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Verden: Lehrerin im Ruhestand klagte erfolglos wegen Kirchenmusik im nahen Dom

Eine zwischenzeitlich pensionierte Lehrerin, die seit mehr als 30 Jahren neben dem Dom in Verden (Niedersachsen) wohnt, hatte vor dem Landgericht in Verden einen Prozess angestrengt und jetzt verloren.

Von der Lehrkraft wurde angeführt, dass sie sich von der Orgel- und Posaunenmusik aus dem gegenüberliegenden Dom schwer belästigt fühlt. Die Richter fanden jedoch, dass ihr persönlicher Krach-Eindruck keinen Anlass gebe, diese sakrale Musik zu verbieten.

Die Lehrerin führte auch noch an, dass sie wegen der Orgelmusik zu Depressionen neige. Dieses wurde aber von den Richtern ebenfalls als subjektives Empfinden der Klägerin zurückgewiesen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lehrer, Dom, Ruhestand, Orgel, Kirchenmusik
Quelle: www.radiovaticana.org

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2009 10:02 Uhr von jsbach
 
+9 | -1
 
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Da ich selbst Kirchenorgel spiele, die Klägerin dort seit über 30 Jahren wohnt, kann ich ihr Ansinnen nicht nachvollziehen. Die teilweise schwere Musik ist nicht jedermanns Geschmack, aber für mich ist eine Kirche ohne Orgel wie ein Fußballspiel ohne Akteure auf dem Spielfeld. Und ein Kirchenlied ohne Orgelbegleitung (a capella) ... das möchte ich mal in einem Dom hören. (Bild zeigt Innenraum und Orgel des Dom zu Verden)
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19.11.2009 10:19 Uhr von vmaxxer
 
+5 | -1
 
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tja: Soll sie doch eingfach umziehen.
Ich gehe mal davon aus das die Kirche schon seit mehr als 30 Jahren dort steht.
Wer in unmittelbare Nähe einer Kirche zieht muss eben mit Glockenläuten, Musik und so weiter leben.
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19.11.2009 10:23 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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Ist ihr wohl langweilig geworden: so als Pensionärin.
Wenn Orgelmusik aus der Kirche sie schwrmütig macht, dann sollte sie mehr Phantom der Oper in dunklen hallenden Räumen hören, dann wird sie mit Sicherheit wieder aktiv.
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19.11.2009 10:29 Uhr von smutjie
 
+2 | -1
 
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Ach: was wäre das schön wenn es mir mal sooo langweilig wäre das ich mir überlegen muss wenn ich warum verklagen kann..

Typisch Lehrer, was anderes fällt mir dazu nicht ein...


Die Kirche/ Dom gibts schon länger.... das ist wie aufs Land ziehen und sich dann beschweren das der Hahn kräht und die Luft nach Kuh/ Schwein/ Pferd riecht!

*kopfschüttelundkeinverständniszeig*
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19.11.2009 10:43 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+2 | -1
 
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Die ist lustig "Eine zwischenzeitlich pensionierte Lehrerin, die seit mehr als 30 Jahren neben dem Dom in Verden (Niedersachsen) wohnt,"

Ist ihr in den 30 Jahren nicht aufgefallen, dass nebenan kirchliche Musik gespielt wird? Als nächstes klagt sie noch gegen das Glockengeläut....

Also manchmal echt, NARF!
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19.11.2009 11:14 Uhr von Herr_Gott
 
+2 | -1
 
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Lehrer sind halt merkwürdige Menschen: Die leben in einer ganz eigenen Welt.
Hatte mal einen als Vermieter, ratet mal wie das ausgegangen ist.

Die meinen allen Ernstes, sie hätten es ja ganz schwer im leben.
Erst 6 Stunden Unterricht täglich und dann nur 12 Wochen Urlaub im Jahr. Mir kommen vor Mitleid die Tränen.
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19.11.2009 11:42 Uhr von derSchmu2.0
 
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im Ruhestand wirds einigen zu langweilig naja kenn aber auch andere Urteile, wo zum Beispiel in nem Dorf ein Neuzugezogener sich durch das Leuten der Kirchenglocken in seiner Ruhe gestoert fuehlte. Er bekam Recht und seitdem schweigen die Glocken fast den ganzen Tag.
Nun Gut, er hat in dem Dorf nicht wirklich Fans seit der Aktion.

In einem anderen Fall ist ein Paaerchen (auch im Ruhestand) in die Nachbarschaft einer Gesamtschule gezogen. Durch den anfallenden Pausenlaerm fuehlten auch sie sich gestoert und bekamen Recht. Die Schule musste dann einige Schallschutzwaende installieren...wers bezahlen durfte, braucht ja nicht weiter erwaehnt zu werden...
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19.11.2009 12:26 Uhr von heinzripke
 
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Lehrerin im Ruhestand klagte erfolglos wegen Kirch: Ja recht so die wohnt schon seid 30 Jahre4n dort und da hatt sie ja auch die musik gehört wegen so einer Scheiße werden Gerichte beschäftigt .Ich hoffe das sie die Kosten hierfür auch tragen muss.

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