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Türkei: Konflikt mit Kurden soll beendet werden

Die türkische Regierung ist bemüht, den nun seit 25 Jahren anhaltenden Konflikt mit den Kurden endlich zu beenden. Es sollen vielerlei Einschränkungen aufgehoben werden, unter anderem das Sprachverbot der kurdischen Sprache. Im übrigen solle ein Antidiskriminierungskomitee gegründet werden.

Durch die Aufhebung des Sprachverbotes sollen die ehemals kurdischen Namen der kurdischen Dörfer wiederhergestellt werden. Auch sollen sich kurdische Politiker in Wahlkampfauftritten in kurdischer Sprache äußern dürfen.

Das Motto dieses Regierungsplanes lautet "Mehr Freiheit für alle", der gesamte Plan wurde vom Innenminister Besir Atalay verkündet. Andere Abgeordnete, welche die letzte Rede Atalays zum Kurdenproblem mit Zwischenrufen unterbrochen hatten, waren diesmal ruhig und hörten zu.


WebReporter: Rupur
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Verbot, Konflikt, Sprache, Diskriminierung, Kurde
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16.11.2009 00:37 Uhr von Rupur
 
+8 | -6
 
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Ich finde dies ist ein Schritt in die richtige Richtung für die weitere Demokratisierung der Türkei. Im übrigen entspricht der Regierungsplan auch mehreren Auflagen der EU an die Türkei.
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16.11.2009 09:32 Uhr von Alh
 
+6 | -14
 
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Was: man nicht alles verspricht um in die EU zu kommen.
Das ist einfach nur lächerlich.
Wer glaubt denn an eine Beendigung nach 25 Jahren Krieg?
Nur welche die auch an den Weihnachtsmann glauben.
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16.11.2009 09:45 Uhr von varna
 
+7 | -11
 
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Schwachsinn: selbst wenn dieses Problem gelöst würde, sind die von Demokratie mehr als weit entfernt und mit ihrem religiösen Wahn nach wie vor jenseit von gut und böse. Dieses Land ist und bleibt Mittelalter und die Typen dort sitzen bereits mit Spannung auf gepackten Koffern und warten auf den BEitritt oder wieso hat ne 60 jährige Frau aus Europa keine Probleme dort nen Mann mit 20 kennen zu lernen??? Pfui, hört mir bloss auf und lasst die mal schön aus der EU raus.....mindestens für die nächsten 150 JAhre. Sollten die in die EU kommen ist alles zu spät, das ist sicher.

Die Sozialkassen in der gesammten EU werden es danken, wenn die schön draussen bleiben....haben eh schon mehr als genug von denen die nichts zustande bringen in der EU !!!
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16.11.2009 09:51 Uhr von br666
 
+9 | -8
 
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Tja, ich habe den Kommentar von McClouds mehrmals durchgelesen und keine einzige rassistische Äusserung gefunden, geschweige denn irgendwas, was auf Nazitum hindeutet. Er hat lediglich seine Meinung gesagt, und das sollte in Deutschand ja noch erlaubt sein.
Ganz im Gegensatz zum Kommentar von "oOKanuniOo".
Der strotz nur so von verbalen Entgleisungen und direkten Beleidigungen. (sollte man eigentlich melden, oder besser als Beispiel wie man es nicht machen sollte, stehen lassen). Ich hoffe ja stark, dass das nicht zur neuen Diskussionsart mutiert. Also, lieber oOKanuniOo , bitte etwas dezenter und freundlicher argumentieren.
Ich kann übrigens McClouds Beitrag nur zustimmen. Er hat hier Tatsachen zitiert, die man in den vergangenen Tagen in den Nachrichten lesen konnte. Oder?
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16.11.2009 11:19 Uhr von ahmoli89
 
+7 | -5
 
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haha: das ist einfach nur lächerlich ....

die türkei macht das nicht für den eu beitritt , sondern darum um den terror endlich zu stoppen und damit keine soldaten mehr leiden unter unfairen terrorangriffen ....
da stimme ich dir zu kanuni .....
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16.11.2009 11:22 Uhr von ahmoli89
 
