ausdrucken willst, dein Provider aber grade Serverarbeiten durchführt und deine Internetverbindung daher streikt. Das Progamm, um die Datei zu öffnen, kann deshalb nicht gestartet werden und letztlich ist man der Depp.

Was anderes wäre natürlich, wenn gemeint ist, dass das System ein servergestütztes ist, z.B. Firmen also einen Server mit diversen Programmen einrichten und die ganzen Clients dann ihre Programme über diesen Server ausführen. Veränderungen an den Programmen können also für alle User gleichzeitig und gleichermaßen durchgeführt werden und die jeweiligen einzelnen Rechner werden wartungsarmer.
Wäre zwar nichts neues, aber doch ganz schön, wenn es flott läuft.
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20.11.2009 09:17 Uhr von Nico_
 
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@Gladdle: Linux existiert seit 1991...
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21.11.2009 22:40 Uhr von Milkcuts
 
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@Gladdle: "Linux unterliegt der GPL"

Wie genau definierst du Linux? Ich denke du meinst den Kernel. Dieser unterliegt der GPL, daher müssen Änderungen auch als Open Source freigegeben werden, soweit hast du Recht. Aber das bedeutet nicht, dass Programme, die dann auf dem Kernel/Linux laufen auch automatisch unter der GPL stehen und freigegeben werden müssen, also nein, Google ist nicht dazu gezwungen, das machen sie freiwillig.

Was sowohl die GPL, als auch die Freigabe damit zu tun hat dass Google "immer machthungriger und Qualitativ schlechter" wird, habe ich aber noch nicht ganz verstanden. Hier bitte ich, die Begründung bzw. den Gedankengang zu erläutern.

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