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Felix Magath will mit aller Gewalt seinen Führerschein behalten

ShortNews berichtete bereits darüber, dass Felix Magath (56 Jahre), der Trainer des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, seinen Führerschein abgeben muss, weil er zu schnell gefahren ist.

Ende des vergangenen Monats hatte das Amtsgericht in Uelzen (Niedersachsen) entschieden, dass Magath ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro zahlen muss, einen Monat nicht Autofahren darf und drei Zähler in Flensburg bekommt.

Der 56-Jährige hat jetzt Rechtsbeschwerde gegen dieses Gerichtsurteil eingelegt. "Damit ist die Entscheidung nicht rechtskräftig", so das Amtsgericht. Damals war Magath nicht vor dem Gericht erschienen, obwohl er Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt hatte.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Gericht, Urteil, Trainer, Gewalt, Führerschein, Felix Magath, Berufung
Quelle: www.abendblatt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2009 11:36 Uhr von rolf.w
 
+59 | -10
 
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@treadstone: Sein gutes Recht? Klar läuft alles im Rahmen des rechtlich möglichen, aber es war gewiss nicht sein gutes Recht, 43 KM/H zu schnell zu fahren. Anstatt dafür die Konsequenzen zu tragen hofft er wohl, dass der nächste Richter S0/4 Fan ist und ihm einen Promibonus einrechnet.
Sollte es keinen Zweifel an der Tat selbst geben, zB. Fehlmessung, Gerät defekt oder ähnliches, sollte man seinen Führerschein für 12 Monate einziehen und seine Geldstrafe verzehnfachen. Denn dann hält er nur die Gerichte auf Trab und die haben gewiss besseres zu tun, als sich um seine Mobilität zu kümmern. Er hatte es nichtmal für nötig gehalten, zu seiner Widerspruchsverhandlung zu erscheinen, obwohl er dazu aufgefordert wurde.
Dem normalen, nicht gut betuchten, Bürger hätte jeder Anwalt geraten, es bei der Buße zu belassen.

[ nachträglich editiert von rolf.w ]
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18.11.2009 11:42 Uhr von szFrog6
 
+28 | -13
 
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gleiches Recht für alle: also Führerschein weg mit dem Fußballer!
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18.11.2009 12:08 Uhr von Dennis112
 
+23 | -3
 
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Sehe ich genau so: Wenn er seinen Führerschein behalten will dann soll sich auch an die Geschwindikeitsbegrenzung halten. Und wenn er das nicht macht muss er wie jeder andere auch damit rechnen dass er seinen Lappen abgeben muss.
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18.11.2009 12:10 Uhr von mutschy
 
+24 | -5
 
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Immer diese: (Pseudo-)Promis...

Der Normalsterbliche muss bei diesem Vergehen mit ner Kündigung rechnen, sofern er beruflich aufn Lenkschein angewiesen is, aber Herr M. will unbedingt seinen Lappen behalten.

Warum lässt er sich nich einfach rumkutschieren? 4 Wochen sind ja nu nich ganz sooo lange. Ich musste seinerzeit (2002) wegen 0,92 Promille auch 4 Wochen zu Fuß gehen u es hat nich geschadet. Seitdem nur noch 0,0 Promille ;)

@Felix Magath:
bin zwar kein Fußballfan, aber auch kein Unmensch:
Für 1500 € netto mach ich die 4 Wochen den Fahrer mit 24-h-Bereitschaft!
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18.11.2009 13:18 Uhr von Pils28
 
+8 | -3
 
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Wer beruflich drauf angewiesen ist, muss im Normalfall seinen Schein nicht abgeben!
Mein Vater musste für ein ähnlichen Vergehen wie Maggath nur doppeltes Bußgeld + paar Gebühren zahlen, statt Führerschein abzugeben.
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18.11.2009 13:28 Uhr von mutschy
 
+3 | -5
 
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Auch, und gerade dann, wenn man beruflich auf den Lappen angewiesen is, braucht man sich nur an die Regeln zu halten!!! Das kann doch nich so schwer sein!

Sicher, ich halte mich auch nich immer dran, aber erstens brauch ich ihn nich beruflich u zweitens bewegt es sich immer im OWi-Rahmen, wenn ich mal die Regeln "biege" :D Kenne glücklicherweise die StVO u die Stellen, wo gerne kontrolliert wird, recht gut ;)

Freu mich jedesmal diebisch, wenn ich mitm Moped Strich50 fahre u ein PKW-Fahrer mich überholt, um dann wenige m später die Kelle zu sehen, weil er gelasert wurde :D

[ nachträglich editiert von mutschy ]
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18.11.2009 13:40 Uhr von Faxendicke
 
+4 | -5
 
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Und? was mach ich denn? Ohne Führerschein ist mein Job im Arsch.
Wayne?
Keinen. Haste Knete ohne Ende, darfste jammern.
Magat, wat der im Jahr verdient, bekommt mancher Facharbeiter in 20 Jahren nicht gebastelt!
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18.11.2009 13:45 Uhr von Xeeran
 