+6 | -4
 
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@VARNA: wenn die türkei im mittelalter ist dann bist du in der steinzeit mein freund du weißt von nichts und redest einfach dummes zeug ...du warst bestimmt noch nicht einmal in der türkei und weisst schon sooo viel wooooooow immer dinge die du von anderen gehört hast gelesen hast usw ... geh erst mal die menschen dort näher betrachten ... dann wirst du auch merken das es die bevölkerung in der türkei EINEN SCH..... INTERESSIERT OB SIE IN DIE EU BEITRETEN ODER NICHT
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16.11.2009 11:44 Uhr von cemx1
 
+6 | -4
 
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@varna: genau! Türkei ist noch im Mittelalter und Bulgarien, Rumänien, Polen usw sind Hochmodern und so weit entwickelt, dass sie in die EU kommen. Türkei macht es gewiss nicht für den EU-Beitritt sondern, weil die Regierung zeigen möchte, dass Türken und Kurden Brüder sind. Türkei hatte bessere Zeiten aber gewiss auch schlechtere. Die Regierung macht positive Fortschritte und das können manche von euch nicht verkraften.

Türkei wird der EU nie beitreten. Das ist alles nur ein Trick, damit die Verbindung zu den EU-Ländern noch bestehen bleibt.

Es ist nicht lächerlich, dass der Krieg zwischen Türken und PKK ( nicht Kurden ) beendet wird, sondern durchaus möglich und leicht!

Wartet es ab, die Zeit wird noch kommen!
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16.11.2009 12:06 Uhr von Tuerkkizi
 
+3 | -8
 
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ich glaub es nicht wie kann man nur so dumm sein?


die türkei geht gradewegs kaputt

vatan elden gidiyor.
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16.11.2009 12:18 Uhr von Kangal-57
 
+2 | -6
 
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@Tuerkkizi: Echt ey, welches Land macht denn sowas?
Ist das also der Preis für Frieden mit den Kurden?
Sind die Kurden zu schlau um türkisch zu sprechen?
Das geht echt zu weit, wenn sie Wahlprogramm auf kurdisch bringen wollen!
Sowas bringen nur die Türken, in Europa würden sie das Rathaus stürmen.
Letztens haben sie die Rebellen die sich ergeben haben gefeiert wie Helden und jetz sowas.
Was kommt als nächstes?

[ nachträglich editiert von Kangal-57 ]
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16.11.2009 12:45 Uhr von Tuerkkizi
 
+2 | -3
 
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@kangal: was als nächstes kommt?
die türken werden die minderheit in der türkei, die kurden mit ihren zig kindern.

dann werden WIR um ein land betteln müssen und die werden sich schlapp lachen.

unsere politiker sind einfach zu feige.
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16.11.2009 13:55 Uhr von XFlipX
 
+2 | -2
 
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Ein Schritt in die richtige Richtung aber: noch lange nicht der große Wurf. Zudem muss man abwarten, in wie weit sich diese Regelungen auch in Wirklichkeit umsetzen.

In dem Punkt ist die Türkei leider Wiederholungstäter:

Denn schon laut dem Vertrag von Lausanne von 1923 ist die Türkei verpflichtet:

- die Freiheiten der Sprache, der Presse und der Versammlung für alle Staatsbürger der Türkei zu gewähren


Zudem bestizt die Türkei seit 1999 den Status eines EU-Beitrittskanditaten, dass bedeutet, dass die Türkei die Kopenhagener Kriterien anerkannt und eigentlich auch schon umgesetzt haben müsste.

