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Berlin: Strompreiserhöhung bei Vattenfall

Der Energiekonzern Vattenfall will nach Tagesspiegel-Informationen seine Strompreise für Berliner Kunden um bis zu 5,9 Prozent und für Gewerbekunden um bis zu neun Prozent erhöhen.

Diese Preisanstieg wird von Vattenfall weder dementiert noch bestätigt. Die Begründung der Anhebung liegt laut Tagesspiegel bei dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches den jährlichen Anstieg von Energien aus erneuerbaren Quellen vorschreibt.

Nach Ansicht des Energieexperten Michael Schäfer, sollen die Berliner Kunden den Einnahmeausfall der AKW Krümmel und Brunsbüttel mit tragen.


WebReporter: hxmbrsel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Strom, Energie, Erhöhung, Versorgung, Vattenfall, Akw
Quelle: www.tagesspiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2009 12:30 Uhr von Fowl
 
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Jaja, so schön kann es sein :): Wenn Energie privatisiert wird und die besitzer ihre Absprachen in der Monopolgesellschaft treffen.
Wetten 3 andere Betreiber ziehen nach?
Begründung "Man muss ja Konkurenzfähig bleiben" ;)

Abzocker!
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18.11.2009 12:54 Uhr von custodios.vigilantes
 
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dabei ist Atomkraft doch so billig? und so sicher?
und viel besser als die erneuerbaren Energiequellen?
Die sind ja viel zu teuer und unbezahlbar?

wer Ironie findet, darf sie behalten.

@ fowl
das nennt sich "an die marktüblichen Gegebenheiten anpassen"
Dieser Satz fällt oft, wenn die Kunden im grossen Stil veräppelt werden.
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18.11.2009 12:55 Uhr von chaotiker1
 
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Na Super: Die Deutschen sind bekloppt genug alle AKW´s abzuschalten, alle anderen europäischen Länder freuen sich ein 2. Loch in ihren Ar...., weil wir dann deren billigen Atomstrom kaufen, da scheinbar noch keiner gemerkt hat, das hier nicht soviel Sonne wie in Afrika scheint und Windkraft hässlich und zu teuer ist, und wir dürfen den Schwachsinn dann ausbaden, sprich: Bezahlen!
Und bevor mir jetzt irgend so ein Ökofuzzi was von den Risiken des Atomstroms erzählen will; Na klar, und wenn in einem Nachbarland, speziell die GANZ sicheren in einem der ehemaligen Ostblöckländer, so ein Atommeiler hochgeht wird der Fallout sicher an der deutschen Grenze halt machen. Weil wir ja so umweltbewußt sind.
Oh Mann, wo soll das hier noch hinführen!
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18.11.2009 13:27 Uhr von froggerdirk
 
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@chaotiker: Gegenfrage: Atommüll produzieren,ohne VORHER geeignete Endlager zu haben,ist ok?
Und Atomstrom ist die Lösung für alle Ewigkeit?
Wenn nicht,ist der logische Schluß doch eindeutig,andere,am besten erneuerbare Energiequellen zu erschließen/fördern.
Mit den Windrädern muß man dann halt leben,ein AKW gewinnt auch keinen Schönheitspreis und den Müll der entsteht,will auch niemand vor der eigenen Haustür haben.

Was das Einkaufen von Atomstrom im Ausland angeht,gebe ich dir Recht,das kanns nicht sein.
Auch kannst du den meisten das Wissen zutrauen,das bei uns nicht so viel Sonnenenergie ankommt,wie am Äquator - deshalb muß ein Mix aus Wind,(Erd-)Wärme,Sonnen undWasserkraft erstellt werden,der ev. durch Kraftwerke unterstützt wird.
Wer jetzt zu Recht sagt,das z.B. Solarzellen keinen guten Wirkungsgrad haben,sollte nicht vergessen,das Atomenergie mit Unsummen gefördert wurde.
Eine solche Förderung für "Saubere Energie" könnte sogar wirtschaftliche Vorteile bringen,wenn diese Technik exportiert würde.

