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Debrecen/Ungarn: Lebenslänglich nach Lynchmord an Familienvater

Die Strafe für die Täter, welche im Jahre 2006 einen Familienvater lynchten, wurde nach einer Berufungsverhandlung für alle Beteiligten erhöht.

Drei Haupttäter erhielten eine lebenslange Haftstrafe, bei einem wurde die Strafe von 15 auf 17 Jahre erhöht. Für vier Mittäter wurde eine Strafe von zehn sowie 15 Jahren ausgesprochen. Der Fall erregte besondere Aufmerksamkeit, weil die Täter den sogenannten Roma angehören.

Die Täter, unter denen auch die Eltern des Unfallopfers waren, hatten gemeinschaftlich einen Autofahrer vor den Augen seiner Kinder gelyncht, weil er ein Mädchen leicht angefahren und dabei in den Straßengraben geschubst hatte. Das Mädchen blieb dabei völlig unverletzt.


WebReporter: LusFazz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Strafe, Ungarn, Berufung, lebenslänglich, Lynchmord
Quelle: www.pesterlloyd.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2009 19:41 Uhr von sepultura
 
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urzeiten? mal davon abgesehen, das ES nicht lange "genug" zurückliegt und auch nicht liegen kann, um darüber den mantel des vergessens zulegen, ist es eine frechheit, einen geplanten völkermord an hundertausenden sinti und roma mit den deinen links erwähnten vorfällen gleichzusetzen.

im ersten link ist von rumänen die rede. sinti und roma stellen auch in rumänien eine verfolgte minderheit dar. wenn ein rumäne hier lesen würde, das für dich rumänen alles sinti und roma wären, würde er dir einen vogel zeigen.

behalte deinen rassismus für dich. der mord in der news ist schrecklich genung, als das du ihn für deinen rassismus verwenden solltest. ein rest anstand hättest du zeigen können.
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15.11.2009 21:30 Uhr von Pils28
 
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Ich wohne in Rumänien: Nenne mal einen Rumänen einen Zigeuner und der wird nicht dein Freund!
Aber angenehm sind die Zigeuner wirklich nicht.
Es ist kein Vorurteil, dass die Betteln, Klauen, Dealen,...
Kinder abhängig machen und/oder verstümmeln, um besser betteln zu können, ist schon pervers!
Und das die mal einen wegen Bagatellen lynchen, kam hier auch schon vor.
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30.11.2009 23:53 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Aber gut, dass das Gesetz hier ein deutliches Zeichen setzt.

Damit hätten die Angeklagten wohl auch nicht gerechnet, dass das Berufungsgericht dem ersten nicht nur folgen, sondern die Strafen noch verschärfen würde.

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