+2 | -1
 
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Er hofft wohl: darauf, dass der Blitzer defekt war oder es eine Fehlmessung war. Der ADAC hatte dazu ja Untersuchungen gemacht und in sehr vielen Fällen kam es eben zu Fehlmessungen. Wenn er sich darauf stützt, dann kann es sein das er kein Bußgeld zahlen muss und somit seinen Führerschein behalten darf.
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18.11.2009 14:18 Uhr von Kappii
 
+1 | -2
 
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@Pils28: dann muss dein Vater aber seinen Führerschein hauptberuchflich nutzen, LKW Fahrer, Aussendienstmitarbeiter, Taxi Fahrer. Ich denke nicht das dies beim Herrn Magath der Fall ist.
"Ich brauche meinen Führerschein beruflich" ist ja kein Freifahrtsschein fürs zu schnell fahren.
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18.11.2009 15:11 Uhr von wally611
 
+2 | -0
 
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der soll sich doch die 3 Zähler für Schalke gutschreiben lassen.
Dann klapps auch mit dem Euroleague Startplatz :-))
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18.11.2009 16:13 Uhr von Linie_R
 
+1 | -0
 
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also ich weis echt nicht was der hat..
jeder muss sich für des was er macht verantworten, und wenn der mit 143 über die landstraße brettert dann muss er hald jetz sein fetzn abgeben ey..
wär er net so schnell gefahrn, aber jetz dann jammern, absolut selber schuld..
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18.11.2009 17:45 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
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Denke Magath ist sehr viel beruflich unterwegs: und von daher wäre es ok, wenn er ihn für einen angemessen Betrag behalten dürfte.
Mit einer Geldstrafe ist man doch auch in Verantwortung getreten!
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18.11.2009 18:07 Uhr von Faxendicke
 
+1 | -1
 
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Des Richters Lieblingswort? Oder das der Politiker?

Angemessen!

So Geldsäcke können sich locker für die paar Monate ein Taxi leisten um zur Arbeit zu kommen.

Erledige Du mal als Familienvater die Dinge des Lebens ohne Auto! Hier auf dem Land fast unmöglich. Die ganze Infrastruktur ist auf den Individualverkehr zugeschnitten. Kaum noch Tante Emmaläden oder sonstige Versorgung. Ohne Auto, tote Hose...
Wenn man genügend Geld hat, sind das keine Probleme.
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18.11.2009 19:00 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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@Pils28: Warum ist er beruflich viel (mit seinem Auto!!) unterwegs? Er ist weder Taxifahrer noch Fernfahrer oder Außendienstmitarbeiter.
Er muss nur ganz normal wie fast jeder zu seinem Arbeitsplatz, dem Stadion, bzw. dem Trainingsfeld kommen. Ansonsten fährt da immer noch ein Mannschaftsbus.
Auftritte in Talkshows, auf Galas, etc. könnte er wohl auch für einen Monat mal hinten anstehen lassen.

Und wenn er wollte würde er sicher sogar den einen oder anderen Fan finden, der ihn sogar kostenfrei durch die Gegend kutschiert.
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18.11.2009 19:07 Uhr von whizzl
 
+2 | -0
 
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Wo kommen wir denn da hin Wo kommen wir denn hin, wenn jeder selbst entscheidet, ob er seinen Führerschein abgibt? Er WILL ihn nicht abgeben.... Muahaha.. hätte er sich mal überlegen sollen, bevor er rast.
Er ist in keinster Weise auf seinen Führerschein angewiesen, kann mit seinem Gehalt locker jeden Tag mit dem Taxi quer durch Deutschland fahren - oder sollte er etwa seine letzten Finanzreserven in einen Teil des maroden Stadions seines Verein gesteckt haben? Oder um dessen Lizenzentzug zu verhindern sogar kostenlos trainieren? .. ich glaube nicht...
Also - für diese Unverschämtheit am besten den Entzug gleich auf ein halbes Jahr erweitern!!!
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18.11.2009 20:40 Uhr von tekkentsuki
 
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verdient er ne sonderbehandlung? ist er etwas besseres als der normalsterbliche?? also ich glaube nicht...
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19.11.2009 01:45 Uhr von EifelundArdennen
 
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Aha der meint: wohl, weil er Magath heißt, bekommt er Extrawürste gebraten. Wenn er zu schnell gefahren ist und erwischt wurde, dann soll er auch kräftig dafür büßen. Und je mehr er sich da wiedersetzt, umso höher müßte das Bußgeld heraufgesetzt werden. Dann soll man ihm es von seinem Gehalt zur Not pfänden. Außerdem hat er ja auch Geld genug, sich den Monat lang fahren zu lassen. Was soll das also - Herr Magath.
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19.11.2009 03:15 Uhr von CasparG
 