Eigentlich müßte als Argument aber schon reichen,das man die Umwelt nicht mehr als absolut nötig belasten darf und keinen Abfall produziert,den man nicht unterzubringen weiß!

Zum Thema: Es gibt meines Erachtens nur ein einfaches Konzept bei den Energieversorgern:
Nehmen,was man kriegen kann!

Funktioniert hervorragend auch bei der Gas/Wasserversorgung.

[ nachträglich editiert von froggerdirk ]
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18.11.2009 17:23 Uhr von chaotiker1
 
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@froggerdirk: Atomstrom ist keine Lösung für die Ewigkeit, aber für die Gegenwart und nähere Zukunft, bis man Kernfusion und Anderes, was wirtschaftlich und ökologisch vertretbar ist, ausreichend erforscht und serienreif hat.

Der Rest Deines Kommentars ist zwar nur das Nachplappern irgendwelcher Parolen aus Birkenstocksandalen dominierten Teestuben, aber zu Deinem Verständnis will ich dennoch mal auf Deine sogenannten Argumente eingehen:

"AKW´s gewinnen auch keinen Schönheitspreis und mit Windrädern muss man dann leben" - Nur, wieviele Windräder braucht man, um ein AKW zu ersetzen. Und apropos damit leben; Hast Du schon mal unter so einem Windrad gestanden, wenn´s in Betrieb ist? Was das Ding für´n Lärm macht. Das ist auch Umweltbelastung, da KANNST Du nicht drunter wohnen, definitiv nicht. Da, möchte ich lieber neben dem AKW wohnen
Weiterhin führst Du selbst den geringen Wirkungsgrad der Solarzellen an. Das ist aber noch nicht alles. Die Dinger haben ausserdem noch eine sehr überschaubare Lebensdauer und sind im Recycling und Entsorgung genauso aufwändig (mit viel Stromverbrauch übrigens), wie Computer- & sonstige Elektronikbauteile. Weiterhin, Dein Einwand der Subventionierung von AKW´s ist lächerlich, denn die von Dir so hochgelobten erneuerbaren Energiegewinnungsanlgen werden etwa nicht subventioniert? Und sind trotzdem fast an Ihrer Lebenserwartung angekommen, ehe sie mal Gewinn erwirtschaften. Deshalb freuen sie sich ja über jeden, der sich die teuren Dinger auf eigene Kosten auf das Dach seines Einfamilienhauses basteln lässt. Entlastet die Stromversorger an Kosten und schlechtem Gewissen und um die Entsorgung muss sich dann ja auch die arme Sau kümmern, die sich das hat aufschwatzen lassen.
Was war da noch: "Eine solche Förderung für "Saubere Energie" könnte sogar wirtschaftliche Vorteile bringen,wenn diese Technik exportiert würde." Im Prinzip richtig, nur will kaum jemand so was kaufen, weil rund um Deutschland alle schlau genug sind, erst mal solange mit AKW´s weiter zu machen, bis sie "wirtschaftliche" Alternativen gefunden, bzw entwickelt haben.
Na Hauptsache, wir stehen als Vorbild in Sachen Umwelt da. Die, die das entscheiden, müssen´s ja nicht bezahlen, bzw. verdienen dank unserer Blödheit genug, das sie sich das leisten können.
Ich will ja nicht sagen, das erneuerbare Energien generell Mist sind, aber dann doch bitte da, wo es Sinn macht. Also Photovoltaik in südlicheren Gefilden und Windkraft z.B. auf dem Meer, wenn auch vielleicht nicht gerade im Wattenschutzgebiet.
Es ist doch mal so, das keiner der Energieversorger "freiwillig" ein AKW abschalten würde. Und wenn es um Deine Kohle ginge, würdest DU das auch nicht tun. Aber solange man die entstehenden Folgekosten dieses Ökowahnsinns auf andere abwälzen kann, da ist es ja nicht so schlimm.
"ATOMKRAFT, nein Danke! Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!" GENAU!

[ nachträglich editiert von chaotiker1 ]

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