Ein Punkt der Kopenhagener Kriterien lautet:

- Wahrung der Menschenrechte und Bürgerrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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16.11.2009 17:44 Uhr von kurdish-kaya
 
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tuerkkizi, cemx1: ihr seit türken und ich bin kurde
die medien spielen alles sehr hoch und stellen uns als feinde da, was hab ich euch persönlich getan oder ihr mir das wir sagen wir wären feinde

wir sind menschen, die schon wie auch unsere eltern und großeltern von politik ausgenutzt werden.
wenn die kurden dort in ruhe leben könnten würden sie sich nicht auflehnen. aber der türksiche staat hat ein riesen fehler gemacht. sie haben dem militär zu viel macht gegeben und erdogan möchte nicht gegen die meinung des militärs gehen, weil er auch angst hat durch ein militärputsch zu stüzen.

ich sehe das die türkei sich bemüht, aber wie wir ja alle wissen ist politik ein hinterhältiges spiel im dem wir kleine bauern sind die keinen richtig interessieren.
ich habe türkische mütter gesehen die ihren sohn verloren, weil er als "Bauer" in diesme spiel gefallen ist
genau wie kurdische mütter. aber wir sind nicht die feinde sondern diese unmenschlichen politiker
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16.11.2009 17:49 Uhr von kurdish-kaya
 
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völkermord?!!??!!?? armenier sagen türken waren es
türken verneinen es

zum stand der dinge:
es wird gar von unparteiischen leuten geprüft und beweise gesammelt, wird alles in einer art kommision diskutiert

niemand kann es heutzutage sagen was dort passeirte
also macht nicht alles schlecht nur weil manche die türkei hassen. jedes land hat fehler, aber wir sind ja hier in deutschland und hier ist man erst schuldig wenn die schuld von einem gericht bewiesen ist. also warten wir mal ne zeit, vielleicht auch jahre
aber dann können wir erst richtig urteilen
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16.11.2009 18:45 Uhr von XFlipX
 
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Wer glaubt denn an eine Beendigung nach 25 Jahren: Krieg?

Auch das Medienecho kommt zu demselben Ergebnis, dass die Reformen den Krieg bzw. den Konflikt nicht beenden. Dazu sind die Reformen nicht weitreichend genug bzw. weiß man nicht, was davon in der Wirklichkeit übrig bleibt.

Erdogan und seine Administration bzw. seine AKP bekommen heftigen Widerstand von den türkischen Nationalisten CHP und den türk. Rechtsextremen von der MHP. Im Parlarment soll es fast zu einer Schlägerei zwisch. den Abgeordneten gekommen sein.

Zudem habe ich oben schon geschrieben, dass die Türkei schon laut dem Vertrag von Lausanne von 1923 verpflichtet gewesen wäre, ihren Minderheiten das Recht auf eigene Sprache etc. zu gewähren. Dann kam nochmal 1999 der Status des Beitrittskandidaten etc. Jetzt wird die Gewährung der elementarsten Komponenten der Menschenrechte als Reform verkauft. Das ist Absurd aber wir wissen nicht, mit was für Kräften Erdogan und Co. innenpolitisch zu kämpfen hat.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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16.11.2009 23:58 Uhr von Acun87
 
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dieser völkermord: ist doch nur eine armseelige aufmachung der westmächte und von armenien, um die türkei dumm dastehen zu lassen.

die türkei hat sich nie dagegen gewehrt, die archive aus dem osmanischen reich öffentlich zu machen. armenien bekam von türkischer seite aus ein angebot, auch ihre archive zu öffnen, um diese von historikern untersuchen zu lassen, ob nun ein völkermord stattfand oder eben nicht.. wenn die armenier doch nix zu verlieren haben, wieso wehren sie sich so wehement, gegen eine überprüfung.

davor haben 500-600 jahre osmanen friedlich mit den armeniern gelebt, gäbe es ein grund für ein völkermord, dann hätte dieser schon früher stattgefunden. zum ende des osmanischen reiches, wollten die armenier die geschwächten osmanen mit russischer beteiligung vom osten aus angreifen, um einen armenischen staat zu gründen. dörfer in den kurdischen gebieten wurden von armeniern massakriert. als antwort sind verständlicherweise armenier umgekommen. der großteil der armenier wurde deportiert.. bei diesem todesmarsch sind die meisten menschen umgekommen und nicht wie die ganze welt behauptet die osmanen hätten 1,5 mio. menschen niedergemetzelt. die armenische regierung weiß das zu gut, deswegen verweigern sie bis heute eine veröffentlichung ihrer dokumente!

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