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Ab 2020 gibt es möglicherweise nur noch Nullenergiegebäude

Die Energieeinsparverordnung wurde auf EU-Ebene nach nur kurzer Zeit nochmals verschärft. Ab dem Jahr 2020 sollen Nullenergiehäuser zum Neubauten-Standard in Europa werden, was das Klima erheblich entlasten würde.

Der Vorteil eines solchen Energiehauses ist, dass keine Energie mehr von außen zugeführt werden muss und so langfristig die Kosten gesenkt werden können. Dafür ist der eigentliche Bau plan- und kostenintensiver.

Der Entwurf betrifft nicht nur Wohnhäuser sondern auch öffentliche Gebäude wie beispielsweise Büros. Bis Dienstag soll eine Entscheidung getroffen sein.


WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Europa, Energie, Bau, Immobilie, Gebäude, Neubau
Quelle: news.immobilo.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2009 12:05 Uhr von shorrty
 
+8 | -13
 
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Ich finde es gut das diese Auflage in naher Zukunft in kraft tritt. Wir haben schon viel zu lange unser Klima belastet obwohl wie neue Lösungen parat hatte. Wenn nicht bald etwas passiert dann brauchen wir auch nichts mehr zu machen.
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16.11.2009 12:25 Uhr von fortimbras
 
+17 | -0
 
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Ich glaube nicht, dass das irgendeinen Einfluss auf das Klima haben wird, aber ich halte den Schritt dennoch für Sinnvoll, weil die Energiepreise weiterhin steigen werden.
Wahrscheinlich machen sich die höheren Baukosten schon innerhalb von 10 Jahren durch sinkende Heizkosten bezahlt.
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16.11.2009 12:30 Uhr von rolling_a
 
+15 | -4
 
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Null-Energie-Häuser das ist ja zu schön um wahr zu sein. Die entsprechende Lobby, aka. Strom- und Gasmafia, wird dieses Vorhaben schon zu verhindern wissen.
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16.11.2009 12:43 Uhr von questchen999
 
+10 | -1
 
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gibts schon: habe selber an einem Null-Energie-Haus mitgearbeitet. Mit den heutigen Materialien inkl. Wissen ist das ganze nichts Wildes.

Allerdings liegt heute der Trend bei Minergie D Häusern, da sie um einiges günstiger sind als Null-Energie Gebäude.

Grüsse
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16.11.2009 12:54 Uhr von Inai-chan
 
+4 | -4
 
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am besten holt man sich: noch einen kamit zum heizen um die heizkosten zu sparen
holz ist ja nicht so teuer oO ....


es wird imemr irgendwas sein
je besser die technologie ist die wir bauen, desdo schlimmer wirds der umwelt gehen,d akönnen wir noch so sehr versuchen aufzuhören
ich bin wie fest überheugt das wir irgendwann auf einen anderne planeten auswandern werden, weil wir der Erde nicht mehr helfen können, aber dann wenn wir weg sind wird sie sich selbst erholen!

[ nachträglich editiert von Inai-chan ]
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16.11.2009 13:02 Uhr von Bad_Copy
 
+2 | -3
 
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Find ich: Toll! Wird auch langsam zeit das was getan wird :D
Und wenn es zur vorschrift wird, wirds kaum welche geben die dagegen verstoßen

Hoffentlich trifft dieses vorhaben auch ein :)
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16.11.2009 13:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Ich weiss ja nicht ob es für das Klima besser ist, wenn in hunderttausend Häuser die Energie selbst erzeugt wird - oder wenn das 20 Anbieter übernehmen.
Ich weiss auch nicht, wie man Strom (und Wärme) im Haus erzeugt. Wenn man Wind- oder Sonnenenergie nutzen möchte muss man auch das ausserhalb des Hauses tun.
Ob es langfristig sinnvoll ist, dass dieses jeder selbst macht - oder z.B. über eine geplante Anlage in der Sahara bezieht, kann ich nicht beantworten. Aber auch der Bau von hunderttausen Kleinanlagen kostet Energie und Material.

Momentan kostet in Deutschland der fachmänisch Einbau einer Solaranlage MEHR Geld, als 20 Jahre Strom vom Stromlieferanten zu kaufen. Und dann ist die Anlage eh futsch. Das muss sich "zuerst" ändern.
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16.11.2009 13:18 Uhr von saber_
 
+3 | -1
 
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und ab 2025 gibts ein bundesweites schimmelproblem in den haeusern weil die menschen nicht mit ihren haeusern klarkommen...

fuer so ein passivhaus muss man schon bereit sein...


abgesehn davon das es NULLenergie nirgendwo gibt... waer auf jedenfall fuer eine verschaerfung der daemmungen an objekten.... das wuerds auch schon bringen...
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16.11.2009 13:50 Uhr von TheEagle92
 
+0 | -2
 
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mmh Und was soll das nun bringen
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16.11.2009 14:55 Uhr von Realist92
 
