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Tausende Schüler und Studenten protestieren gegen die Hochschulreform (Update)

In Deutschlands Universitäten werden Hörsäle besetzt und tausende Studenten und Schüler beteiligen sich an Demonstrationen. Mit bundesweiten Aktionen fordern sie eine Verbesserung der Hochschulausbildung.

In Freiburg gab es Protestmärsche an denen 5.000 Studenten und Schüler teilnahmen, die Polizei berichtet von Demos in Berlin und in Köln.

Die Schüler wollen mit den Protesten erreichen, dass nach der Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr der gelehrte Unterrichtsstoff an Gymnasien überarbeitet wird, an den Hochschulen sollen unter anderem die Studiengebühren wieder abgeschafft werden.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Student, Demonstration, Studium, Studiengebühr, Hochschulreform
Quelle: www.dw-world.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2009 14:06 Uhr von Mark_Aurel
 
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17.11.2009 14:15 Uhr von LenoX.Parker
 
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@Mark_Aurel: jaja lieber einfach dasitzen und nichts tun. Ja klar von der Couch aus kann man sich auch besser beschweren. Ich wette du bist so einer, welcher sich immer nur beschweren tut, aber seinen Arsch net aus der Bude rausbekommt. Ach ja und denk dran mit Wahlen ändert sich sowieso nichts^^
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17.11.2009 14:26 Uhr von Bassram
 
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Jetz muss nur noch der richtigfe zündfunke kommen und dann artet das aus.
So wie in Grichenland
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17.11.2009 14:33 Uhr von Scopion-c
 
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Keine Zeit für Streik: Ich bin Student eines Naturwissenschaftlichen Fachs ich hab für Streik keine Zeit. Das ist halt so wenn 8 Semester in 6 drückt dann geht einem die Zeit verloren für alles, Freunde, Freundin, Familie. Unwichtig, das einzige das zählt sind Formeln und Wissen. I C H B I N E I N L E R N R O B O T O R. Wobei ich ja sagen muss ich stehe auf Bulimie Lernen. Lernen wie ein bekloppter und bei der Klausur alles raus kotzen. JA SIR, Ich bin von Bologna begeistert.

Wer Ironie, Sarkasmus oder Rechtschreibfehler findet darf alles behalten.
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17.11.2009 14:54 Uhr von Rick-Dangerous
 
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Ich hätte während: meines Studium gar keine Zeit gehabt, da wochenlang zu demonstrieren.

Hatte ja auch Jobs, Prüfungen, Projektarbeiten etc. und musste in einer bestimmten Zeit fertigwerden. Und dann musste ich richtig arbeiten und das Studium ist nur noch ne Anekdote im Leben. Aber bei weitem nicht die wichtigste.

Gibt aber anscheinend Leute, die streben das ewige Studentendasein an. Für diese sind Reformen und Gebühren natürlich überproportional wichtig.

Andererseits: Wenn diese Gruppe ein finanziertes Leben forderrn, dann sollte die Gesellschaft auch geeignete Studenten und gesamtwirtschaftlich relevante Studienfächer fordern.
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17.11.2009 14:59 Uhr von Cosmopolitana
 
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Metallpresse: ich gratuliere dir, dass du während des Semesters noch Zeit hast zu lernen und nicht arbeiten gehen musst.

Viele haben für Nachbereitung keine Zeit, weil sie sich die Studiengebühren und den Lebensunterhalt verdienen müssen.

Dass viele zu viel mit feiern gehen beschäftigt sind ist zwar auch klar aber letztendlich zählen die Noten.

Bildung darf einfach nicht teuer sein ! Es ist eh schon katastrophal mit den heutigen Jugendlichen, wie soll man die dann noch motivieren, studieren zu gehen, wenn sie so viele Abstriche machen müssen, während des Semesters?
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17.11.2009 15:01 Uhr von maki
 
+0 | -5
 
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Ohne eine Farbe geht Revolution heut nicht mehr. Aber kaum ist die CIA mal nicht zwecks Anleitung, Fake-GeTwitter und Handyvideoing zur Stelle, klappt echt gar nix mit den Studenten...
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17.11.2009 15:03 Uhr von MX90
 
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pff hier brüllen wieder diejenigen am lautetsten, die offenbar noch nie eine Uni von innen gesehen haben....keine Ahnung, aber immer eine Meinung.
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17.11.2009 15:10 Uhr von derSchmu2.0
 
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Oh Mann, Metallpresse wenn man keine Ahnung hat...

Was haben verkuerzte Lehrzeiten mit Verweichlichung zu tun?
Da muesste man doch eigentlich denken, dass die noch abgehaerteter werden, wenn Studenten in gleichen Stoff in weniger Zeit reingepaukt bekommen muessen.

Nachbereitung ist kaum moeglich, wenn man noch den einen oder anderen Job macht, weil man kein Anspruch auf die mickrigen Bafoegbetraege hat.

