Iran: Schauprozesse enden mit Todesurteil
Im Iran sind fünf Oppositionelle durch das Revolutionsgericht zum Tode verurteilt worden. Sie waren Teilnehmer der Protestkundgebungen im vergangenen Sommer.
Die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad wurde durch diverse Demonstrationen überschattet, die das Regime blutig auflöste und Hunderte Demonstranten festnahm.
Die Anklage warf den Angeklagten im Schauprozess unter anderem Vandalismus, Spionage sowie versuchte Anstiftung einer Revolution, um die geistliche Herrschaft des Irans zu stürzen, vor.