+4 | -0
 
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Quatsch kann garnicht sein wenn 2012 die welt unter geht
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16.11.2009 16:32 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -2
 
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aHa: Ich stelle mir das in den Armen EU Ländern ziemlich schwer vor kostet ja richtig Kohle und wie die es sich leisten sollen :-/.......Man will uns ja immer mehr ausnehmen


UND wie mich das ankotzt die immer mit ihren CO2, Klimakatastrophe ect. ich meine Die Leute die das verursachen machen immer weiter./Firmen verschwenden das meisten und machen am wenigsten die leute die das alles ausbaden sind die Bürger die die Zeche zahlen sollen

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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16.11.2009 20:59 Uhr von jaujaujau
 
+0 | -2
 
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das kann wohl sein,aber dafür hat auch jeder 3 autos und 2 motorräder .
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16.11.2009 21:38 Uhr von Azeruel
 
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Völlig abgesehen von CO2 etc... Stichwort: Energiekrise. Das alleine ist schon Grund genug für solche vorhaben.

Und warum soll es keine null Energie Häuser geben können? Die Häuser sind so gesehen Minikraftwerke, die ihre Lüfter entsprechend selbst aufrecht halten können ;) Nen bisschen nachdenken hilft manchmal Wunder.
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16.11.2009 23:37 Uhr von Mr.Gato
 
+1 | -1
 
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@Azereul: Energiekriese?

Wir haben keine Energiekrise.
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17.11.2009 07:20 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Kehrseite aufgrund der energiesparenden Konstruktion, die das Entweichen von Wärme aus dem Null-Energie-Haus verhindert, schimmeln den Leuten heute ihre ´Häuser unterm Hintern weg.

Das ist der Haken dabei, und nein: lüften hilft da wenig.
Beim Bau eines Hauses wird heute garantiert an mehreren Stellen geschlampt oder betrogen- Fehler bei der Dämmung und Isolierung (wird oft auch von nicht ausreichend ausgebildetem Personal vorgenommen) sind hinterher schwer zu beseitigen, die Quittung erhält man ein paar Jahre später in Form einer unbewohnbaren Bauruine oder einer teuren Kernsanierung.

Diese Häuser kann man nach 20 Jahren gleich wieder abreißen. Die Baubranche freut sich schon auf die Folgeaufträge.

Mensch bin ich froh, daß ich ein 100 Jahre altes Haus mit bunkerdicken Backsteinwänden habe- SO geht das, nicht mit ein paar Zentimetern Ytong und Mineralfasern.
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17.11.2009 10:22 Uhr von Azeruel
 
+0 | -0
 
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Hab ich auch nicht gesagt oder? Aber denke mal in die Zukunft, wenn China und Indien ihren aktuellen Energieverbrauch vervielfacht haben, Und dann mach dich evtl. um so etwas wie Ölgewinnung und ihre Wirtschaftlichkeit kundig, In Zeiten wo der Energieverbrauch täglich massiv steigt, ist es richtig Zukunftsweisende Innovationen zu entwickeln aber auch zu fördern.

Und @Mort: Null Energiehäuser heißen nicht unbedingt hermetisch abgeriegelte Häuser. Ich glaube du verwechselst dass hier mit Energiesparhäuser. Das wird in einem gewissen Maße sicherlich auch bei den "Null-Energie Häusern" angewand, man darf aber davon ausgehen dass bis 2020 die Entwicklung so weit ist, dass da ebend die Häuser nicht wegschimmeln ;) Der Kluge Bauherr weiß dies heute schon zu verhindern.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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07.12.2009 11:19 Uhr von computerdoktor
 
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Passivhäuser funktionieren nicht. Ich kenne keinen einzigen Passivhausbesitzer, der nicht inzwischen eine zusätzliche Heizvorrichtung (meistens einen kleinen Holzofen oder einen Kachelofen) in ihr Haus gestellt haben.

Auch ist anzumerken, dass der Energiebedarf für die Zwangslüftung nicht gerade gering ist. Und sobald im Winter ein Fenster geöffnet wird, ist das ganze System im Einer. Aber wer will schon 6 Monate lang nicht mal ein Fenster öffnen dürfen?

Das Thema Schimmel ist durchaus relevant. Passivhäuser sind extrem luftdicht, dies muss auch mit dem Blower-Door-Test nachgewiesen werden. Und wenn die Lüftungsanlage nicht regelmäßig gewartet wird, ist die Luftqualität in Passivhäusern messbar schlechter als die Außenluft. Dadurch wird auch die Schimmelbildung begünstigt.

Zudem ist bei aller Freude über den geringen Bedarf an Heizung der Bedarf für die Kühlung oft sehr hoch. Große Fensterflächen Richtung Süden, um im Winter die Sonnenstrahlen nutzen zu können, verwandeln Passivhäuser im Sommer zu Saunen. Und der Energieaufwand zum Kühlen ist um Potenzen höher als der Aufwand für das Heizen im Winter.

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