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Hamburg: Referendar veröffentlicht Schülernoten im Netz

Der Referendar eines Hamburger Gymnasiums hat die Noten der Deutscharbeit einer neunten Klasse ins Internet gestellt. Eigentlich sollten die Daten Passwort-geschützt abgerufen werden können. Das System wurde jedoch vorher von dem Referendar nicht getestet und hat offensichtlich nicht funktioniert.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter, die Schüler und die Eltern sind empört. Der Verstoß gegen die Hamburgische Schuldatenschutzverordnung soll mit einem Bußgeld bestraft werden.

Die Seite wurde nach einem Gespräch mit dem Schulleiter gesperrt.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Online, Hamburg, Schüler, Netz, Lehrer, Datenschutz, Note, Gymnasium
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2009 14:14 Uhr von Klopfholz
 
+15 | -18
 
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Was für ein Idiot. Das Internet vergisst nie! Hilfe, und solche Leute bringen unsern Kindern was bei!
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17.11.2009 14:23 Uhr von Thommyfreak
 
+44 | -4
 
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Schade da hätten wenigstens die Eltern mal "alle" Zensuren vom Sprössling sehen können und nicht nur die freiwillig genannten. Hilft gegen das erschrecken beim Zeugniss sehen ^^
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17.11.2009 14:26 Uhr von Allmightyrandom
 
+49 | -4
 
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Uhh, da sind die Schüler jetzt ein Leben lang gezeichnet. Zukünftige Arbeitgeber werden die Noten der Klassenarbeit finden... und dann ists vorbei!

Sicher, soll nicht sein sowas, aber es gibt schlimmeres...
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17.11.2009 14:28 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+37 | -1
 
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zumal bei dem, was viele der Schüler: eh schon bereitwillig über sich im Internet verbreitet haben... Da sind Noten in der Regel das harmlose.

Und der Ansatz vom Referendar war ja ganz gut.
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17.11.2009 15:00 Uhr von EvilMoe523
 
+24 | -2
 
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Würden unsere Genies von Morgen mehr für die Schule tun, dann wäre die Sache auch kein Skandal, sondern man würde es mit Stolz verkünden ;)
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17.11.2009 15:19 Uhr von MOTO-MOTO
 
+12 | -2
 
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Ball flach halten . . . Wir mussten an der Uni vorher unterschreiben, dass Daten von uns im Internet freigegeben werden durften.

Das gleiche dürfte der Referendar nicht gewollt haben. Ihm jetzt eine rein zu würgen dafür, dass er ein neues Medium nutzen wollte, finde ich etwas krass.
Ein Ermahnung ist ok. Mehr finde ich unnötig.

Es handelt sich schließlich hier nicht um Daten, die irgendwelche genaueren Schlüsse auf die Schüler zulassen. Es ist nur eine KLAUSURNOTE.
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17.11.2009 15:27 Uhr von Thommyfreak
 
+2 | -8
 
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@MOTO-MOTO: Lesen bildet......laut Text und Quelle sind Namen UND Note drin.
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17.11.2009 15:36 Uhr von Botlike
 
+8 | -1
 
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Neunte Klasse Selbst wenn der persönliche Webspace von dem Herrn innerhalb von Tagen indiziert und ne Kopie davon gemacht worde wäre, wäre es doch nur EINE EINZIGE Deutscharbeit unter mindestens 4 alleine in dem Jahr. Wen interessiert diese eine Note, wenn die Kinder noch 4 Jahre Schule vor sich haben?

Korrigiere: 3 Jahre

[ nachträglich editiert von Botlike ]
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17.11.2009 15:58 Uhr von Simulacrum
 
+3 | -1
 
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ooha: Naja, ein Versehen.
Was soll man sagen. Ist zwar blöd gelaufen, aber ein Bußgeld dafür verhängen, finde ich übertreiben. Immerhin ist das ein Referendar und die Daten sind zwar privat aber es handelt sich ja um eine einzige Klassenarbeit.Davon wird keiner bleibende Schäden davontragen.
Vielleicht fühlen sich auch einige der Schüler jetzt sogar angesport, ihre Noten zu verbessern. :D
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17.11.2009 15:59 Uhr von MOTO-MOTO
 
+3 | -2
 
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@Thommyfreak: Troll. Stell dir vor, dass habe ich tatsächlich verstanden.

Welche negativen Konsequenzen will ein potentieller Arbeitgeber auf der Basis einer einzigen, hinsichtlich der Zeugnisnote nicht wirklich aussagekräftigen Note denn wirklich ziehen? Wenn er das Abschlusszeugnis vor sich liegen hat, was interessiert ihn dann noch irgendeine der vielen dutzend Klasuren, die der Bewerber in seiner Schullaufbahn mal geschrieben hat?

Das eine einzige Zahl in den weiten des www völlig belanglos und quasi nahezu unnauffindbar ist, ist mir auch schon klar.

[ nachträglich editiert von MOTO-MOTO ]
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17.11.2009 16:14 Uhr von Python44
 
+3 | -1
 
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Hmmmmm ... na und ? Sämtliche Schüler dürfen doch auch, öffentlich und für jederman zu sehen, ihre Lehrer benoten !!! Mit tollen Kriterien, z.B. wie sexy Herr "XY" ist...
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17.11.2009 16:50 Uhr von Thommyfreak
 
+2 | -1
 
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@MOTO-MOTO: Das Troll nimmst du jetzt aber zurück, sonst muss ich gleich weinen ;)
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17.11.2009 16:54 Uhr von das kleine krokodil
 
+3 | -0
 
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@MOTO-MOTO: Also bei mir an der Uni wurden die daten zwar auch im Internet Veröffentlicht, aber immer ohne namensnennung. Da gab es dann listen im Internet mit matrikelnummer + erreichte punktzahl.

Also eine namensnennung erscheint mir injedemfall falsch. Vorallem finde ich die zusätzlichen kommentare aufjedenfall falsch, dass geht nichtmal mitschüler was an.
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18.11.2009 11:38 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Wären die Schulen selber fortschrittlich, dann würde so etwas nicht passieren.

Bei uns war das so das man entweder ne mailaddy angibt und die Note per Mail kriegt oder man z.b. ein selbst gewähltes Codewort auf die Klausur schreibt. Der Prof veröffentlicht dann nur "Codewort" - 2,3(70%) oder so. Würden sich da die Unis besser vorbereiten, müsste man sowas nicht machen.
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18.11.2009 12:43 Uhr von froggerdirk
 
+1 | -0
 
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Kommt mal runter: "Außerdem, was die Schüler alles im Internet darbieten, dagegen sind die Noten doch vollkommen harmlos, im Internet kennen die doch keine Scham. "

Schöne Verallgemeinerung.
Mit Sicherheit gibt es einige Schüler,die nichts,aber auch gar nichts von sich ins Netz stellen - deren Daten wurden aber ebenso veröffentlicht!
Ich würde mich auch ärgern,wenn durch derartige Nachlässigkeiten private Daten für jeden ersichtlich werden.
Der Referendar hat hier schlicht seine Sorgfaltspflicht veernachlässigt,zum Glück ist nicht viel passiert,aber nen Rüffel hat er schon verdient.

Alternativ könnte er all seine Noten öffentlich machen,das haftet sicherlich länger im Gedächtnis...
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18.12.2009 14:25 Uhr von panicstarr
 
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najaa mein infolehrer hat uns die benotungen auch immer per e-mail nach hause geschickt, allerdings nicht seperat sondern eine liste an alle.

gute idee, umsetzung fail

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