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Schiphorst: In Not geratene Großfamilie sucht große Wohnung für wenig Geld

Die Familie Farhan aus Schiphorst im Herzogtum Lauenburg hat ein großes Problem. Der Vater ist arbeitslos geworden und kann seine Familie nicht mehr versorgen. Nach dem Auszug eines Kindes ist die Wohnung jetzt eigentlich nicht mehr angemessen, um vom Sozialstaat bezahlt werden zu können.

Die Großfamilie könnte deshalb bald mit 150 Euro weniger sozialer Unterstützung auskommen müssen. Ein Ultimatum der Arge wurde wegen der schlechten Situation auf dem Wohnungsmarkt aber bereits wieder zurückgenommen.

Momentan stehen jedem Familienmitglied nur 15 Quadratmeter zur Verfügung. Zwei der Kinder hausen im feuchten Keller, zwei andere sind körperbehindert. Familie Farhan sucht eine geräumige Wohnung von etwa 140 Quadratmetern mit vier bis fünf Kinderzimmern, die unter dem üblichen Marktpreis liegt.


WebReporter: chocostarfish
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Familie, Wohnung, Suche, Sucht, Not
Quelle: www.ln-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2009 12:30 Uhr von chocostarfish
 
+3 | -11
 
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In der Quelle steht eine Telefonnummer, an die passende Wohnungen gemeldet werden können. Ich wünsche der Familie viel Erfolg bei der Wohnungssuche. Für Großfamilien ist das sicher schwer.

Was meint ihr, liebe Leser:
Sollten die Städte und Gemeinden auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagieren und große, zentral gelegene Sozialwohnungen bauen?
Oder dürfen Familien nur noch so viele Kinder bekommen, wie sie sich leisten können?
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18.11.2009 12:56 Uhr von littlemouse
 
+8 | -7
 
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blödsinn zu sagen kinder dürfen nur leute haben die sich die auch leisten können. Finanzielle durtstrecken hat jeder mal und sind nicht immer vorhersehbar und programmierba, gerade die Arbeitslosigkeit. Ich wünsche der Familie viel- und schnellen Erfolg.
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18.11.2009 12:58 Uhr von schwesterwelle
 
+19 | -10
 
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Vielleicht: sollten sie es mal in ihrem Heimatland versuchen. Ich finde, das wäre eine gute Lösung.
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18.11.2009 13:04 Uhr von schwesterwelle
 
+11 | -10
 
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@ chocostarfish: Und? Ist das unser Problem?

[ nachträglich editiert von schwesterwelle ]
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18.11.2009 13:07 Uhr von layer8bug
 
+6 | -2
 
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ist ja traurig, für die kinder, bzw. für die familie, aber was ist mit der assifamilie bei mir um die ecke? und die großfamilie bei meinem gemüsehöcker in der city? WER HILFT DENEN?




____________________________
wer ironie findet, darf sie behalten
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18.11.2009 13:47 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Familie Farhan: Die Gemeinde sollte über ihren Schatten springen und die 150 Eu zahlen, denn der Umzug in eine Sozialwohnung oder ins Obdachlosenheim mit Finanzierung wird weitaus teurer.
Gerade Sozialwohnungen sind vielerorts deutlich teurer und für die Differenz muß die Gemeinde sowieso aufkommen.
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18.11.2009 13:52 Uhr von mutschy
 
+7 | -0
 
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Die Kiddies können sich auch zu zweit oder zu dritt ein Zimmer teilen. Ich hatte bis zu meinem 14. oder 15. Lebensjahr auch kein eigenes Zimmer, sondern musste mir eins mit meinem Bruder teilen. Es hat funktioniert... Wenn ich auf staatliche Hilfe angewiesen bin, darf ich halt keine Ansprüche stellen: Derzeit bewohne ich ne 60m²-Wohnung (3ZKB) mit Frau u Kind u die ARGE hat die Zustimmung zu nem Umzug (würden wir selber machen, brauchen nur Zusage wegen der höheren Miete) abgelehnt, obwohl sich im Februar Nachwuchs angekündigt hat. Es is lt ARGE ner vierköpfigen DEUTSCHEN Familie zuzumuten, auf 60 m² zu hausen. Warum kann man dann ner 7 köpfigen Familie mit nicht ganz deutschen Wurzeln ne 120 m²-Whg nich zumuten?

Irgendwas stimmt hier nich...

Und ja, es is schade, dass der Familienvater seinen Job verloren hat u damit der Ernährer für die Familie weggefallen is. Aber hätte er nich wenigstens, während er in Arbeit war, vorsorgen können? Ich muss mir als ALGII-Bezieher genau das nämlich oft genug vorhalten lassen...
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18.11.2009 14:02 Uhr von cyberax99
 
+3 | -0
 
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@Newsschreiber: "Oder dürfen Familien nur noch so viele Kinder bekommen, wie sie sich leisten können?"

Interessanterweise kann ich mir derzeit als arbeitender Mensch kein Kind leisten, geschweige denn mehrere. Würde schon gern das ein oder andere Würmchen als Nachwuchs haben. Daher staune und respektiere ich Arbeitslose, Migrationsfamilien etc. die größtenteils vom Staat leben und sich sagen, die Sorgen die der Cyberax hat, die löst die Gesellschaft in vorm finanzieller Zuwendungen für mich. Und der Cyber fragt sich: Wow, wie machen die das bloß :-)

Zur News.. Das der Vater arbeitslos geworden ist, das Amt sich erstmal weigerte zeigt ja eigentlich nur, das die Familie unfähig ist, zu planen. Wenn ich von heut auf Morgen 5 Kinder adoptiere und dann ein halbes Jahr später arbeitslos werden würde, so stünde ich genauso doof dar. Aber mir würde sowas nicht passieren, weil ich in der Lage bin geistig vorrausschauend zu agieren.

Die Konsequenz ist damit natürlich bei mir selbst, dass ich derzeit auf Kinder verzichten muss, um nicht später mal gegenüber der Gesellschaft zum Bittsteller zu werden.
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18.11.2009 14:14 Uhr von cyberax99
 
+0 | -0
 
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@kaputt: nach der News über eine angeritzte Coca Cola Flasche warte ich eigentlich nur noch auf die Klowand und Glückskeks Quellenangaben....
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18.11.2009 14:17 Uhr von casjopaia
 
+5 | -1
 
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Naja: Müssen eben die Kinder mitverdienen. Es gibt unzählige kleine Jobs, die auch an Kindern vergeben werden dürfen. Sollen mal nicht so zimperlich sein. Zudem gibt es eine Menge gemeinnütziger Institutuionen, die man anbetteln kann.

Und was die große Wohnung angeht, warum sollte man das denen billiger geben? Ich sehe das sicher nicht ein. Da wäre ich nur zu einem Kompromiss bereit. Nämlich den normalen Mietpreis zu verlangen, aber 20% davon für die Dauer der Arbeitslosigkeit des Vaters zinsfrei zu stunden. Mehr Herzensgüte könnte man von mir nicht verlangen.

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