BTW. War einer der letzten Diplomanden, hab neben dem Studium bei der Firma, wo ich zuvor ne Ausbildung gemacht habe gearbeitet. Bafoeg haette ich nich bekommen, weil mein Vater zu viel Geld verdient (er kommt selber gerade damit so ueber die Runden, aber fuer Bafoeg isses schon zuviel). Nundenn, zeitlich war man in einem Diplomstudiengang nich wirklich Druck ausgesetzt...nach den Pruefungen und weit davor blieb auch mal Zeit fuer die eine oder andere Party.

Aber die heutigen neuen Studiengaenge immer noch auf das alte Studentenleben zu beziehen ist absoluter Schwachsinn. Warum gehen denn die Absolventen dieser Studiengaenge schon zurueck? Eben, weil der knappe Zeitplan im Gegensatz zum Lehr- und Finanzierungsplan eines gewoehnlichen Studenten steht.

Im Uebrigen wird hier ja auch nicht von faulen Studenten ne Protestwelle ins Leben gerufen, sondern von engagierten Studenten, die ihre, meist knappe, Zeit aufopfern, um mal ein Zeichen zu setzen oder es zumindest versuchen. Studiengebuehren fand ich soweit ja in Ordnung und habe daher auch nie was gegen sie gehabt, ich glaube hier sprechen sich auch eher bei den Protesten die Studenten dafuer aus, was mit den Gebuehren gemacht wird (knapp 1/4-1/3 geht als Sicherung fuer Studienkredite drauf, sprich Sutdenten die solche Kredite beziehen und Gebuehren bezahlen, haben im Grunde 1/4-1/3 ihrer Kredite am Ende eigentlich schon zurueckbezahlt, muessen aber dennoch 100%+Zinsen zahlen, 1/5-1/4 der Gebuehren geht fuer den dazu noetigen Verwaltungsapperat drauf, Summasumarum hat man gerade mal 50% von den bezahlten Gebuehren zur (absolut nicht freien) Verfuegung, um damit die Fakultaeten in vorgebenen Richtungen zu verbessern und zu erweitern.

Es ist alleine schon interessant, wenn in den ersten Runden nach den Wahlen die Gremien sich um folgende Punkte zuerst gekuemmert haben (in genau der Reihenfolge):
-Wirtschaft
-Finanzen
-Arbeit
-Soziales

Von Bildung keine Spur in den obersten Punkten. Das Wirtschaft als erstes genannt wird, sagt ja schon alles.
Ohne tiefgreifende Bildungsreformen wird unser Land bildgunstechnisch stagnieren, um nicht zu sagen verbloeden.
Die Folge: Immer mehr Niedriglohnstellen. Die bildunstechnische/wirtschaftliche Elite bleibt in kleinem Rahmen unter sich und kann das Stumpfe Volk nach Lust und Laune lenken, da dieses eigentlich nur noch damit beschaeftigt ist, die Existenz zu wahren.

Das sind die Gruende, warum die Studenten nun auf die Strasse gehen (bzw. die Hoersaaele besetzen) und nicht irgendwelche Verweichlichungen oder schlicht und einfach Faulheit.

Einfach mal darueber nachdenken und nicht so weiter rumtrollen, man koennte ja glatt meinen, dass der TrollIQ so niedrig ist, dass man irgendwie neidig auf die Studenten ist.

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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17.11.2009 16:17 Uhr von Cosmopolitana
 
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@Metallpresse...Ist ja ganz toll Schulden , was sind denn schon 4000 oder 30.000 Euro Schulden, wenn man zB gerade mal sein Abi gemacht hat?

Manch einer mag ja ruhig schlafen können, wenn er "hoch" verschuldet ist, viele können es nicht. Das macht das Lernen nicht unbedingt einfacher.

Es gibt sicher weitaus klügere Lösungen. Weniger würde auch hilfreich sein. Ausserdem sollten bei diesen bisher bereits eingenommenen Geldmassen langsam mal alle wichtigen Lücken gefüllt worden sein.
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17.11.2009 16:35 Uhr von Bleifuss88
 
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@Metallpresse: Das ist ja wohl das dümmste Argument, das man sich überlegen kann: Wenn man kein Geld zum Studieren hat, soll man sich halt verschulden. Gehts noch? Hier soll eine verschuldete Elite heranwachsen? Das ist ja wie: Wenn bei deinem Auto der Motor kaputt ist, repariere ihn halt, bevor du zur Werkstatt fährst. Und fair wäre vor diesem Hintergrund allenfalls ein zinsloses Darlehen.
Asta linksradikal? Du hast echt kein Ahnung. Und wenn man keine Ahnung hat...du weißt schon.

