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Die Hälfte aller Mieter machen dem Vermieter Ärger

Die jüngsten Urteile des Bundesgerichtshofes zum Thema Mietrecht und die vermieterfreundliche Politik der neuen Bundesregierung boten zuletzt reichlich Anlass für Diskussionen. Mieter und Vermieter fordern jeweils besseren Schutz vor dem Gegenüber.

Wie eine Studie nun herausfand, sind die Argumente der Vermieter zum Teil berechtigt. Die Befragung ergab, dass knapp die Hälfte der Vermieter schon einmal Ärger mit dem Mieter hatte. Ganz oben auf der Liste stehen dabei verspätete oder gar nicht eintreffende Mietzahlungen.

Auch andere Verhaltensweisen der Mieter sorgen für Ärger. So kommen Sachbeschädigungen an der Mietwohnung an dritter Stelle, gefolgt von Lärmbelästigungen. 15 Prozent aller Vermieter mussten ihre Wohnung sogar schon zwangsräumen lassen


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Recht, Schutz, Ärger, Mieter, Vermieter
Quelle: news.immobilo.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2009 12:42 Uhr von jukado
 
+7 | -1
 
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Ich kann die Proteste der Bevölkerung gut verstehen, vorausgesetzt es sind anständige Mieter die da klagen. Wiederum kann ich Vermieter auch verstehen, dass man Mieter die nicht zahlen raus haben will und jetzt die Möglichkeit dazu hat diese binnen kurzer Frist raus werfen zu können. Das Problem mit der Mülltrennung und den Lärm finde ich überzogen und sehe ich nicht als Problem. Denn jeder schmeißt mal eine Party oder schmeißt ne Bananenschale falsch weg. Solange das nicht regelmäßig passiert.
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18.11.2009 13:35 Uhr von FlyingCannonball
 
+14 | -5
 
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und: wie sieht es andersherum aus? wie viele Mieter hatten schon Stress mit dem Vermieter?
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18.11.2009 13:58 Uhr von tutnix
 
+8 | -2
 
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@FlyingCannonball: allein schon bei den namen der quelle tippe ich mal darauf, dass das nicht so wichtig ist ;).
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18.11.2009 14:18 Uhr von ZTUC
 
+4 | -3
 
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Probleme mit Mietern: Meine Eltern vermieten jetzt nur noch möblieren Wohnraum, da kann man schlechte Mieter schneller rauswerfen.
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18.11.2009 14:21 Uhr von quade34
 
+3 | -8
 
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Mietrecht: ist einseitig konzipiert, weil in Deutschland die Mieter eine Heimat haben, im Gegensatz zu anderen Ländern. Sie sind ein Wählerpotenzial, was besonders von den Roten benötigt wird. Ja, solcher Klientel macht man eben ständig Geschenke in Form von entsprechender Gesetzgebung. Nicht einmal bei den Sozialwohnungen, die von ehemaligen SPD-Leuten gemanagt werden sind die Mieter zufrieden.
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18.11.2009 14:40 Uhr von zanzarah
 
+7 | -1
 
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als jugendlicher: der seit n paar monaten ohne job ist ist man sowieso abgestempelt... versucht mal eine wohnung zu kriegen.... hunderte anrufe bei den vermietern, nach den fragen wie alt ich bin und nach dem verdienst waren die gespräche sofort beendet obwohl ich meine miete immer pünktlich gezahlt habe... interessiert niemand... unverschuldete arbeitslose sind in der heutigen gesellschaft wohl schon schlimmer als abschaum...
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18.11.2009 15:04 Uhr von sepultura
 
+8 | -0
 
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der titel liegt wohl sehr daneben: nur weil die hälfte aller vermieter mal ärger mit mietern hatten, heißt das doch nicht, das die hälfte aller mieter ärger verursacht hätten. es hat doch nicht jeder vermieter mit allen seinen mietern ärger gehabt u.s.w.

abgesehen davon ist die quelle natürlich ein fingerzeig dafür, wer hier lobbyarbeit macht. einige vermieter deklarieren etwas als "ärger", was ihnen einfach nicht passt und der mieter dabei sein recht in anspruch nimmt. beispiel: mieteinbehalt bei lärmbelästigung, defekten innerhalb der wohnung etc., die der vermieter zu tragen hat. aber der böse mieter wagt es, ein teil des geld (rechtmäßig) einzubehalten. auch das ist ärger für einen mieter.

[ nachträglich editiert von sepultura ]
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18.11.2009 15:10 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -2
 
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Was fordern Mieter denn? Ich hab hier nur Probleme der Vermieter gelesen.

Man muss halt dafür sorgen das Leute die nicht zahlen viel schneller fliegen können.
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18.11.2009 15:25 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -5
 
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Ich als Vermieter kenn das hatte leider bei 2 von 3 Mietern diese Erfahrung:

-Miete unpuenktlich oder garnicht.
-Wohnung wird zugemuellt und teilweise unbewohnbar hinterlassen (wg. Schimmel usw).

Raus bekam man solche Mieter nur nach laengerer Prozedur und Hausbesichtigung nur auf Anfrage mit einer recht langen Vorlaufzeit. In solchen Fristen gehen noch einmal Monatsmieten verloren, was schon schnell ueber 2000Euro sein koennen.

Zurueckbekommen haben meine Schwester und ich trotz Anwalt nie etwas.

Nun haben wir eine recht nette Familie drinn. Anfangs war nur die Mutter auf Hartz4 angewiesen, aber mittlerweile ist jedes Familienmitglied auf Hartz4. Dennoch bezahlen sie mehr oder weniger puenktlich (im Laufe des Monats) die Miete.
Da wir noch einen Kredit auf die Immobilie laufen haben sind wir eigentlich schon auf puenktliche Zahlungen angewiesen (ansonsten werden Extrakosten wegen nichtmoeglichen Einzugs faellig). Nunja, aber da sind wir mal nicht so. Seitdem der Vermieter das Geld ueber den Sozialleistungsbezieher bekommt und nicht mehr direkt vom Amt, kann man froh sein, wenn sie denn ueberhaupt bezahlen...und mal abgesehen davon scheinen sie auch mit dem Haus pfleglich umzugehen...

Andersherum gibt es zwar auch Vermieter die ganz schoen unsozial sein koennen, aber bei vielen Vermietern steht auch ne Existenz auf dem Spiel, wenn das Mietobjekt nicht mehr Nutzbar ist oder aufgrund von fehlenden Mieten unwirtschaftlich ist. Mieter, die ungerecht behandelt werden, koennen sich im Grossteil gerichtlich ohne Probleme gegen Vermieter wehren bzw "relativ" einfach aus- bzw. wegziehen. Fuer einen Vermieter und dessen Mietobjekt ist das nicht moeglich...
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02.03.2010 11:37 Uhr von shadow#
 
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Diese Zahlen sind nur eins: Komplett unrealistischer Unsinn!

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