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mich wundert immer, wie unhinterfragt: von behörden und lopitikern verzapfte, teilweise wilkürlich und regional völlig unterschiedliche vorschriften akzeptiert, bzw. verteidigt werden, die "rundes " fahren oft verhindern.
ob jemand ein guter fahrer ist, hängt oft weniger von der geschwindigkeit ab, sondern davon, ob er anderen respektvoll
ihren verkehrsraum läßt
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19.11.2009 07:42 Uhr von omar
 
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Kann ich bei nem "Besserverdiener" nicht verstehen: Der soll sich für einen Monat nen Chauffeur leisten. Kriegt ja genau bei seinem Job.
Da könnte er auch nen Arbeitlosen für nen Monat fahren lassen und es wär auch anderen gegenüber gerecht.
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19.11.2009 11:09 Uhr von rolf.w
 
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@CasparG: Man kann sicherlich hinterfragen, ob diese Geschwindigkeit hier sinnvoll ist. Aber es ist bundesweit so, dass auf Bundesstrassen, ausserorts Tempo 100 gilt solange es nicht durch Verkehrszeichen anders geregelt wird.
Und diese Regeln gelten dann für alle, auch für Fussballtrainer.

"...ob er anderen respektvoll ihren verkehrsraum läßt "

Es zeugt demnach Deiner Meinung nach von Respekt, wenn man sich nicht an Regeln hält aber dennoch nichts passiert??
Man könnte hier auch von Glück und Zufall reden und wenn doch etwas passiert hat das Schicksal keinen Respekt gehabt.
Und wenn man mit 70 an einer Schule vorbeidüst und nichts passiert, dann aber Respekt. Und wenn doch einer vors Auto läuft, na, der hat dann eben keinen Respekt vor dem Schnelleren und Stärkeren gehabt. Diese Respektlosigkeit darf dann schonmal das Leben kosten.

Wer so durch die Landschaft rast wie es Herr Magath hier vorgemacht hat, hat alles andere als Respekt vor seinen Mitenschen und verdient gewiss auch keinen Respekt für sein Verhalten.
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20.11.2009 15:39 Uhr von uhlenkoeper
 
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@CasparG: >>mich wundert immer, wi unhinterfragt von behörden und lopitikern verzapfte, teilweise wilkürlich und regional völlig unterschiedliche vorschriften akzeptiert, bzw. verteidigt werden, die "rundes " fahren oft verhindern.
ob jemand ein guter fahrer ist, hängt oft weniger von der geschwindigkeit ab, sondern davon, ob er anderen respektvoll
ihren verkehrsraum läßt <<


Nur mal eine kurze Info, weil ich aus der Gegend komme und sowohl die Story als auch die Stelle kenne, an der Magath geblitzt wurde :

Die Stelle ist eine 100km/h-Zone, in der seit langem gefährlich schnell gerast wird (grade von wenigen Wochen ist nur 2 Kilometer weiter eine 19jährige tödlich verunglückt). Das sog. "Seedorfer Kreuz", wo Magath mit knapp 150km/h erwischt wurde ist auf der B4 zwischen Uelzen und Lüneburg. An dieser Stelle kreuzt die B4 eine Landstraße. Da es dort seit Jahren immer wieder tödliche Unfälle gab, wurde vor 8 Jahren dort die Kreuzung umgehaut und die B4 durch die Landstraße untertunnelt. D.h., sie kreuzen sich nicht mehr, sondern es gibt (sehr kurze) Auf- und Abfahrten auf die B4. Wer dort auf die B4 auffährt, schafft das in den normalen Verkehr grade so.
An dieser Stelle, an der aus verkehrssicherheitsgründen auch eine Tempo-70-Zone durchaus sinnvoll wäre, ist Tempo 150 schlicht lebensgefährlich für andere. Ganz abgesehen davon, dass auf dieser Straße auch immer wieder gefährlich überholt wird, was durch Raser im Gegenverkehr nicht grade ungefährlicher wird.
Insofern sind Kontrollen hier, grade weil es immer wieder "eng" an dieser Stelle wird, vollkommen richtig und angebracht.

Was die Revision vor dem OLG Celle angeht:
dabei geht es mitnichten darum, dass man darauf spekuliert, dass der dortige Richter das Urteil kassiert.
Es geht einzig und allein darum, Zeit zu schinden bis zum letztinstanzlichen Urteil. Immer in der Hoffnung, dass bis dahin bestehende Punkte auf Magaths Flensburger Konto soweit abgeschmolzen sind, dass die Punkte aus dem anstehenden Urteil nicht "gefährlich" werden.
Der gute Herr Magath ist nach Pressemeldungen nämlich durchaus kein unbeschriebenes Blatt in Flensburg und es scheint dort mit den drohenden 3 Punkten ganz schön eng zu werden für seinen Führerschein. Und das nicht nur für einen Monat ....

[ nachträglich editiert von uhlenkoeper ]

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