18.11.09 10:45 Uhr
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Athen: Brandbomben und Steine gegen die Polizei

Zum Gedenken an die Opfer des Studentenaufstandes gegen das faschistische Regime in Griechenland von 1973 fanden am gestrigen Dienstag in Athen Großdemonstrationen statt. Im Anschluss kam es dann in der Nacht zum Mittwoch in der griechischen Hauptstadt zu schweren Ausschreitungen.

Hunderte Demonstranten lieferten sich eine Schlacht mit der Polizei, warfen Brandbomben und Steine und zündeten Autos und Mülltonnen an. Die Polizei setzte Tränengas ein. 200 Demonstranten wurden in Gewahrsam genommen und 13 Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt.

Etwa 12.000 Demonstranten nahmen an der Demonstration teil, die auch an der Botschaft der USA vorbeiging, die damals das Militärregime in Griechenland unterstützte. Auch bei Demonstrationen in Thessaloniki kam es im Anschluss an Massendemonstrationen zu Zusammenstößen mit der Polizei.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Griechenland, Student, Demo, Demonstration, Stein, Athen, Aufstand, Brandbombe
Quelle: diepresse.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2009 11:40 Uhr von Vomito
 
+4 | -1
 
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Hmm mir kommt irgenwie der Begriff Agent Provocateurs in den Sinn!
aber die gibt´s ja garnicht wirklich, oder doch?

Ich weiß es nicht!
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18.11.2009 11:50 Uhr von usambara
 
+3 | -2
 
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bei den Protesten 1973 wurden Panzer gegen Studenten eingesetzt und bis zu 50 Menschen erschossen.
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18.11.2009 11:54 Uhr von Teffteff
 
+3 | -1
 
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@Vomito: Wie wärs aber mit "Operation Gladio" ? Kannste ja mal googeln.
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18.11.2009 12:49 Uhr von Vomito
 
+0 | -0
 
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@teffteff: Mein Kommentar ist Ironisch gemeint!

Dachte das es jeder verstehen sollte. Naja spätenstens jetzt aber.

Gruß
Vomito

[ nachträglich editiert von Vomito ]
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18.11.2009 13:06 Uhr von Teffteff
 
+2 | -0
 
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@Vomito: Mein Kommentar ist ernst gemeint!

Dachte auch, dass es jeder verstehen sollte. Naja spätenstens jetzt aber.

Gruß
Teffteff
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18.11.2009 15:26 Uhr von custodios.vigilantes
 
+2 | -1
 
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false flag operations: haben eine lange Tradition.
In den USA hat man sich als Indianer verkleidet und nichtsahnende Siedler angegriffen. Danach ist man dann losgezogen und hat die ebenfalls ahnungslosen Indianer ausgerottet.

Bis heute erfreut sich diese Taktik grosser Beliebtheit:
http://tinyurl.com/...
http://tinyurl.com/...
http://tinyurl.com/...
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18.11.2009 16:17 Uhr von custodios.vigilantes
 
+4 | -1
 
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zu Athen: http://uk.youtube.com/...
Übersetzung des Moderators (zum Video):
Die Leute mit den Masken und den Stöcken reden mit den Polizisten, als wären sie alte Freunde, während sie ein paar Minuten vorher noch randalierten. Gegen Ende des Videos sagt er: "Der Staat zerstört, der Staat zahlt dafür".
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18.11.2009 16:59 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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@custodios.vigilantes: Danke für den Video-Link. Ich verstehe zwar kein Griechisch, aber die Essenz ist ja klar.

Vielleicht überzeugt dies nun einmal diejenigen, die der Meinung sind, agents provocateur, GLADIO oder ähnliche Institutionen wären eine Phantasie "linker Spinner".
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18.11.2009 18:30 Uhr von custodios.vigilantes
 
+4 | -1
 
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wenn es dich interessiert: gibt es viele fundierte Quellen zu diesem Thema.

Es gibt auch ein sehr gut recherchiertes Buch: http://www.danieleganser.ch/...

Es gab auch schon diverse Anläufe, die Geschehnisse rund um Gladio neu aufzurollen. Allerdings wurden Ermittlungen stets komplett blockiert und vreschwanden still und heimlich in der Versenkung. Offiziell wird die Existenz von Gladio nach wie vor vehement bestritten.

Das Attentat beim Münchner Oktoberfest (13 Tote) wurde einem "verwirrten Einzeltäter" zugeordnet. Gundolf Köhler war jahrelanges Mitglied in der bekannten rechtsradikalen "Wehrsportgruppe Hoffmann", er hatte dort mit selbstgebastelten Handgranaten angegeben:
http://www.sueddeutsche.de/...
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18.11.2009 18:44 Uhr von usambara
 
+5 | -2
 
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steinewerfender Polizist wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Er hatte mehrere Pflastersteine am Berliner 1. Mai auf seine Kollegen von der Bereitschaftspolizei geworfen.
Der Vorwurf des Landfriedensbruchs wurde fallen gelassen.
G8-Demonstranten wurden nur für einen Steinwurf bis zu
1,5 Hahre verurteilt- ohne Bewährung

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