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Mieterhöhung: Vermieter darf bis zum Äußersten gehen

Der in Karlsruhe ansässige Bundesgerichtshof hat entschieden, dass sich Vermieter bei einer Mieterhöhung nicht an der ortsüblichen Durchschnittsmiete orientieren müssen.

Vielmehr können Sie den gesamten vorhandenen Spielraum ausnutzen und somit die Mieterhöhung an der Obergrenze ausrichten.

Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass nicht der Mittelwert entscheidend sei, sondern der Höchstwert.


WebReporter: Session9
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Erhöhung, Miete, Vermieter, Bundesgerichtshof, Beschluss
Quelle: www.gevestor.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2009 11:57 Uhr von Session9
 
+16 | -6
 
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Da kann man sich wohl zukünftig auf saftigere Mieterhöhungen gefasst machen.

Das ausführliche Urteil mit allen Begründungen sowie Aktenzeichen findet ihr in der Quelle.
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17.11.2009 12:15 Uhr von ZTUC
 
+30 | -1
 
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logisch: Wenn man sich nur am Mittelwert orientieren dürfte, dann würde dieser ja nie steigen. Dann wären auf ewig die Mieten gedeckelt und von der Inflation abgekoppelt. Mittelwert bedeutet eben, gibt auch Mieten drüber und auch darunter.

Es stellt sich eher die Frage, wie hoch ist denn die Obergrenze und wie weit ist diese vom Mittelwert entfernt.
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17.11.2009 12:35 Uhr von realNIrcser
 
+4 | -1
 
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@Autor: nicht unbedingt. auch hier gilt: Nachfrage bestimmt das Angebot und/oder umgekehrt. Somit entsteht auch durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage das sogenannte Marktgleichgewicht. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle (z. B. Umgebung oder Baujahr des Objektes)
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17.11.2009 12:43 Uhr von Oberhenne1980
 
+7 | -1
 
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Wo ist die News? Ich darf imme rund überall bis an die Obergrenze gehen. Deshalb heisst es ja Grenze. Solange die nicht überschritten wird, ist alles im grünen Bereich.
Genauso gibt ja der Spielraum an, wo mein Spiel liegen darf. Wieso man dazu überhaupt die Justiz belästigen muss?

[ nachträglich editiert von Oberhenne1980 ]
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17.11.2009 13:30 Uhr von micha1978
 
+7 | -4
 
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@realNIrcser: Das ist so nicht ganz richtig oder warum werden vielerorts Häuser abgerissen um die Mieten künstlich hoch zu halten.

Auf dem Papier stimmt das schon mit Angebot und Nachfrage nur leider in der Realität nicht.
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17.11.2009 13:38 Uhr von bln_playa
 
+9 | -6
 
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vermieter: ein vermieter hat das recht,zu erhöhen wie er will.
der mieter hat aber auch das recht umzuziehen;)
also sollte man sich als vermieter schon überlegen wie weit man gehen möchte
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17.11.2009 13:46 Uhr von micha1978
 
+4 | -2
 
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@bln_playa: Eben nicht.
http://www.anwaltseiten24.de/...
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17.11.2009 14:40 Uhr von killerkalle
 
+1 | -6
 
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gute vermieter: nutzen sowas nicht aus ..


nebenbei das mit den mieterhöhungen kommt von der fdp ich hoffe denen wirds erst mal kräftig erhöht..
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17.11.2009 14:41 Uhr von Hingucker
 
+8 | -5
 
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Dann wird: es wohl in den nächsten Jahren eine Flut von Obdachlosen geben, denn Harz 4 hat Regelsätze und darüber wird kein Cent bewilligt. Leute, die arbeiten, und mit kleinem Einkommen gestaft sind, sind davon auch betroffen.

Ist schon eine Schweinerei, wie die Menschen in diesem Land gegängelt werden.
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17.11.2009 15:12 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -0
 
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micha1978 hat Recht. Dass ein Vermieter die Mieten ungebremst erhöhen kann, stimmt nicht - sofern die Wohnung bewohnt ist, gibt es eine Deckelung. Ist die Wohnung hingegen leer, kann der Vermieter sie zu einem beliebig hohen Mietpreis anbieten. Ob sie dann jemand nimmt, ist Problem des Vermieters.

Das Häuser abgerissen werden, ist auch richtig. Und natürlich steigen dabei auch die Mietkosten. Allerdings ist der Abriß von vielen Häusern ästhetisch auch notwendig.
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17.11.2009 15:49 Uhr von jaujaujau
 
+1 | -2
 
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gott sei dank ,endlich mal eine superüberraschung ,ich werde alle meine mieter anschreiben und mehr kohle verlangen , danke
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17.11.2009 16:01 Uhr von supermeier
 
+2 | -0
 
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Ein vernünftiger Vermieter: legt mehr Wert auf langfristige sichere Mietzahlungen als auf kurzzeitige Höchstgrenzengewinne.
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17.11.2009 16:39 Uhr von micha1978
 
+2 | -1
 
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Solange: Solange der Vermieter kein Aktienunternehmen ist und seine Aktionäre befriedigen muss. siehe "Heuschrecken"
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17.11.2009 18:22 Uhr von SunSailor
 
+3 | -3
 
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@Killerkalle: Was soll denn der Dummfug? Erst einmal ist die FDP nach 11 Jahren erst seit wenigen Wochen an der Regierung, von denen kommt außer Verhandlungen zum Koalitionsvertrag erst mal noch gar nichts. Zweitens waren die Sozen doch 11 Jahre dran, haben da aber offensichtlich keinen Handlungsbedarf gesehen. Weiterhin hat soetwas, wenn überhaupt, die FDP nie alleine entschieden. Ist Dir so ein dümmlicher, polemischer Kommentar nicht einfach peinlich? Mir wäre er. Die Welt ist komplizierter, als durch die rosa-ROTe Brille betrachtet.
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17.11.2009 21:21 Uhr von Mui_Gufer
 
+3 | -0
 
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bald wird es wieder zeit für eine eigene blockhütte
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17.11.2009 23:15 Uhr von spl4t
 
+4 | -1
 
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@mui_gufer bald??
ich würd jetz schon gern in die pampa ziehen und diesem ganzen beschissenen System den Rücken kehren....
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17.11.2009 23:22 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ spl4t: Und den Anfang machst du dadurch, dass du dich in einer Internet-Community beteiligst? Sehr klug.
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18.11.2009 22:40 Uhr von Birjand
 
+0 | -1
 
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Dass die Mieten innerhalb von drei Jahren um 20%: steigen dürfen.....

Das ist eine dermaßen bescheuerte Regelung. Wer verdient denn innerhalb von drei Jahren - netto - 20% mehr!!!!

Das macht in 9 Jahren gut und glatt um die 75 %, eigentlich noch etwas mehr...

Diese Regelung ist dermaßen mieterfeindlich, die Reallöhne sind in den letzten zehn Jahren gesunken!

Mein Vermieter, eine städtische GmbH, erhöht alle drei jahre die Miete, die sind keinen Deut besser als die sogenannten Heuschrecken!
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19.11.2009 07:06 Uhr von heliopolis
 
+0 | -0
 
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Das mag sein: Jede Mieterhöhung muss aber begründet sein. Dafür gibt es zig Entscheide der Gerichte. Niemand muss eine Mieterhöhung akzeptieren, wenn es dafür keinen gerechtfertigten Grund gibt. Insbesondere dann nicht, wenn es Mängel in Wohnung und Haus gibt, die der Vermieter nicht beseitigt.

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