Nun, für ein Abschaffung der Studiengebühren bin ich auch, zumal zwar immer gesagt wird, dass sie für die Studierenden eingesetzt werden, aber letztlich doch zum größten Teil dafür verwendet werden, das Prestige der jeweiligen Hochschule zu verbessern. Die Einführung von Bachelor/Master halte ich zwar nicht für falsch, aber die Umsetzung ist doch mangelhaft. Ich hoffe nur, dass es sich bei den Protesten auch weiter um diese Themen drehen wird, und das nicht ausartet. Auf linke bis linksradikale Gruppen, die in den Protesten auf Stimmenfang gehen, kann ich gut verzichten. Nun ja, hoffen wir mal, dass aus den Funken ein Flächenbrand wird.
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17.11.2009 16:42 Uhr von StYxXx
 
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@"keine Zeit, muss lernen": Man kann ja auch sein Material mitnehmen und im besetzten Hörsaal lernen. Klappt wahrscheinlich besser, als daheim WoW zu zocken oder TV zu schauen ;)

Mal ehrlich: Sicher gibt es einige, die wirklich mal nen Moment keine Zeit haben. Aber wie ich mitbekommen habe, ist das oft nur Ausrede. Z.B. Antistudiengebührendemos. Da hat man keine Zeit. Dann gehen die Leute aber ins Freibad. Aha? Dabei war die Demo nur kurz. Und das gab es halt oft. Selbst mit Bologna werden nicht 99% der Leute dauerhaft arbeiten. Auch wenn es viel ist, keine Frage. Und von Studiengang zu Studiengang schwankt es nochmals.
Der Witz ist aber: Wenn es zuviel ist, dann wäre es doch gerade Grund, sich zu beteiligen, oder? Man muss kein Student sein um zu sehen, dass mit der Bildungspolitik was schief läuft.
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17.11.2009 17:08 Uhr von Cosmopolitana
 
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Klaaaar, ...bei 4000 geht es natürlich, die Realität sieht da allerdings anders aus.
Jemand von der Bank hat mir erzählt, dass die meisten Studenten Kredite in Höhe von 30.000 Euro genommen haben. Da wird mir echt schlecht und das darf einfach nicht sein.

Und von Hartz 4 kann man das auch nicht mal eben so abbezahlen, so ein Schwachsinn. Die Banken haben dich in einer solchen Situation einfach in der Hand, damit kann nicht jeder gut umgehen, Metallpresse.... Weiß nicht, ob du dir sowas vorstellen kannst ?!
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17.11.2009 20:23 Uhr von In extremo
 
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Studiengebühren find ich zweischneidig: Denn nach dem man an der Uni erfolgreich war, kommt man ja meist in relativ gut bezahlte Jobs in der Wirtschaft. Und was man da an Steuern dann abdrücken darf, stellt die 5000 Euro die man fürs Studium investieren musste, wohl locker in den Schatten. Wäre es dann nicht praktischer drauf zu hoffen, dass viele Leute solche Abschlüsse bekommen?
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18.11.2009 00:46 Uhr von In extremo
 
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@Kaputt: Weil du wahrscheinlich 2 Staaten nicht vergleichen kannst. Ich meine 2% der deutschen Studenten werden durch Stipendien und dergleichen finanziert. In der BRD gab es einfach nie die Idee für das Studium an der Uni Geld zu bezahlen, bzw. hab ich hier auch keine Lust auf amerikanische Verhältnisse, frei nach dem Motto 2% der Unis sind geil, kosten aber dann auch ein Vermögen und die andern 98% sind Schrott. Vor allem war unser altes System wirklich so schlecht? Soweit ich weis, ist es immoment trotz CHE und ihrer neoliberalen Interessen immer noch so, dass keiner fragt, wo man sein Diplom gemacht hat.

[ nachträglich editiert von In extremo ]
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18.11.2009 02:43 Uhr von Xilyte
 
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Teilnehmer: @in erxtremo
Das stimmt so nicht ganz. Früher war es durchaus üblich Studiengebühren zu zahlen. Mein Vater z.B. musste noch einmal pro Semester einen Plan vorzeigen, der alle besuchten Vorlesungen aufzeigte und dementsprechend musste er bar bezahlen.

Generell find ich Demonstrationen schon in Ordnung. Allerdings ist die Einstellung mancher Demonstranten sehr fragwürdig. Hier in Stuttgart ist z.B. folgendes aufgetreten. Es wurde u.A. mehr Mitbestimmungsrecht eingefordert, dabei sind auch Schlagworte wie "demokratische Grundhaltung" und derlei gefallen. Studenten welche aber gegen die "Hauptredner" argumentierten wurden sofort auf unterstem Niveau beschimpt "sie würden ja alles kaputt machen..." Sehr viele der Organisatoren haben anscheinend - meiner Meinung nach - ein sehr linke (teilweise deutlich zu weit links!) Einstellung und wissen selbst nicht so recht das wort Demokratie einzuordnen. Einer hat übrigens ganz stolz - in kleiner Runde - davon berichtet, an wievielen Besetzungsaktionen er in letzter Zeit teilgenommen hat. In weit verstreuten Orten. Zuwenig Zeit hat dieser "Student" offensichtlich nicht!
Diese Einstellung erinnerte mich übrigens stark an "you´re either with us, or against us" wie Ex-US-Präsident G.W.Bush direkt nach dem 11.Sept. so schön meinte! :-)

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