18.11.09 12:08 Uhr
 1.307
 

China: Experten warnen vor Katastrophe am Drei-Schluchten-Staudamm

Nach mehreren Jahrzehnten Planung und Bauzeit sollte der Staudamm am Jangtse-Fluss im November mit voller Auslastung arbeiten. Dazu wurde der Stausee langsam aufgefüllt und sollte nun seinen Höchststand erlangen. Die weitere Auffüllung des Stausees wurde aber vorübergehend stillgelegt.

Experten haben schon vor dem Bau dieses riesigen Projekts davor gewarnt, dass die Aufstauung der gewaltigen Wassermassen zu Aufweichungen im Boden sowie zu Rissen führen könne. Nun wurden bei einer Inspektion etwa 700 kritische Stellen am Projekt entdeckt.

Davon etwas weniger als 600 mögliche Erdrutschzonen. Für den etwa 330 km langen und somit im Vergleich zum Bodensee doppelt so großen Stausee mussten etwa 1,4 Millionen Menschen umgesiedelt werden. Offiziell wird die Unterbrechung der See-Auffüllung aber mit Trockenheit in der Region begründet.


WebReporter: MOTO-MOTO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Experte, Warnung, Alarm, Katastrophe, Damm, Stausee, Mammutprojekt, Jangtse
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kalifornien: Junger Mann riskiert sein Leben um ein Kaninchen zu retten
Umstrittene Digitalwährung Bitcoin nähert sich der 20.000 Dollar Marke
50 deutsche Islamistinnen aus Syrien und dem Irak zurückgekehrt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.11.2009 11:49 Uhr von MOTO-MOTO
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Oha. Dass sieht nach nem großartigen Fehlschlag für die chinesische Regierung aus.

Ob da evtl. n paar Partei-Bonzen glaubten, sie seien schlauer als die Experten?
Kommentar ansehen
18.11.2009 12:51 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nun dann können wir ja bald feststellen, ob ein paar Experten vor Jahren Recht hatten...

Die haben nämlich berechnet, dass der Staudamm, wenn er zu 100% voll ist und bricht, so viele Wassermassen in bewegung setzt, dass die Erde zumindest für einen Moment aus ihrer Achse taumeln könnte.
Kommentar ansehen
18.11.2009 13:02 Uhr von ThreepH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jläbbischer: Quelle/Links dazu? Auch wenn ich das bezweifle, würd ich gern mal mehr darüber lesen.
Kommentar ansehen
18.11.2009 13:23 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Leider nix: Hatte das vor Jhren gelesen. Könnte P.M. oder ein ähnliches Magazin gewesen sein. War jedenfalls nichts im Internet.
Kommentar ansehen
18.11.2009 13:40 Uhr von ZiDake
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hab das auch mal mitbekommen mit der erdachse, aber obs wirklich wahr ist, ka.. habs vor jahren mal in welt der wunder gesehen
Kommentar ansehen
18.11.2009 14:18 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Leider nicht viel zu zu finden: Hab nur das gefunden:

http://wissen.de.msn.com/...

http://www.referate10.com/...

http://www.gym-hartberg.ac.at/...


Leider nie mit Quellenhinweis, aus welchen Wissenschaftlichen Reihen die Befürchtungen kommen.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
Kommentar ansehen
18.11.2009 14:23 Uhr von anderschd
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Woher kommen diese sogenannten Experten? Man kann den Chinesen ja vieles nachsagen, aber wenn die so ein Projekt durchziehen sind bestimmt auch keine Stümper am Werk.
Kommentar ansehen
18.11.2009 14:28 Uhr von Thimphu2003
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
gab es doch vorgestern erst wieder eine Reportage: im TV.

In absoluter Verbrechermanier agieren die offiziellen Stellen Chinas. Es wird vertuscht und gelogen, was die Sicherheit angeht. Abgesehen davon, daß man 1,3 Millionen ihrer Heimat beraubt hat - meißt ohne anständige Entschädigung - ist das ganze eine einzige ökologische Katastrophe.

Risse sind schon vom Stauwasser überdeckt. Da kommt man nicht mehr gut dran. Das ganze ist eine Ruine mit vielen hundert Fehlstellen. Teilweise 3m lange bröcklige Risse.

Falls der Damm bricht, müssen Millionen von Bauern schwimmen lernen. Und zwar innerhalb von Minuten.

Aber in Peking werden von dumm gehaltenen Parteikadern die Fähnchen geschwingt. Auf den Staudamm und auf die kommunistischen Errungenschaften einer (desaströsen und korrupten) Regierung.

Falls der Damm brechen sollte, soll man sich freuen über das grandiose Scheitern des hirnrissigen Größenwahns Chinas oder soll man die Toten betrauern? Es ist dann sicher beides angesagt.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
Kommentar ansehen
18.11.2009 16:29 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Terrorstorm: Etwa einem Schmutzfink vom ZDF?
:-D

Naja, wir haben Asse u.ä. - das lohnt sich auch...
Kommentar ansehen
25.11.2009 19:55 Uhr von BrunoBanani
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und im Film 2012: hat man das eigene Leben in die Hände der Chinesen gelegt, durch Bauchen der Archen.

Und in wahrheit schaffen sie nicht mal nen Staudamm ordentlich zu bauen xD.....
Kommentar ansehen
07.12.2009 14:24 Uhr von Graf Holger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es wäre vielleicht hilfreich gewesen zu erwähnen, dass die ´700 kritischen Stellen´ nicht am ´Projekt´, sondern in der Stadt (genauer ´im Wanzhou-Bezirk von Chongqing, der Megastadt nahe dem Staudamm´) gefunden wurden...
Kommentar ansehen
11.01.2010 06:10 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
vergleich: http://www.arte.tv/...

der damm erzeugt mit seinen 26 * 700 megawatt generatoren
85 terawattstunden im jahr.

bei einem strompreis von 20 cent wären das z. b. 17 milliarden euro an strom was damit umgesetzt werden würde (pro jahr).

baukosten nach letzter schätzung von 1999 etwa 27 milliarden euro.

laut quelle müsste man dafür 15 biblis-kernkraftwerke hinstellen um die selbe menge strom liefern zu können.

angesichts der dimensionen und dem energiehunger, wird sich die kp das nicht so leicht ausreden lassen =>

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kalifornien: Junger Mann riskiert sein Leben um ein Kaninchen zu retten
Umstrittene Digitalwährung Bitcoin nähert sich der 20.000 Dollar Marke
Digitale Währung Litecoin ist um 4000 Prozent seit Anfang 2017 gestiegen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?